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Rules - Sekunden der Entscheidung

Actionreicher Militärthriller über die blutige Nachernte eines eskalierenden US-Militäreinsatzes im Jemen.


Rules - Sekunden der Entscheidung

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Erhältlich seit:
22.10.2010

Originaltitel: Rules of Engagement

Action/ Drama

USA 2000
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 16

Tommy Lee Jones
Samuel L. Jackson
Guy Pearce

Regie: William Friedkin
Planet Media Home Entertainment

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Rules - Sekunden der Entscheidung

Ein Leben lang diente Marines-Colonel Terry Childers seinem Land - wenn auch mit unkonventionellen Methoden. Er greift auch wieder einmal tapfer ein, als die US-Botschaft im Jemen von wütenden Demonstranten bedroht wird. Aber die Lage eskaliert. Als bewaffnete Frauen und Kinder auf die Truppe schießen, lässt Childers das Feuer erwidern - und landet dafür vor dem Kriegsgericht. Verzweifelt bittet er einen alten Freund und Anwalt, dem er einst in Vietnam das Leben rettete, ihn zu verteidigen. Doch alle Indizien sprechen gegen Childers...

Um nichts Geringeres als um "eine Frage der Ehre" geht es, wenn Oscar-Preisträger William Friedkin ("Brennpunkt Brooklyn") die Hollywood-Größen Tommy Lee Jones ("Space Cowboys") und Samuel L. Jackson ("Pulp Fiction") zum Schauspielgefecht antreten lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Loyalität, Patriotismus und Gerechtigkeit. Das Ergebnis ist eine Kombination aus actionreichem Militärthriller und spannendem Gerichtssaaldrama, die vor allem beim männlichen Publikum regen Anklang finden dürfte.

Rules - Sekunden der Entscheidung

Die Regeln des Gefechts untersagen, auf unbewaffnete Zivilisten zu schießen. Genau dieser Verstoß wird einem hochdekorierten Marine-Colonel nach einer blutigen Evakuierungsmission im Mittleren Osten vorgeworfen. Und so findet er sich unter Mordanklage vors Militärgericht gestellt. Diese Kombination von actionreichem Militärthriller und spannendem Gerichtssaaldrama gereichte bereits "Mut zur Wahrheit" und "Eine Frage der Ehre" zu Hit-Ehren, und so stehen die kommerziellen Aussichten für den ähnlich konzipierten Thriller um Kriegsethos, Ehre, Freundschaft, Gerechtigkeit und Patriotismus entsprechend gut, zumal mit Tommy Lee Jones und Samuel L. Jackson zwei Publikumslieblinge für William Friedkin vor der Kamera stehen.

Der etwa zehnminütige Prolog ist in Vietnam angesiedelt und zeigt die Lebensrettungsaktion im Dschungelgefecht, die die langjährige Freundschaft zwischen Colonel Terry Childers (Jackson) und Colonel Hayes Hodges (Jones) zementiert hat. Regisseur Friedkin ("Der Exorzist") inszeniert die Kampfszenen ähnlich klinisch-graphisch wie in "Der Soldat James Ryan" vorexerziert und stellt eine seinerzeit durch die Weltpresse gegangene Exekutionsszene nach. 30 Jahre später wird Col. Childers nach Jemen geschickt, um dort den amerikanischen Botschafter (Ben Kingsley) zu evakuieren. Bei seiner Ankunft wird die Botschaft von über 200 Demonstranten attackiert. Scharfschützen ballern von den Dächern. Nachdem er drei von seinen Marines verliert, gibt Childers den Befehl das Feuer zu eröffnen. Das Fazit sind 83 tote Araber, darunter Frauen und Kinder, und an die 100 Verletzte. Um den folgenden internationalen Skandal zu entschärfen, verlangt der nationale Sicherheitsberater Sokol (Bruce Greenwood, zuletzt mit Jones in "Doppelmord"), die Verantwortung auf Childers abzuwälzen und ein Exempel zu statuieren. Childers bittet seinen alten Kumpel Hodges ihn vor Gericht zu vertreten: Sollte es zur Mordanklage gegen ihn kommen, sei alles ein Verbrechen gewesen, was er für sein Land in Vietnam, im Libanon und im Persischen Golf getan habe. Konfrontiert mit dem eiskalten, aber fairen Ankläger Major Briggs (hervorragend: Guy Pearce aus "L.A. Confidential"), begibt sich Hodges zur Spurensuche vor Ort in den Libanon...

Das Drehbuch von TV-Autor Stephen Gaghan geht ein an sich ambivalentes Thema mit einer sehr geradlinigen Strategie an. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass die Story von James Webb, einem ehemaligen Marine-Infanteriekommandanten und Generalsekretär der Navy, stammt. Sein erklärtes Anliegen ist es, den Ehrenkodex von Soldaten gegenüber dem unwissenden Unverständnis von Zivilisten zu verteidigen. Jones und Jackson geben beide zackige Vertreter der militärischen Zunft ab, auch wenn ihre Charakterisierungen eher oberflächlich bleiben. Ihre geballte Starpower wird im amerikanischen Boxoffice-Feldzug einen Sieg erringen, doch ausserhalb der USA könnte mancher reaktionäre Stereotyp an Stelle eines schmissigen Hab-Achts ein wenig Stirnrunzeln hervorrufen. ara.

Darsteller:  Tommy Lee Jones   als Colonel Hayes Hodges
  Samuel L. Jackson   als Colonel Terry L. Chilers
  Guy Pearce   als Maj. Mark Biggs
  Sir Ben Kingsley   als Ambassador Mourain
  Blair Underwood   als Kapitän Lee
  Philip Baker Hall   als General Lawrence H. Hodges
  Anne Archer   als Frau Mourain
  Amidou   als Dr. Ahmar
  Conrad Bachmann   als Verteid.-Minister Wyatt
  Gordon Clapp   als Harris
  Dale Dye   als General Perry
  Bruce Greenwood   als William Sokal
  Nicky Katt   als Hayes Hodges III
 
Regie:  William Friedkin  
Buch:  James Webb  
  Steve Gaghan  
Musik:  Mark Isham  
Kamera:  William A. Fraker  
  Nicola Pecorini  
  Dariusz Wolski  
Produzent:  Richard D. Zanuck  
  Scott Rudin  

Julia will keine Glatze

In "Full Frontal" wieder vereint: Julia Roberts und Brad Pitt

In "Full Frontal" wieder vereint: Julia Roberts und Brad Pitt

Schon der Filmtitel klingt nach vollem Körpereinsatz: "Full Frontal" heißt das neue erotische Drama von Steven Soderbergh mit Julia Roberts und "Akte X"-Star David Duchovny - der Begriff wird auch für eine Nacktaufnahme von vorne verwendet.

Bei ihren wunderbaren Löckchen war für Pretty Julia aber die Grenze überschritten. Soderbergh hatte von ihr verlangt, die Haare ganz kurz zu rasieren und den Rest pechschwarz einzufärben.

Julia lehnte kreischend ab: "Niemals - ich trage eine Perücke!"

"Full Frontal" wird übrigens die inoffizielle Fortsetzung von Soderberghs Independent-Klassiker "Sex, Lügen und Video" mit Andie MacDowell.

Die Handlung: Eine Reporterin (Roberts) interviewt einen Schauspieler (Blair Underwood aus "Rules") und wird dabei wiederum selbst für einen Kinofilm aufgenommen.

Thriller-Regisseur David Fincher ("Panic Room") hat ebenso einen Cameo-Auftritt wie Brad Pitt: Beide spielen sich selbst, Brad trägt als Coverboy eines Hochglanzmagazins ein T-Shirt mit der Aufschrift "David Fincher".

 

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Tommy Lee Jones

Der erbarmungslose US-Marshall Gerard, der den mordverdächtigen Arzt Dr. Richard Kimble (Harrison Ford) in der Spielfilmversion der TV-...

 

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Samuel L. Jackson

Als eleganter, mit Bibelzitaten und gewaltiger Donnerstimme rhetorisch und mit dem Colt tödlich überzeugender Killer ist er in "Pulp...