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Schicksalsjahre

TV-Zweiteiler frei nach den gleichnamigen Erinnerungen von Uwe-Karsten Heye.


Schicksalsjahre (2 Discs)

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Erhältlich seit:
15.02.2011

Drama

Deutschland 2010
Laufzeit: 180 Min.
FSK: ab 12

Maria Furtwängler
Pasquale Aleardi
Dorka Gryllus

Regie: Miguel Alexandre
Universum Film

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Filmbewertung


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Die Ausstattung

Die Technik



 
Schicksalsjahre (2 Discs)

Berlin, 1938: Die leidenschaftliche Musikliebhaberin und Pianistin Ursula verliebt sich in den angehenden Opernsänger Wolfgang Heye. Die beiden werden ein Paar und Ursula erlebt die Liebe ihres Lebens. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratet sie den Künstler und bekommt zwei Kinder, Bärbel und Uwe. Doch das Glück der jungen Familie dauert nicht lange an. Wolfgang muss mit der deutschen Wehrmacht in den Krieg ziehen. Ursula ist schlagartig auf sich allein gestellt und muss sich und die Kinder durch den Krieg bringen und sich im Nachkriegsdeutschland eine neue Existenz aufbauen.

Die Geschichte der Ursula Heye steht stellvertretend für das Schicksal vieler Frauen ihrer Zeit. Nach dem Roman von Ursula Heyes Sohn, dem ehemaligen Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye, entstand unter der Regie von Miguel Alexandre ein bewegender TV-Zweiteiler. Der aufwändig ausgestattete Film bringt den Zuschauern den Weg der Familie durch Krieg und Flucht, Nachkriegszeit und Wiederaufbau und damit durch 20 Jahre deutscher Geschichte auf eindrucksvolle Weise nahe. In der Hauptrolle glänzt einmal mehr Maria Furtwängler.

Schicksalsjahre (2 Discs)

Nach dem Zweiteiler "Die Flucht" prägt Maria Furtwängler in Zusammenarbeit mit Teamworx erneut einen großen Fernsehfilm über ein deutsches Frauenschicksal.

"Wolfgang lebt": Zwei Worte nur, aber sie genügen, um eine Existenz in ihren Grundfesten zu erschüttern. Die Mitteilung ist der Auftakt zu einer Geschichte, die in großem Wurf gleich mehrere deutsche Epochen schildert. Das Drehbuch von Thomas Kirchner ("Das Wunder von Berlin") basiert auf dem biografischen Roman "Vom Glück nur ein Schatten". Uwe-Karsten Heye beschreibt darin den Lebensweg seiner Mutter, die durch den Zweiten Weltkrieg von ihrem geliebten Mann Wolfgang (Pasquale Aleardi) getrennt wird und sich sogar von ihm scheiden lassen muss, als er desertiert. Auch wenn der erste Teil dieses mit angemessenem Aufwand inszenierten Films ohne Frage seine Qualitäten hat: Deutlich mehr Tiefe gewinnt die Handlung, als Ursula Heye ein Bewusstsein für das Unrecht entwickelt, das um sie herum geschieht. Sie wehrt sich gegen die neuen Machthaber, deren Machtstrukturen jenen des gerade erst besiegten Regimes so auffallend ähneln, flieht in den Westen und fängt mit ihren Kindern ein neues Leben an. Und dann klingelt das Telefon: "Wolfgang lebt." Natürlich ist die Besetzung der Hauptfigur mit Maria Furtwängler nicht zuletzt Ausdruck der Hoffnung, an den enormen Erfolg des Vertreibungs-Quotenhits "Die Flucht" (über 10 Mio. Zuschauer) anzuknüpfen. Im Grunde ist die Schauspielerin zu schön für die Rolle, weil Ursula Heye auch in den entbehrungsreichsten Momenten immer noch eine fast überirdische Strahlkraft hat. Andererseits wird es Furtwänglers Popularität zu verdanken sein, wenn das Publikum der Geschichte auch durch die weniger packenden Momente folgt. Regisseur Miguel Alexandre ("Die Frau vom Checkpoint Charlie") ist mit "Schicksalsjahre" gemeinsam mit Kameramann Jörg Widmer in vielen Szenen großes Fernsehen gelungen. Mitunter ist der Film aber auch einfach bloß ein Vor- und Nachkriegsmelodram, dass sich in Erzählweise und Inszenierung kaum von früheren Werken dieser Art unterscheidet. Auf der anderen Seite lassen sich in der Handlung so viele kleine Geschichten entdecken, dass das Interesse trotz gelegentlicher Spannungsabfälle nicht erlahmen dürfte. Das garantieren auch die vorzüglich besetzten Nebenfiguren (Casting: Nina Haun), etwa Günther Maria Halmer als Ursulas Vater, ein Querkopf, der auf ganz persönliche Weise gegen das Nazi-Regime rebelliert; oder Rosel Zech als Ursulas Mutter, die viel zu lange an den "Endsieg" glaubt. Die große Leistung aller Beteiligten besteht jedoch darin, Umbrüche historischen Ausmaßes aus individueller Sicht zu beschreiben, ohne die Hauptfigur zum Prototypen zu stilisieren. tpg.

Schicksalsjahre (2 Discs)

"Schicksalsjahre" erzählt die bewegende Lebensgeschichte einer Frau und Mutter, die durch den Zweiten Weltkrieg um die Liebe ihres Lebens gebracht wurde und dank ihres Einfallsreichtums sowie vielen Entbehrungen ihre Familie trotzdem durch die schwere Nachkriegszeit brachte.

Mai 1945 - Der von Nazideutschland begonnene Weltkrieg ist vorbei und hinterlässt pure Verwüstung. Ursula Heye, die aus Danzig fliehen konnte ist mit ihren Kindern Bärbel und Uwe bei ihrer Tante Anni in Rostock untergekommen. Ihr Mann Wolfgang war während des Krieges an der Ostfront stationiert und ist, wie viele andere, verschollen. Ihr Glück war kurz und heftig: In einem Cabret haben sich beide kennengelernt und bald leidenschaftlich verliebt. Kurz darauf fand die Hochzeit, gegen den Willen ihrer Eltern, statt und das Familienleben schien mit den beiden Kindern perfekt - bis Wolfgang einberufen wurde. Nun zwei Jahre später die niederschmetternde Nachricht: Wolfgang ist offiziell tot, gefallen an der Front. Gelegenheit zu trauern hat Ursula in den ersten Jahren des Wiederaufbaus keine, jedoch ein Anlehnungsbedürfnis, das sie mit dem griechischen Pianisten Niklas zusammenbringt. Freidenker wie er sind in Gefahr, Opfer der politischen "Säuberung" zu werden. Als Niklas dann eines Tages tatsächlich spurlos verschwindet, ist für Ursula klar, dass sie ihre Kinder nicht unter der kommunistischen Herrschaft erziehen will und bereit ihre Flucht vor...

Quelle: Universum Film

Dokumentation "Schicksalsjahre - Von der Liebe in den Zeiten des Krieges" (ca. 45 Min.)

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Maria Furtwängler   als Ursula Heye
  Pasquale Aleardi   als Wolfgang Heye
  Dorka Gryllus   als Norah Kellermann
  Rosel Zech   als Martha Engler
  Günther Maria Halmer   als Franz Engler
  Nicole Marischka   als Hilde
  Wanja Mues   als Hans Engler
  Petra Kelling   als Tante Anni
  Heikko Deutschmann   als Heinrich Nolde
  Merab Ninidze   als Niklas Psathos
  Peter Prager   als Dr. Weise
  Torsten Michaelis   als Kommunist Trümmerbezirk
  Peter Kremer   als Grübler
  Rike Kloster   als Bärbel Heye, erwachsen
  Benjamin Trinks   als Uwe Heye, erwachsen
  Florentine Burckhardt   als Bärbel Heye, 12 Jahre
  Mats Köhlert   als Uwe Heye, 10 Jahre
  Michael Gwisdek   als Siggi
 
Regie:  Miguel Alexandre  
Buch:  Thomas Kirchner  
Musik:  Wolfram de Marco  
Kamera:  Jörg Widmer  
Produzent:  Prof. Nico Hofmann  
  Benjamin Benedict  
  Dr. Jürgen Schuster  
 

Fassungen

 

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Features

 

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