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Rush Hour 2

Amüsantes Sequel zur Buddyactionkomödie, in der ein LAPD-Detective und ein Hongkong-Inspektor einen Falschgeldring zerschlagen.


Rush Hour 2

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Erhältlich seit:
04.07.2002

Action/ Komödie

USA 2001
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 12

Jackie Chan
Chris Tucker
John Lone

Regie: Brett Ratner
Warner Home Video Germany

Bild 1 von 21

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Rush Hour 2

Inspector Lee und Detective Carter wollen mal so richtig ausspannen und in Hongkong Urlaub machen. Doch eben dort kommen bei einer Bomben-Explosion zwei US-Zollbeamte, die einem Geldfälscher-Ring auf der Spur waren, ums Leben. Das weckt sofort den Jagdinstinkt Lees und bald verdächtigt er den Triaden-Chef Ricky Tan, Drahtzieher des Verbrechens zu sein. Vorbei ist's mit den geplanten Besuchen bei den zarten Masseusen und stattdessen gibt's ordentlich Tritte von zweibeinigen Geheimwaffen wie etwa Tans Leibwächterin Hu Li...

Über 250 Millionen Dollar spielte 1999 der erste "Rush Hour" ein, an dem die Handlung des Nachfolgers nahtlos anschließt. Chan, der in "Jackie Chan, der Meister mit den gebrochenen Fingern" 1971 sein Kameradebüt gab, vollführte darin erstmals neben Chris Tucker seine akrobatischen Leibesübungen. Auch diesmal gibt es ein Feuerwerk von witzigen Einzeilern und furios choreographierten und umgesetzten Kampfkunst-Sequenzen. Bis hin zu den witzigen Outtakes im Abspann ein kurzweiliges Actionvergnügen für die große Genregemeinde.

Rush Hour 2

East meets West - und einmal mehr klingeln die Kinokassen. Das Sequel zur enorm erfolgreichen Actionbuddykomödie mit dem afroamerikanischen Standupkomiker Chris Tucker ("Money Talks") und Hongkonglegende Jackie Chan ("Shang-High Noon") verursachte einen erheblichen Boxoffice-Stau: Mit einem Startwochendeinspiel von 67,4 Mio. Dollar konnte New Line den lukrativsten Start seit Bestehen und den besten Auguststart überhaupt verbuchen. Der Erfolgsformel des Originals - einer familienfreundlichen Mischung aus Slapstick und Action - blieb man kluger Weise treu, wobei die Story diesmal von Los Angeles nach Hongkong und Las Vegas verlegt wurde.

Die energievolle Inszenierung von Regisseur Brett Ratner ("Family Man") knüpft genau dort an, wo er das dynamische Duo im Original von 1999 verließ. So will Inspektor Lee seinem Freund, LAPD-Detective Carter, seine Heimatstadt Hongkong zeigen, doch schon nach kurzer Zeit werden sie in einen dramatischen Fall verwickelt. Ein Bombenanschlag auf die amerikanische Botschaft hat zwei Undercoveragenten, die einem internationalen Falschgeldring auf der Spur waren, getötet. Der Verdacht fällt auf Triadenboss Ricky Tan (John Lone aus "Der letzte Kaiser"). Mit diesem hat Lee ein persönliches Hühnchen zu rupfen, da Tan für den Tod seines Vaters verantwortlich ist. Tans rechte Hand Hu Li (die bezaubernde Entdeckung Zhang Ziyi aus "Tiger & Dragon") und seine Schergen liefern sich mit dem immer noch gutmütig zänkischen Zweimannteam eine luftige Keilerei auf einem Bambusbaugerüst, anschließend kommt es in einem Massagestudio zur Rauferei, die wie sämtliche andere Kampfsequenzen von Chan selbst mit patentiert detailverliebtem Einfallsreichtum choreographiert wurden. Die Handlung der 90-Mio.-Dollar-Produktion wird anschließend nach Las Vegas zur Neueröffnung des Red Dragon Casino verlegt, wo das Triaden-Falschgeld gewaschen wird. Hier kommt es auch zum fulminanten Showdown.

Chan liefert erwartungsgemäß vorwiegend die slapstickhaften Martial-Arts-Einlagen, während Tucker für die witzigen Pointen zuständig ist. Rassenstereotype sind auch diesmal wieder eine nicht versiegende Gagquelle. Zudem werden etliche Selbstzitate aus dem Original unter umgedrehten Vorzeichen eingebaut. So hören die beiden Stars sich diesmal beispielsweise Lees Beach-Boys-CD an, die Carter aus dem Auto wirft. Hangelten Chan und Tucker im Original noch von einem Ampelmast, ist es nun, sehr asiatisch, ein biegsames Bambusrohr. Zur obligatorisch mulitkulturellen Besetzung zählen zudem Komiker Alan King als Casinobesitzer, die puertoricanische Schönheitskönigin Roselyn Sanchez als undurchsichtige Secret-Service-Agentin und Don Cheadle (spielte bereits in Ratners "Family Man") als schwarzer Asienfreak. Selbst bei der musikalischen Untermalung wurde wieder auf die bewährten Kompositionen von Lalo Schifrin gesetzt, lediglich für das Drehbuch wurde mit Jeff Nathanson ein Newcomer verpflichtet. Ein gewisses improvisiertes Feeling ist dennoch (oder gerade deshalb) spürbar und die Outtakes verpatzter Stunts während der Closingcredits sind wieder für großartige Lacher gut. Die Schlußszene signalisiert bereits einen möglichen dritten Teil der amüsanten Copcomedy, die angesichts des Publikumszuspruchs auch kaum zu vermeiden sein wird. ara.

Rush Hour 2

Lee und Carter sind zurück! Dieses Mal macht das ungleiche Team die Straßen von Hong Kong unsicher,um eine Bande von Geldfälschern auf die Schliche zu kommen. Eigentlich sollte es ja nur ein entspannter Urlaub werden,doch kaum angekommen, stecken die Supercops schon in den allergrößten Schwierigkeiten. Zwei amerikanische Zöllner, die den Verbrechern auf der Spur waren,sind brutal ermordet worden. Sofort machen sich Lee und Carter auf,um den Gaunern mit großer Klappe und harten Schlägen das Handwerk zu legen. Nur Carter hat einige Probleme, sich mit den Gewohnheiten der Einheimischen anzufreunden-oder um es mit Lees Worten auszudrücken: "Hier bin ich Michael Jackson-und du Toto!"... Mit sprühender Komik und atemberaubenden Stunts sorgen die beiden Superstars Jackie Chan("Police Story")und Chris Tucker("Das fünfte Element")für ein absolutes Highlight des Jahres.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Jackie Chan   als Lee
  Chris Tucker   als Carter
  John Lone   als Ricky Tan
  Zhang Ziyi   als Hu Li
  Roselyn Sanchez   als Isabella
  Harris Yulin   als Agent Sterling
  Alan King   als Steven Reign
  Kenneth Tsang   als Captain Chin
 
Regie:  Brett Ratner  
Buch:  Jeff Nathanson  
Musik:  Lalo Schifrin  
Kamera:  Matthew F. Leonetti  
Produzent:  Arthur Sarkissian  
  Roger Birnbaum  
  Jay Stern  
  Jonathan Glickman  

Brett Ratner auf Altmans Spuren

Hat große Pläne: Brett Ratner

Hat große Pläne: Brett Ratner

Brett Ratner ist derzeit richtig gut im Geschäft: Nach seinem eher platten, aber dennoch erfolgreichen "Rush Hour"-Doppelpack hat der 32jährige mit "Roter Drache" nun den Sprung in die oberste Regie-Liga geschafft - und denkt gar nicht daran, eine Pause einzulegen.

Stattdessen nutzt er die Gunst der Stunde, um sich einen langgehegten Traum zu erfüllen - einen Film über die Rolling Stones! Allerdings werden die Rock-Dinos wohl nur als "Statisten" fungieren: Ratner möchte die Tour zum 40jährigen Bühnenjubiläum als Kulisse für seinen Film nutzen, über den er bislang noch nicht allzu viel verraten will.

"Das wird sozusagen mein Robert Altman-Film - sechs Charaktere, deren Geschichten vor dem Hintergrund der Tour erzählt werden." Als Autor hat Ratner keinen geringeren als Wes Anderson ("Die Royal Tenenbaums") im Auge: "Ich habe ihn förmlich angefleht, das Drehbuch für mich zu schreiben."

 

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Jackie Chan

Unter den Martial-Arts-Helden aus Hongkong ist Jackie Chan das unverwüstliche Stehaufmännchen, der Charlie Chaplin des Kung-Fu und ein Wirbelwind...

 

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Chris Tucker

Mit seinem Mundwerk als Waffe und coolen Sprüchen im Dutzend wurde der afroamerikanische Komödiant Chris Tucker schon von seinen...