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Ruinen

Horrortrip vier amerikanischer "Turistas" zu einer Maya-Ruine.


Ruinen

Leihvideo

Erhältlich seit:
04.12.2008

Originaltitel: The Ruins

Horror

USA/Australien 2008
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

Jonathan Tucker
Jena Malone
Laura Ramsey

Regie: Carter Smith
Paramount Home Entertainment

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Horrortrip amerikanischer "Turistas" zu einer Maya-Ruine.

Der Urlaub beginnt ganz spaßig (Foto: Universal) Großansicht

Der Urlaub beginnt ganz spaßig (Foto: Universal)

Vier Touristen, Medizinstudent Jeff (Jonathan Tucker), seine Freundin Amy (Jena Malone) und das Pärchen Eric (Shawn Ashmore) und Stacey (Laura Ramsey), hängen hauptsächlich im Hotel ab und genießen Hochprozentiges. So klingt der Vorschlag des deutschen Reisenden Matthias (Joe Anderson), eine abgelegene Maya-Ruine im Dschungel aufzusuchen, verlockend.

Trotz warnender Einheimischer und überwuchertem Weg gelangen sie zur imposanten Tempelpyramide, nur um von Indianern angegriffen und auf das Plateau der Pyramide gehetzt zu werden. Dies ist jedoch weder das einzige noch größte Problem der Gruppe. Physische Verletzungen und psychologische Belastung sowie ein ungeahnter Feind in offener Sicht fordern von allen vollsten Einsatz beim Überlebenskampf.

Wären die Vier doch nur am sonnigen Strand geblieben (Foto: Universal) Großansicht

Wären die Vier doch nur am sonnigen Strand geblieben (Foto: Universal)

Horror mit Psychologie

Wie in "Turistas" gerät ein Südamerika-Urlaub junger Amerikaner zum Horror-Trip. Mit solider Besetzung setzt Regiedebütant Carter Smith sein Slasher-Spiel nach Vorlage eines Romans von "Ein einfacher Plan"-Autor Scott B. Smith mit wohl dosierten blutrünstigen Szenen und angedeuteter Psychologie um. Auf eine Erklärung für das zentrale unheimliche Phänomen verzichtet er.

Ruinen

Der "Turistas"-Horrortrip von vier jungen Amis zu einer abgelegenen Maya-Ruine in Yucatan treibt seltsame und blutrünstige Blüten.

Für das Drehbuch adaptierte Scott B. Smith (Oscar-nominiert für sein Debüt "Ein einfacher Plan") seinen eigenen gleichnamigen Horrorthriller. Darin mutmaßt er ähnlich wie Mel Gibson in "Apocalypto" über den Untergang der Maya-Zivilisation. Allerdings gibt Smith einen anderen Grund dafür an, nämlich übernatürliche (Evolutions-)Elemente. Das beträchtliche Bedrohungspotential in seinem Slasher-Spiel führt er vorrangig mit psychologischen Kniffen aus.

Zunächst werden die vier Protagonisten als typische Touristen eingeführt. Medizinstudent Jeff (Jonathan Tucker aus "Im Tal von Elah"), seine Freundin Amy (Jena Malone aus "Into the Wild") und das Pärchen Eric (Shawn Ashmore von der "X-Men"-Akademie) und Stacey (Laura Ramsey war in "Der Pakt - The Covenant") hängen hauptsächlich im Hotel und genießen Hochprozentiges. So klingt der Vorschlag des deutschen Reisenden Matthias (Joe Anderson sang sich zuletzt "Across the Universe"), eine abgelegene Maya-Ruine im Dschungel aufzusuchen, verlockend. Trotz warnender Einheimischer und überwuchertem Weg gelangt man zur imposanten Tempelpyramide, nur um von Indianern angegriffen (was zum Tod von Matthias' griechischem Kumpel führt) und auf das Plateau der Pyramide gehetzt zu werden. Ihre bewaffneten Opponenten schlagen daraufhin samt Kind und Kegel Camp am Dschungelrand auf, so dass es kein Entrinnen gibt. Dies ist jedoch weder das einzige noch größte Problem der Gruppe. Physische Verletzungen und psychologische Belastung sowie ein ungeahnter Feind in offener Sicht fordert von allen vollsten Einsatz beim Überlebenskampf.

Der Zuschauer braucht einen starken Magen bei einer - von Tequila abgesehen - narkoselosen Amputation und einer (Selbst-)Operation. Der bislang als Werbefilmer und Modefotograf tätige Regienovize Carter Smith hält Szenen dieser Art allerdings relativ knapp und vermeidet damit, in die selbe sadistische Schublade des Torture Porn wie die "Saw"- oder "Hostel"-Reihen gesteckt zu werden. Die Gruppendynamik unter den Opfern wird zwar angeschnitten, doch insgesamt bleiben die Figuren eindimensional und auf eine Erklärung für das zentrale Phänomen wurde ganz verzichtet. Dafür hätte man dieser Dreamworks-Produktion gerne mehr Lauflänge zugestehen sollen. Denn das Versprechen für einen fesselnd-furchterregenden Schocker kann so nur ansatzweise eingehalten werden. ara.

Darsteller:  Jonathan Tucker   als Jeff
  Jena Malone   als Amy
  Laura Ramsey   als Stacy
  Shawn Ashmore   als Eric
  Joe Anderson   als Mathias
  Dimitri Baveas   als Dimitri
  Dimitri Baueas   als Pablo
  Sergio Calderón   als Mayan
 
Regie:  Carter Smith  
Buch:  Scott B. Smith  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Darius Khondji  
Produzent:  Chris Bender  
  Stuart Cornfeld  
  Jeremy Kramer  
 

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