DVD Leihvideo

Saint Ralph

Klassische Underdog-Story um einen 14-jährigen Schüler, der unbedingt den Boston-Marathon gewinnen will.


Saint Ralph

Leihvideo

Erhältlich seit:
20.04.2006

Drama/ Komödie

Kanada 2004
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

Adam Butcher
Campbell Scott
Gordon Pinsent

Regie: Michael McGowan
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Klassische Underdog-Story um einen 14-jährigen Schüler, der unbedingt den Boston Marathon gewinnen will.

Ralph möchte seiner kranken Mutter gerne helfen (Foto: Concorde) Großansicht

Ralph möchte seiner kranken Mutter gerne helfen (Foto: Concorde)

"Saint Ralph" (Adam Butcher) ist ein schlaksiger Vierzehnjähriger und besucht eine strenge katholische Schule. Er hat sich in den Kopf gesetzt, den Boston Marathon zu gewinnen, was in seinem Alter an ein Wunder grenzen würde.

Doch er glaubt ganz fest, damit seine Mutter, die im Koma liegt, zurückholen zu können. In dem Priester Hibbert (Campbell Scott), der einst selbst Marathonläufer war, seiner Angebeteten Claire (Tamara Hope) und der liebenswerten Krankenschwester Alice (Jennifer Tilly) findet Ralph bald ein paar Verbündete.

Sein Ziel vor Augen startet Ralph beim Marathon (Foto: Concorde) Großansicht

Sein Ziel vor Augen startet Ralph beim Marathon (Foto: Concorde)

Nachwuchs-Rocky

Diese klassische Underdog-Story, erzählt mit viel Wärme und Menschlichkeit, Witz und Humor, bisweilen mit Parallelen zu "Rocky".

Zwar verlässt sich der Film mit seiner 50er-Jahre-Atmosphäre manchmal stark auf Kitsch und Klischees, doch seine liebenswerte Hauptfigur, der einsame, aber nie den Optimismus verlierende Ralph, lässt über alles hinwegsehen. Einer der gefragtesten Titel beim Toronto International Film Festival 2004.

Saint Ralph

Ein vierzehnjährige Klosterschüler glaubt, nur durch ein Wunder könne er seine Mutter aus dem Koma ins Leben zurückbringen. Also trainiert er als Außenseiter für den Boston-Marathon 1954 und gibt beim Rennen alles.

Erwachsenwerden ist nicht leicht, und schon mal gar nicht in den 50er Jahren. Das erlebt der 14jährige Ralph Walker tagtäglich. Der gestrenge und bigotte Ordensmann und Direktor will ihn wegen schlechten Betragens von der katholischen Schule werfen, die Mitschüler machen sich über ihn lustig und seine ersten sexuellen Versuche misslingen. Zum schwarzen Schaf wird er, als man ihn beim Onanieren im Schwimmbad erwischt. Zur Strafe geht's ab in die Laufgruppe. Körperliche Ertüchtigung als Heilmittel gegen sündige Gedanken in der Pubertät. Das traditionelle Rezept wirkt nur bedingt, zumal ihn genug andere Sorgen plagen. Aus Angst, ins Heim zu kommen, gibt er vor, seine (schon lange gestorbenen) Großeltern würden sich um ihn kümmern, dabei lebt er allein im Haus. Sein Vater ist im Krieg gefallen, die Mutter liegt in der Klinik. Als sie ins Koma fällt, nimmt sich der Sohn vor, ein Wunder zu bewirken und sie wie ein Heiliger ins Leben zurückzurufen, wenn er den Boston Marathon gewinnt. Schließlich soll Glaube doch Berge versetzen! Mit Unterstützung des sympathischen Sport-Paters tritt er gegen alle Vernunft als Außenseiter an - auch wenn es mit der verlangten Voraussetzung für den Sieg, der religiös verbrämten Reinheit und Frömmigkeit, noch hapert. Michael McGowan erzählt eine bewegende, souverän am Kitsch vorbeischrammende Geschichte über das Prinzip Hoffnung und den Optimismus eines jungen Menschen, der sich in seinem Glauben, die Mutter aus dem Koma zurückzuholen, durch nichts und niemanden beirren lässt. Fast nebenbei kommt noch Philosophie ins Spiel, wenn der Junge im Unterricht etwas über Nietzsche, den Christ und Antichrist erfährt und sich zwischen den beiden extremen Positionen wiederfindet. Liebevoll zeichnet der Regisseur die rührenden Versuche des Halbwaisen, mit Musik, Vorlesen und kleinen Zärtlichkeiten den Bezug zur Komatösen aufrechtzuerhalten, schildert gleichzeitig den Verlust der Kindheit, Annäherung ans andere Geschlecht, Auseinandersetzung mit dem Glauben und die Entwicklung von Selbstbewusstsein. Ein Film mit Herz, aber ohne Hollywood-Süßlichkeit. mk.

Darsteller:  Adam Butcher   als Ralph Walker
  Campbell Scott   als Vater Hibbert
  Gordon Pinsent   als Vater Fitzpatrick
  Jennifer Tilly   als Schwester Alice
  Shauna MacDonald   als Emma
  Michael Kanev   als Chester
  Tamara Hope   als Claire Collins
  Miranda Black   als Schwester Riggin
  Frank Crudele   als Karl
  Rob Smith   als Santa Claus
 
Regie:  Michael McGowan  
Musik:  Andrew Lockington  
Kamera:  René Ohashi  
Produzent:  Teza Lawrence  
  Andrea Mann  
  Seaton McLean  
  Michael Souther  
 

Saint Ralph in der Fotoshow

 

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Features

 

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Campbell Scott

Unter den jungen Hollywood-Stars der 90er-Jahre war Campbell Scott der mit den ausgesucht guten Manieren, der Eleganz in der Maßanzug-...

 

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Mit verruchten, derben, ordinären Schlampen-Rollen war Jennifer Tilly am erfolgreichsten. Als Gangsterbraut Olive, die zur Schauspielerin...