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Schlimmer geht's immer!

Krimikomödie nach einem Roman von Donald E. Westlake, in der ein Meisterdieb und ein skrupelloser Geschäftsmann wegen eines Glücksrings im erbitterten Clinch liegen.


Schlimmer geht's immer!

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Erhältlich seit:
16.05.2002

Originaltitel: What's the Worst that Could Happen?

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

Martin Lawrence
Danny DeVito
John Leguizamo

Regie: Sam Weisman
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Schlimmer geht's immer!

Als der Frauenheld und Einbrecher Kevin Caffrey mit seinem Partner Berger in die Villa des beinahe bankrotten Geschäftsmanns Fairbanks einsteigt, geschieht das Unfassbare: Sie werden vom Eigentümer entdeckt. Dieser klaut, was noch schlimmer ist, in Anwesenheit der ermittelnden Polizei Kevins Freundschaftsring, den der wiederum gerade erst von seiner neuen Angebeteten Amber bekommen hat. Diese Schmach kann Kevin natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und so kommt es zu einer turbulenten Jagd nach dem begehrten Schmuckstück.

Komödien-Experte Sam Weisman ("George, der aus dem Dschungel kam") hat sich für seinen neuesten Streich einer Vorlage von Donald E. Westlake bedient. In dem vergnüglichen, zuweilen aber etwas albernen Krimi-Spaß überzeugt Danny DeVito als schmieriger Geschäftsmann, während das Slapstick-Talent seines Partners Martin Lawrence ("Big Mama's Haus") weitgehend ungenutzt bleibt. Für treue Comedy-Fans, die ihre Freude an anzüglichen Gags und überzeichneten Rollenklischees haben.

Schlimmer geht's immer!

Nachdem Martin Lawrence letztes Jahr mit der afrozentrischen Komödie "Big Mamas Haus" den bislang größten Erfolg seiner Karriere erzielen konnte, hofft er nun mit einer hautfarbenneutralen Krimikomödie nach einem Roman von Donald E. Westlake, erneut einen Hit bei seiner wachsenden Fangemeinde zu landen. Gleichzeitig spielt Lawrence bei dem verbissenen Clinch zwischen einem gewieften Meisterdieb und einem skrupellosen Geschäftsmann die für den Film umbenannte Westlake-Figur, die Robert Redford in "Vier schräge Vögel" spielte. Gegenspieler von Lawrence ist Danny DeVito, der in seiner typischen "Kleiner Mann ganz groß"-Manier auftrumpft.

Drehbuchautor Matthew Chapman schrieb Lawrence die ursprünglich weiße Protagonistenrolle auf den Leib. Er ist der gebildete Gentleman-Ganove Kevin Caffrey, der im Auktionshaus die hübsche Amber (Carmen Ejogo) anbaggert und prompt bei ihr landen kann, als er ihr ihr zwangsversteigertes Gemälde zurückbringt. Sein Partner Berger (John Leguizamo, wie gewohnt als zuverlässige zweite Geige) schlägt ihm kurz darauf vor, in eine der Villen des vor dem Konkurs stehenden Tycoons Max Fairbanks einzubrechen. Gesagt, getan, doch während ihres Coups wird Kevin von Fairbanks, der sich im Haus mit einem Playmate verlustiert hatte, geschnappt. In Anwesenheit der herbei geeilten Cops dreht Max den Spieß um und klaut Kevin seinen Glücksring, den ihm seine neue Freundin geschenkt hatte. Damit läutet er einen erbitterten Rachereigen ein, da Kevin aus verletztem Stolz alles daran setzt, sein Eigentum zurückzubekommen.

Lawrence wird von Regisseur Sam Weisman ("George, der aus dem Dschungel kam") überraschend wenig Gelegenheit gegeben, sein Talent für Slapstick zum Einsatz zu bringen und bleibt im Vergleich zum deftig à la "Schmeiß' die Mama aus dem Zug!" aufspielenden DeVito eher blass. Ein bunt gemischtes Ensemble von Nebendarstellern, darunter Glenne Headley als Fairbanks' Tarotkarten lesende Assistentin, Larry Miller als Sicherheitschef, Nora Dunn als Society-Ehefrau und William Fichtner als dandyhafter Detective versieht die Komödie mit den nötigen skurrilen Figuren, wie man sie aus den Elmore-Leonard-Verfilmungen "Schnappt Shorty" oder "Out of Sight" kennt, an die man hier anknüpfen will. Der Humor bewegt sich dabei allerdings auf sexuell anzüglichem "Heartbreakers"-Niveau: Der unattraktive Fairbanks wird als sexuell unwiderstehlicher Hengst skizziert, und Homosexualität, sowohl verdeckte als auch ausgelebte, soll für die üblichen Lacher sorgen. Dass das Frauenbild ebenfalls ein wenig antiquiert wirkt, dürfte in diesem Szenario kaum verwundern. Altbackene Klischees nehmen zumeist den Platz des cleveren Plottings von Westlake ein, und so sind die Damen der Schöpfung entweder devote Geliebte oder herrische Ehefrauen. In den USA wurden am Startwochenende solide 13,8 Mio. Dollar eingespielt, doch Lawrence-Fans, die sich einen rowdyhaften Slapstickspaß erhoffen, könnten sich alsbald enttäuscht zeigen. ara.

Darsteller:  Martin Lawrence   als Kevin Caffery
  Danny DeVito   als Max Fairbanks
  John Leguizamo   als Berger
  Glenne Headly   als Gloria
  Carmen Ejogo   als Amber Belhaven
  Bernie Mac   als Onkel Jack
  Larry Miller   als Earl Radburn
  Nora Dunn   als Lutetia Fairbanks
  Richard Schiff   als Walter Greenbaum
  William Fichtner   als Detective Alex Tardio
  Ana Gasteyer   als Ann Marie
  Sascha Knopf   als Tracey Kimberly
  Siobhan Fallon   als Edwina
  GQ   als Shelly Nix
  Lenny Clarke   als Windham
  Michael Mulheren   als Richter Callahan
 
Regie:  Sam Weisman  
Buch:  Matthew Chapman  
Musik:  Tyler Bates  
  Marc Shaiman  
Kamera:  Anastas Michos  
Produzent:  Lawrence Turman  
  David Hoberman  
  Ashok Amritraj  
  Wendy Dytman  
 

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