
Bruno Kruska kommt 1887 im Alter von 15 Jahren aus Pommern ins aufstrebende Ruhrgebiet. Er träumt davon, als Bergmann schnelles Geld zu verdienen. Der Bauernsohn arbeitet in der Zeche Friedrich zunächst über Tage am Leseband, später als Schlepper unter Tage. Doch in der Siedlung "Eintracht" rumort es. Sozialdemokratische Parolen machen die Runde. Der Hauer Otto Schablonski gründet schließlich gemeinsam mit anderen Kumpels eine sozialdemokratische Vereinigung.
Klaus Emmerichs Verfilmung von Peter Stripps Roman über das Revier und seine Geschichte gilt als eines der großen TV-Ereignisse der letzten Jahrzehnte. Nach jahrelanger Vorbereitung begannen 1982 die Dreharbeiten zu der hoch gelobten Miniserie mit Claude-Oliver Rudolph in der Rolle des Bruno Kruska. Am 23. Januar 1983 wurde die erste Folge ausgestrahlt. Die ersten neun Teile des Bergarbeiter-Epos erzählten die Zeit zwischen 1887 und 1919. 1990 entstanden unter dem Titel "Rote Erde II" vier weitere Folgen, die die Geschichte bis nach dem Zweiten Weltkrieg fortsetzten.