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Scary Movie

Tabulose Parodie auf den gegenwärtigen Horrorboom, in der Keenen Ivory Wayans ohne Rücksicht auf Verluste Gag auf Gag folgen lässt.


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Erhältlich seit:
03.11.2005

Komödie/ Horror

USA 2000
FSK: ab 16

Jon Abrahams
Shannon Elizabeth
Cheri Oteri

Regie: Keenen Ivory Wayans
Highlight Communications (Deutschland)

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Scary Movie

Aus scheinbar heiterem Himmel wird die jungfräuliche Cindy Campbell von einem unheimlichen Maskenmann attackiert, doch im Gegensatz zu manch anderem Freund aus ihrer Clique, den es in der Folgezeit noch erwischen wird, überlebt sie die Attacke. Cindy entwickelt den Verdacht, daß ein vor Jahresfrist bei einem von der Clique verursachten Unfall getöteter Passant sein Ableben nur vorgetäuscht hat und nunmehr Rache sucht. Gemeinsam mit dem tölpelhaften Dorfsherriff und einer rasenden Reporterin geht sie der Sache auf den Grund.

Wie bereits ein oberflächlicher Blick auf die Inhaltsangabe unschwer vermittelt, handelt es sich beim neusten Comedy-Streich der notorischen Wayans-Brüder ("Mister Cool") um eine Persiflage in bestem Zucker/Abrahams-Stil auf diverse Horrorhits der vergangenen fünf Jahre, darunter insbesondere "Scream 1-3" und "I Know What You Did Last Summer". Obgleich die Vorbilder der Parodie im Prinzip selbst schon Parodien sind, funktioniert das Verfahren auf ganzer Linie und dürfte alle Fans deftigen Humors begeistern.

Scary Movie

Aus dem Weg, Farrelly-Brüder, jetzt kommt die Wayans-Sippe! Was sich Fox für den Carrey-Klamauk "Ich beide & sie" erhofft hatte, gelang jetzt der "SNL"- und "In Living Color"-gestählten Wayans-Komikerfamilie mit ihrer aggressiv anzüglichen Lachattacke, einer. hochexplosiv komischen Fusion aus Teenhorrorparodie und Sexklamotte. Nicht nur eröffnen sie damit dem Mainstream neue krudeste Humorhorizonte, sondern landeten mit einem Einspiel von 42,5 Mio. Dollar das beste Startergebnis überhaupt eines Films mit R-Rating, nachdem Miramax den Film in weiser Voraussicht vom geplanten Aprilstart in den Sommer verlegt worden war.

Eine Parodie auf den längst legendären "Scream"-Prolog mit Drew Barrymore läutet die Gagoffensive ein und gibt bereits offenherzigen Aufschluss, dass den Filmemachern in Folge so gut wie nichts als unantastbar gilt. Drew "Barrymore" Decker (Busenbomber Carmen Elektra) telefoniert mit dem Killer (Markenzeichen: schwarzes Cape und "Der Schrei"-Maske) und macht dabei keinen großen Wind, ihren Blähungen und selbstironischen Seitenhieben freien Lauf zu lassen. Als der Mörder ihr sein Messer in die Brust sticht, muss er schockiert feststellen, dass er ein Brustimplantant aufspießt. Weiter geht es in der insgesamt sechs Drehbuchautoren (darunter die beiden auch vor der Kamera agierenden Wayans-Brüder Shawn und Marlon) zugeschriebenen Story mit der Vorstellung von drei Highschool-Pärchen (die, wie clever angemerkt wird, in bester Hollywood-Tradition von Schauspielern in ihren Zwanzigern und Dreißigern gespielt werden) vorzustellen. Da wäre die spröde Jungfer à la Neve Campell und ihr halbwegs geduldiger Freund, die biestige Sexbombe Buffy und ihr anatomisch zu kurz gekommener Sportass-Anhang sowie die stereotyp bärbeißige Schwarze und ihr Football spielender Lover, der sich über seine sexuelle Identität im Unklaren ist. Sie alle teilen sich ein dunkles "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast"-Geheimnis und werden einer nach dem anderen vom Killer heimgesucht.

Zwischen den Metzelszenen wechselt Regisseur Keenen Ivory Wayans, der sein Debüt mit der liebevollen Blaxploitation-Parodie "Ghetto Busters" gab, vergnügt-munter vulgäre Obzönitäten (ein erigierter Penis kommt als Waffe zum Einsatz) mit grotesken visuellen Gags (eine Turnlehrerin lässt buchstäblich ihre Männlichkeit heraushängen) und Schüttelreflex erzeugenden Ekelhaftigkeiten (sturzbachartig tropfender grüner Rotz) ab.. "Scary Movie" (einst der Arbeitstitel für den Original-"Scream") baut stark auf dem Film auf, der Ende 1996 die Renaissance des Teenhorror auslöste. Fehlen dürfen auch die obligatorischen Popkulturreferenzen (Szenen aus z.B. "Matrix", "Amistad", "The Sixth Sense" und "Blair Witch Project" werden im Stile der frühen Zucker-Abrahams-Zucker-Filme parodiert) und augenzwinkernde Verballhornungen der postmodernen "Scream"-Plaudereien nicht. Die Figuren von David Arquettes Sheriff und von Courteney Cox-Arquettes Reporterin werden von der Wayans-Rasselbande dem ätzendsten Satirebad ausgesetzt, indems sie als der analfixierte zurückgebliebene Hilfscop Doofy und die ehrgeizige TV-Schlampe Gail Hailstorm spöttisch zu neuem Leben erweckt werden. Auch wenn sich die meisten Gags weit unter dem Radar des guten Geschmacks bewegen, gelingt den Filmemachern eine erstaunlich hohe Anzahl von ansteckend albernen Treffern. So unwiderstehlich und ansteckend ist die trotz allem gute Laune des Films, dass auch in Deutschland ein Smashhit garantiert ist, wenn ab Oktober die Kunst des fürchterlichen Lachens gelehrt wird. ara.

Darsteller:  Jon Abrahams   als Bobby
  Shannon Elizabeth   als Buffy Gilmore
  Cheri Oteri   als Gail Hailstorm
  Anna Faris   als Cindy Campbell
  Regina Hall   als Brenda
  Lochlyn Munro   als Greg
  Dave Sheridan   als Doofy
  Marlon Wayans   als Shorty Meeks
  Dan Joffre   als Kenny
  Carmen Electra   als Drew Decker
  Shawn Wayans   als Ray
  Kurt Fuller   als Sherrif
  David L. Lander   als Principal Squiggy
  Marissa Jaret Winokur   als Jill
  Mark Hoeppner   als The Slave Master
  Keenen Ivory Wayans  
 
Regie:  Keenen Ivory Wayans  
Buch:  Shawn Wayans  
  Marlon Wayans  
  Buddy Johnson  
  Phil Beauman  
  Jason Friedberg  
  Aaron Seltzer  
Kamera:  Francis Kenny  
Produzent:  Eric L. Gold  
  Lee R. Mayes  

Anna Faris macht sich nackig

Im Horrorvergnügen "Scary Movie" agierte Anna Faris noch sehr züchtig vor der Kamera. Für ihre neue Komödie "I Know What Boys Like" schmeißt die Blondine alle moralischen Bedenken über Bord und zieht sich werbewirksam aus.

Legt ihr Teenie-Image zusammen mit ihren Klamotten ab: Anna Faris (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Legt ihr Teenie-Image zusammen mit ihren Klamotten ab: Anna Faris (Foto: Kurt Krieger)

Männer, ihr müsst jetzt ganz stark sein. Wirklich! Hugh M. Hefners Möpse-Postille Playboy hat ein weiteres prominentes Bunny hüllenlos abgelichtet: Anna Faris! Das Skurille dabei: Eigentlich sollte die 31-Jährige das Playboyhäschen nur in ihrer neuen Komödie "I Know What Boys Like" geben. Jetzt kam heraus, dass die Blondine demnächst sogar für Werbezwecke das Cover des weltberühmten Männermagazins ziert!

Aber halt, immer mit der Ruhe! Ganz nackig wollte sich der Star der "Scary Movie"-Horrorparodien doch nicht knipsen lassen. Ein Insider berichtet, dass die Schauspielerin auf den Bildern ihre Intimzonen verdeckt.

Neues Nipplegate?

Bei dieser Aussage können wir davon ausgehen, dass wir kein neues Nipplegate wie im Falle von Janet Jackson befürchten müssen. Auch im Film dürfte der große Hupenalarm ausbleiben. Auch wenn Anna darin ein Playmate spielt, das aus dem Häschenparadies Playboy Mansion hochkantig herausfliegt und von diesem Moment an auf eigenen Beinchen durchs Leben hoppeln muss.

 

Scary Movie in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Shannon Elizabeth

Im März 2000 wurde die attraktive braunäugige Brünette Shannon Elizabeth auf der NATO/ShoWest als viel versprechendster Nachwuchsstar...

 

Star

Anna Faris

Sie sieht aus wie die schnuckelige jüngere Schwester von Jennifer Love Hewitt und Katie Holmes, wurde in Teenie-Komödien und Horror-Parodien...