Neuer Nervenkitzel für die Jigsaw-Jünger: Nummer fünf der Schocker-Serie legt kräftig nach und dringt bis zum Mysterium des grausamen Killers vor.
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Jigsaw, der Prophet der teuflischen Fallen, wirkt auch weit über seinen Tod hinaus (Foto: Kinowelt)
Jigsaw, der Prophet der teuflischen Fallen, wirkt auch weit über seinen Tod hinaus (Foto: Kinowelt)
Nur fünf Filme brauchte es, um festzustellen: Er kam, Saw, und siegte. Zum Mini-Jubiläum der hartgesottenen Folterfallen-Franchise kam die offizielle Meldung: "Saw" ist die nunmehr erfolgreichste Horrorreihe des Planeten! Da dürften Freddy, Jason und Michael Myers neidisch werden, denn die haben schon wesentlich mehr Kinofilme auf dem Killer-Buckel.
Das liegt auch an dem charismatischsten Widerling seit Hannibal Lecter, dem bereits in Teil drei zur Strecke gebrachten John alias Jigsaw (Tobin Bell). Dessen unbarmherzige Wolfsmorallehre - nur der Härteste überlebt - begründete seinen Ruf, der auch im fünften Part nachhallt.
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Wem in Jigsaws Fallen die Zeit wegläuft, erlebt selten ein Happy End (Foto: Kinowelt)
Wem in Jigsaws Fallen die Zeit wegläuft, erlebt selten ein Happy End (Foto: Kinowelt)
Fünf auf einen Streich
Mag sein Körper auch verrotten, die Lehre lebt in den kranken Köpfen seiner Schüler weiter, die Jigsaw in Rückblenden anleitet. Als sein gelehrigster Handlanger erweist sich Detective Mark Hoffman (Costas Mandylor), der die Überzeugungen seines Meisters in die blutige Tat umsetzt: Gleich fünf Opfer - die wie immer selbst auch Täter sind - hat er betäubt und in eine Versuchsanordnung gesteckt, die exquisite Qual verheißt. Nur mit absoluter Teamarbeit könnten sie entkommen, doch dafür müsste man die Regeln des tödlichen Spiels kennen!
Dass Hoffman als Gesetzeshüter über allerlei einschlägige Fachkenntnisse verfügt, kommt ihm da nur gelegen und ist ein entscheidender Nachteil für die Gefangenen.
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Eine unangenehme Situation, aus der es kein Entrinnen gibt (Foto: Kinowelt)
Eine unangenehme Situation, aus der es kein Entrinnen gibt (Foto: Kinowelt)
Dicht auf der Spur
Aber auch seine Uhr tickt: FBI-Agent Strahm (Scott Patterson) ermittelt und findet immer mehr Hinweise und auch sein Vorgesetzter Dan Erickson (Mark Rolston) schöpft Verdacht. Während sie sein Geheimnis aufzudecken drohen, haben die Todeskandidaten die Wahl der Qual: Kreissägen, Stromstöße, Enthauptung, Beilpendel, aufgestellt unter dem hypnotischen Einfluss Jigsaws, der das sadistische Erbe von Dr. Mabuse angetreten hat.
Regie führt diesmal David Hackl - und das ist nicht irgendwer: Hackl entwarf nämlich die vertrackten Fallen der vorhergehenden Filme und sorgte als Production Designer für den schmuddeligen Look, der erst das richtige Terror-Feeling im Kinosessel ermöglicht.