
Verraten vom Geliebten wird die unschuldige Nami zum Spielball von Gangstern, zur Mörderin gestempelt und in einen üblen Damenknast geworfen. Dort zwingt ein perverser Direktor die Mädchen zu Sexspielen, während auf den Korridoren und in den Zellen eine Clique brutaler Tyrannen die anderen Häftlinge knechtet. Weil Nami sich weder dem einen noch den anderen unterwirft, versucht man mit allen Mitteln, sie zu brechen. Nami aber nimmt reißaus und Kampfsportunterricht bei einem alten Meister. Dann zieht sie los, um sich zu rächen.
Neuauflage eines bekannten japanischen Genremodells der 70er mit hübscher Ausstattung und viel Action, allerdings ohne die Experimentierfreude des Originals. Herrschte in den alten "Sasoris" eine geradezu meditative Ruhe und strahlte die Heldin selbst unter Folter kühle Eleganz aus, so weicht die Ruhe im Remake dem Geschrei und ständigen Kämpfen, in denen die Titelheldin sich wundersamerweise trotzdem immer wieder durchsetzt (obwohl ihr Hongkong-Star Simon Yam als Instrukteur erst spät zur Hilfe eilt). Für Easternfans gleichwohl einlange erwarteter Tipp.