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Sams in Gefahr

Liebenswert-fröhliches Sequel der erfolgreichen Kinderbuchverfilmung: Taschenbier und Sohn retten das Sams aus den Händen eines Kidnappers.


Sams in Gefahr (nur für den Buchhandel)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
31.01.2009

Kinderfilm/ Komödie

Deutschland 2003
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Ulrich Noethen
ChrisTine Urspruch
Dominique Horwitz

Regie: Ben Verbong
Oetinger Media

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Filmbewertung


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Die Ausstattung

Die Technik



 
Aufregung bei Familie Taschenbier: Ein Bösewicht entführt das Sams und klaut ihm die Wunschpunkte.

Nach elf Jahren kehrt das Sams wieder zu Herrn Taschenbier zurück (Foto: Constantin) Großansicht

Nach elf Jahren kehrt das Sams wieder zu Herrn Taschenbier zurück (Foto: Constantin)

Da ist es wieder, das Fabelwesen mit Rüsselnase, Wunschpunkten und dem roten Schopf.

Nach elf Jahren kehrt das Sams zu Herrn Taschenbier zurück, um dessen schüchternen Sohn Martin auf Vordermann zu bringen. Aber bitte ohne Ausnützen der Wunschpunkte - denn Mama Taschenbier will kein Chaos im Haus.

Doch kaum entdeckt der clevere Filius, wie man die Welt mit wilden Wünschen verändern kann, geht das Abenteuer los. Nicht nur, dass es gute Noten für die Mathearbeit hagelt - auch der fiese Sportlehrer Daume, der Martin ständig drangsaliert, kriegt sein Fett ab.

Ziemlich öde, ein Geburtstag ohne Freunde. Da fehlt das Sams (Foto: Constantin) Großansicht

Ziemlich öde, ein Geburtstag ohne Freunde. Da fehlt das Sams (Foto: Constantin)

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Leider merkt dieser bald, wo der Hase bzw. das Sams läuft und entführt es kurzerhand, um mit dessen Hilfe sein eigenes Süppchen zu kochen. Durch Missbrauch der Wunschpunkte wird er Schuldirektor und Besitzer einer schicken Villa, schmeißt sich mit Erfolg an die Mathematiklehrerin heran und stiftet auch sonst noch allerhand fieses Unheil.

In höchster Not entwickelt Martin prompt einen Befreiungsplan und zeigt, was für ein tapferer Kerl in ihm steckt - und zwar auch ohne jede Zauberei.

Neben Ulrich Noethen, Eva Mattes und Armin Rohde mischen diesmal auch Dominique Horwitz als Oberbösewicht und Jasmin Tabatabai als Liebesobjekt mit.

Und natürlich haut das Sams als Anarcho vom Dienst frech und fröhlich auf den Putz, sorgt in gewohnter Manier für Unordnung und lässt die Erwachsenen alt aussehen. Da sind wir doch wunschlos glücklich.

Sams in Gefahr (nur für den Buchhandel)

Das Sams kehrt zu Herrn Taschenbier zurück, um dessen Sohn aus der Patsche zu helfen. Leider gerät es dabei in die Fänge eines lausigen Lehrers, der die Wunschpunkte für seine egoistischen Zwecke missbraucht. In der Fortsetzung des Erfolgsfilms "Das Sams" wirbelt der Rotschopf wie gewohnt herum und sorgt für Unordnung. Das bewährte Personal von Ulrich Noethen bis Eva Mattes ist wieder mit von der Partie, dazu Neuzugänge wie Dominique Horwitz und Jasmin Tabatabai. Einem erneuten Kassenklingeln gerade in der Vorweihnachtszeit sollte also nichts im Wege stehen.

Mit 1,8 Mio. Zuschauern bewies der erste Leinwandauftritt des Sams 2001, dass deutsches Family Entertainment sehr wohl erfolgreich sein kann, wenn die Zutaten stimmen. Und auch im zweiten Teil passt alles wieder zusammen - der liebenswert-freche Kobold, der seine Beißerchen in Bücher und Geschirr schlägt, ein gutherzigen Vater, ein hinterhältiger Lehrer und ein Knabe, der sich vom schüchternen Schüler in einen mutigen Draufgänger wandelt. Da ist es leicht, Sympathien zu verteilen, sind Gut und Böse schnell zu erkennen und auseinanderzuhalten, was gerade den kleineren Kids zum Verständnis hilft und Spaß macht.

Elf Jahre ist es schon her, seitdem Herr Taschenbier mit Frau März im Liebes-Duett lebt und das Sams sich aus dem Staub gemacht hat. "Papa" Taschenbier benötigte den quirligen Anarcho nicht mehr. Für alle Fälle hinterließ ihm der Ziehsohn aber ein Fläschchen mit "Sams-Rückholtropfen", man weiß ja nie was so alles noch passiert. Und zu denen greift Herr Taschenbier als letztes Mittel, um das sommersprossige Bündel in die gute Stube zu zitieren und seinen Sohnemann Martin mit einem "Freund" zu trösten. Denn der Sprössling ähnelt dem Erzeuger nur zu sehr, ist ein Sonderling mit nicht gerade hipper Frisur, den die anderen Kinder in der Schule verspotten und ihn trotz Einladung am Geburtstag allein vor Kuchen und Limo sitzen lassen. In die traurige Stimmung platzt das fröhliche Sams wie eine Bombe. Mama Taschenbier findet das gar nicht lustig, sie hat Angst vor einem neuen Chaos mit den Wunschpunkten und verlangt, diese zu verschwenden. Herr Taschenbier gehorcht und alles scheint paletti.

Produzent Ulrich Limmer, Buchautor Paul Maar und Regisseur Ben Verbong lassen mit Lust und Laune die Rüsselnase wieder von der Leine, die durch freche Sprüche, stacheligen Charme und noch größere Schlagfertigkeit auf sich aufmerksam macht. Denn selbstverständlich verrät das Sams hinter dem Rücken des Pater Familias Martin, wie er ruckzuck neue Wunschpunkte kriegen und damit Unsinn anstellen kann. Das lässt der sich nicht zweimal sagen und schon punktet das Sams wie in den besten Tagen, setzt Martin die Wunderwaffe ein - nicht nur bei der Mathearbeit, sondern vor allem, um den ekligen Sportlehrer Daume eins auf die Mütze zu geben. Der Fiesling merkt nach einigen Blamagen, wer hinter dem Tohuwabohu steckt und entführt kurzerhand das Sams.

Nach dem fünften Sams-Band von Paul Maar spielt ein Großteil der abenteuerlichen Handlung in der Schule, machen Elefanten, saltoschlagende Bellos und eine bockige Ziege die Leinwand unsicher, nicht zu vergessen Armin Rohde als Proll mit Herz für Hunde, dem der clevere Daume dank geklauter Sams-Magie doch glatt den Vorsitz des Rollschuhvereins Blau-Weiß vor der Nase wegschnappt. Und natürlich hat wieder Eva Mattes alias Frau Rotkohl die Hosen an. Das Schöne am neuen Sams: Dass der Filius Martin sich zum kleinen Helden mausert und sich durch einen Befreiungsschlag vom Herrn Papa abnabelt. Ein Steppke, der es den Erwachsenen zeigt, das sollte Kindern gefallen. mk.

Darsteller:  Ulrich Noethen   als Bruno Taschenbier
  ChrisTine Urspruch   als Sams/Frau Scheinbar
  Dominique Horwitz   als Fitzgerald Daume
  Armin Rohde   als Anton Mon
  Eva Mattes   als Annemarie Rotkohl
  Ina Weisse   als Margarete Taschenbier
  Jasmin Tabatabai   als Frau Müller-Klessheim
  Constantin Gastmann   als Martin Taschenbier
  Gert Burkard   als Herr Lürcher
  Laura Roll   als Tina
  Gottfried John   als Schulrat
  Ernst Jacobi   als Herr Watermann
  Rosemarie Fendel   als Mutti Daume
 
Regie:  Ben Verbong  
Buch:  Paul Maar  
  Ulrich Limmer  
Musik:  Nicola Piovani  
Kamera:  Jan Fehse  
Produzent:  Ulrich Limmer  
 

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