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Kaufvideo
Erhältlich seit:
04.09.2006
Originaltitel: Get Shorty
USA 1995
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12
John Travolta
Gene Hackman
Rene Russo
Regie: Barry Sonnenfeld
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Wenn einer von Elmore Leonards 32 Krimis nach einer Verfilmung verlangte, dann war es "Get Shorty". Die sarkastische Abrechnung mit Hollywood kam von Herzen: Zu oft hatte der 70jährige Autor miterleben müssen, wie er von Geschäftshaien aus dem Filmbusineß über den Löffel barbiert wurde. "Get Shorty" ist Leonard in Reinkultur, eine perfekte Entschädigung für die bisherigen müden Verfilmungen seiner guten Bücher. Im Jahr eins nach dem Aufstieg von Quentin Tarantino zur Popkulturikone gibt es nichts besseres für Fans postmoderner Coolness und erfrischender Filmunterhaltung. Es hilft, daß der brillant aufspielende John Travolta in Oscar- und "Pulp Fiction"-Laune ist. Sein Chili Palmer, ein Geldeintreiber in den Diensten der Mafia mit einer glühenden Passion für Film, ist wie sein Vincent in "Pulp Fiction" ein eiskalter Verbrecher, aber elegant, zielstrebig und charmant. Selbst wenn er handgreiflich werden muß, bewahrt er ein Lächeln auf den Lippen. Travolta ist nicht allein: Gene Hackman als opportunistischer B- Film-Produzent, Rene Russo als ehemalige Scream Queen, Danny DeVito als oberflächlicher Filmstar, Dennis Farina als Mafioso und Delroy Lindo als bedrohlicher Drogenboß leben wie Travolta von Scott Franks ausgezeichnetem Drehbuch: Ganze Passagen des wunderbaren Originaldialogs rettete er in sein bewundernswert vorlagengetreues Skript. Dazu kommt eine Anzahl von verblüffenden Geschichten, die sich auf wundersame Weise wie zufällig zusammenfügen und am Schluß mit ähnlicher Eleganz wieder entwirren. Da ist nicht nur Chili, den ein Auftrag von Florida nach Hollywood führt (neben all den Möchtegern-Schwergewichten wirkt er wie ein Raubfisch im Goldfisch-Aquarium, der mit verblüffender Leichtigkeit daran arbeitet, seinen Einstieg ins Filmgeschäft zu schaffen), "Get Shorty" bietet u. a. auch einen Wäschereibesitzer, der seinen Tod vortäuscht, um die Versicherung zu betrügen, ein vielversprechendes Drehbuch, für das ein A- Schauspieler gewonnen werden soll, und einen ominösen Koffer, der in einem Schließfach am Flughafen auf einen Abholer wartet. Genug Stoff für mehrere Filme. Hier werden sie jedoch so kunstvoll zusammengefügt, daß "Get Shorty" wie John Travolta von Anfang bis Ende überrascht: Nie weiß man, was als nächstes passiert, aber stets ist es in höchstem Maße unterhaltsam. Wer da "Pulp Fiction" denkt, ist auf dem Holzpfad: Leonard ist das Original, Tarantino erklärtermaßen der Lehrling. Ein Blick auf "Get Shorty" und man weiß, woher Tarantinos Verständnis für scheinbar belanglose Unterhaltungen, unerwartete Handlungswendungen und altbekannte Situationen, die auf neue Weise erzählt oder kombiniert werden, stammen. Von "Addams Family"-Regisseur Barry Sonnenfeld mit dem rechten Maß an Leichtigkeit und Boshaftigkeit immer leicht schräg in Szene gesetzt, um den Humor der Gangsterstory zu voller Geltung zu bringen, schlägt dieser triumphale Aufeinanderprall bunter Gestalten, prägnanter Typen und verrückter Situationen all die berechnenden Konzeptkomödien dieses Jahres um Längen. Jetzt fehlt nur noch ein entsprechender kommerzieller Erfolg, um den Triumph von "Get Shorty" zu vervollständigen. Hier sollte sich die Verwandtschaft mit "Pulp Fiction" als publikumsfördernd erweisen. ts.
Schmuggler, Erpresser, Kredithaie. Willkommen in Hollywood! Um es im Filmgeschäft zu etwas zu bringen, braucht man nicht viel ... Ein krimineller Lebenswandel genügt! Kredithai Chili Palmer kennt sich aus. Auf einer "Geschäftsreise" nach L.A. zwecks Eintreiben der Schulden eines heruntergekommenen Produzenten, lernt er Hollywoods Szene von ihren schönsten Seiten kennen: Er erwirbt die Gunst eines Filmstars, macht sich an eine "B"-Movie-Königin heran und bekommt in den angesagtesten Restaurants der Stadt einen Platz! So gesehen legt er als frischgebackener Produzent einen sauberen Start hin, wären da nicht ein paar Drogenschmuggler und ein sehr unfreundlicher Herr, die etwas von ihm wollen. Aber hey, wer hat gesagt, dass das Überleben im Filmgeschäft ein Kinderspiel sei?
Quelle: Fox
| Darsteller: | John Travolta | ||
|---|---|---|---|
| Gene Hackman | |||
| Rene Russo | |||
| Danny DeVito | |||
| Dennis Farina | |||
| Delroy Lindo | |||
| James Gandolfini | |||
| David Paymer | |||
| Martin Ferrero | |||
| Miguel Sandoval | |||
| Jon Gries | |||
| Linda Hart | |||
| Bette Midler | |||
| Harvey Keitel | |||
| Penny Marshall | |||
| Regie: | Barry Sonnenfeld | ||
| Buch: | Scott Frank | ||
| Musik: | John Lurie | ||
| Kamera: | Don Peterman | ||
| Produzent: | Danny DeVito | ||
| Michael Shamberg | |||
| Stacey Sher | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 2.0, Italienisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Dänisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Star
John Travolta
Als Sohn sizilianischer und irischer Immigranten errang Travolta ersten Ruhm als großspuriger Vinnie Barbarino in der TV-Serie "Welcome Back...
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Gene Hackman
Seitdem Gene Hackman 1961 in "Der Tollwütige" als Polizist sein Debüt gab und 1967 mit seinem Part in "Bonnie und Clyde" den schauspielerischen...
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