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Scary Movie 2

Sequel zur anzüglich-ekelprovozierenden Teenhorrorparodie, das in ein Spukhaus verlegt wurde und wesentlich zahmer als das Original ausfällt.


Scary Movie 2

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Erhältlich seit:
15.09.2005

Komödie/ Horror

USA 2001
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 16

Marlon Wayans
Shawn Wayans
Anna Faris

Regie: Keenen Ivory Wayans
Highlight Communications (Deutschland)

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Scary Movie 2

Eine Gruppe von Studenten verbringt auf Einladung des vordergründig charmanten Geisteswissenschaftlers Prof. Oldman ein Wochenende in einer berühmt-berüchtigten Spukvilla namens "Hell House", um ein paar nicht genauer definierte Schlafexperimente durchzuführen. Natürlich führt der suspekte Oldman alles andere als seriöse Wissenschaft im Schilde, wenn er seine Schutzbefohlenen einem groben Poltergeist und seinen dämonischen Heerscharen sozusagen auf dem Silbertablett serviert.

Standen in Vorgänger "Scary Movie" typische Schlitzerfilme a la "Scream" und "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" im Mittelpunkt parodistischer Attacken, so haben sich die multifunktionalen Wayans-Brüder fürs Sequel typische Spukhaus- und Geisterfilme vorgeknöpft. Verstärkt u.a. um "Beverly Hills 90210"-Kampfzicke Tori Spelling, James Woods (Gastauftritt als Exorzist) und Tim "Congo" Curry geht die aus Teil 1 bekannte Besetzung ins Rennen und macht ihre Sache kaum schlechter als im Original.

Scary Movie 2

Im vergangenen Jahr Jahr lagen die Wayans-Brüder mit ihrer aggressiv anzüglichen und genussvoll Ekel provozierenden Teenhorrorparodie "Scary Movie" genau im Trend der Zeit und konnten einen Monsterhit verbuchen. Ob der Boxoffice-Blitz im Fall der Fortsetzung in dieser Größe zweimal einschlägt, ist dagegen fraglich. Dem deutlich sichtbar unter Zeitdruck entstandenen Sequel fehlt es am Überraschungseffekt des Originals, und zudem konnte auch das Subgenre der Bad-Taste-Komödie an den Kinokassen in letzter Zeit wenig erfreuliche Zahlen verbuchen. So wurde das Rekordeinspiel (für einen Film mit R-Rating) des Vorgängers von 42,5 Mio. Dollar in den USA am ersten Wochenende deutlich unterboten: 34,5 Mio. Dollar nach nur fünf Tagen beweisen allerdings, dass der gute Name des Originals immer noch ein Kassenmagnet ist.

Zunächst lässt der Prolog, bei dem der Horrorklassiker "Der Exorzist" mit eimerweise Urin, grüner Kotze und typisch Wayans'scher krasser sexueller Suggestivität durchaus gelungen tief in die Gag(jauche)grube getaucht wird, vermuten, dass die Filmemacher mit ihrem Sequel genau dort anknüpfen, wo sie mit dem Original aufgehört hatten. Doch während da in erster Linie die selbstironisch-smarte "Scream"-Reihe krude aufs Korn genommen wurde, wählte Regisseur und Drehbuchautor (in Zusammenarbeit mit sieben weiteren Autoren) Keenen Ivory Wayans diesmal mit einer Geisterhaus-Prämisse ein weniger ergiebiges Verulkungsmaterial. Eine Gruppe von Collegestudenten wird von ihrem lüsternen Professor (Tim Curry) zwecks "Schlafstudien" in das düstere Hell House eingeladen. Es gibt ein Wiedersehen mit Ray (Shawn Wayans), der nach wie vor hinsichtlich seiner sexuellen Identität verwirrt ist und sich diesmal an einer Killerclown-Puppe verlustiert, seiner zänkischen Freundin Brenda (Regina Hall) und dem dauerzugedröhnten Kiffer Shorty (Marlon Wayans), der die rauchende Rache einer riesigen Potpflanze erfährt. Neu dabei sind u.a. Tori Spelling, der im Namen sogenannter Selbstironie jegliche Form von Selbstrespekt abhanden kommt, während David Cross als Rollstuhlfahrer die Zielscheibe für die obligatorischen Behindertenwitze ist, Chris Elliott als bizarrer Butler mit deformierter Hand auf eine Ekelversion von Marty Feldman in "Frankenstein Junior" macht und James Woods als blähungsreicher Exorzist den für diese Rolle wegen Krankheit ausgefallenen Marlon Brando ersetzt. Selbstverständlich wird in dieser etwas schlampigen Gagparade eine Reihe von aktuellen Filmreferenzen eingebaut, die von "Schatten der Wahrheit" über "Save The Last Dance" zu "3 Engel für Charlie" sowie "Hollow Man" reichen. Allerdings ist die Trefferquote der ansteckenden Albernheiten nicht mehr so hoch wie beim Vorgänger, und mancher Gag wirkt flach und forciert. Das höhere Budget macht sich indes mit einem Mehr an Spezialeffekten bemerkbar, die in einem Film dieser Art nur Nebensache sein können. Letztlich werden diese Kritikpunkte an der Kinokasse Makulatur sein: Der Erfolg von "Scary Movie 2" wird vor allem davon abhängen, wie viele Kinogänger zwölf Monate nach dem Original Lust auf einen Nachschlag haben werden. ara.

Darsteller:  Marlon Wayans   als Shorty Meeks
  Shawn Wayans   als Ray Maker
  Anna Faris   als Cindy Campbell
  Regina Hall   als Brenda Meeks
  Tori Spelling   als Alex
  Christopher Masterson   als Clark
  Kathleen Robertson   als Jamie Lee Curtisto
  James Woods   als Priester
  Andy Richter   als Vater Kerris
  Chris Elliott   als Hanson
  Natasha Lyonne   als Jasonia Voorhees
  Tim Curry   als Professor
  Richard Moll  
 
Regie:  Keenen Ivory Wayans  
Buch:  Shawn Wayans  
  Marlon Wayans  
  Alyson Fouse  
  Greg Grabianski  
  Dave Polsky  
  Michael Anthony Snowden  
  Craig Wayans  
Musik:  George S. Clinton  
Kamera:  Steven Bernstein  
Produzent:  Eric L. Gold  
 

Scary Movie 2 in der Fotoshow

 

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