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Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana

Berührende Coming-of-Age-Story und prächtig bebilderte Tragikomödie voller Magie und bayerisch-bolivianischer Überraschungen.


Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana

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Erhältlich seit:
12.05.2010

Drama/ Familie

Deutschland 2009
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Júlia Hernández Fortunato
Friedrich Mücke
Carla Ortiz

Regie: Thomas Kronthaler
Movienet Film

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Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana

Thomas Kronthalers berührende Coming-of-Age-Story ist vor allem auch eine prächtig bebilderte Tragikomödie voller Magie und bayerisch-bolivianischer Überraschungen.

Vor rund acht Jahren landete der gelernte Werkzeugmacher Thomas Kronthaler mit seinem HFF-Abschlussfilm "Die Scheinheiligen" einen kleinen Überraschungserfolg. Könnte man diesen etwas anderen Heimatfilm als sein Gesellenstück bezeichnen, so hat der gebürtige Oberbayer, der in den vergangenen Jahren als Regisseur der Serie "Die Rosenheim-Cops" sein Handwerk verfeinerte, nun sein Meisterwerk abgeliefert. Auch wenn der etwas sperrige Titel es auf den ersten Blick nicht vermuten lässt - hinter "Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana" verbirgt sich ein poetisches, märchenhaftes und auch komisches Drei-Frauen-Generationen-Porträt, das von Sehnsucht und Liebe, Fernweh und merkwürdigen magischen Verbindungen handelt.

Im Zentrum des Geschehens steht nicht etwa die berühmte Copacabana in Brasiliens heimlicher Hauptstadt Rio de Janeiro, sondern ein gottverlassenes bolivianisches Kaff gleichen Namens in 4000 Metern Höhe am Ufer des Titicaca-Sees. Dort wohnt die 14-jährige Alfonsina gemeinsam mit ihrer Mutter, der Witwe Rosa, die als Stewardess ständig unterwegs ist, und ihrer Großmutter Elena, die einst mit einem Bayern verheiratet war. Auch Alfonsina träumt von fernen Ländern, will andere Kontinente bereisen, die sie bisher nur von Postkarten der Touristen kennt. Da begegnet ihr per Zufall ein adretter Münchner Student, und Alfonsina scheint genau das zu erleben, was damals ihrer Oma geschah. Denn die Legende will es, dass vor vielen Jahren ein junger Mann namens Alois in einen oberbayerischen See tauchte und an den Gestaden des Titicaca-Sees wieder herauskam, um dort das Herz von Elena zu gewinnen. Doch bis es soweit ist, erfahren wir einiges über südamerikanische Telenovelas ("Flügelschlag der Leidenschaft"), betrügerische Hotelbesitzer, indianische Schutzheilige und andere Kuriositäten.

Dem Titel entsprechend hat Kronthaler seinen Film, der vor allem auch eine bittersüße Coming-of-Age-Geschichte ist und auf dem Drehbuch der Romanautorin Stefanie Kremser ("Postkarte aus Copacabana") basiert, in pittoreske Postkarten-Bilder getaucht - farbenprächtig bei Dekor und Kostümen, grandios bei den Landschaftsaufnahmen der majestätischen Anden. Der Culture-Clash fällt bei Kronthaler dagegen sanft aus. Zwar muten Semmelknödel, Lederhosen und Begriffe wie "Passt scho" aus indianischem Munde seltsam bizarr an, doch in Sachen Heiligenverehrung und Brauchtum, Tracht und (Blas-)Musik werden auch erstaunlich viele Parallelen zwischen Bayern und Bolivien festgemacht. Und am Ende verlässt man trotz Trauer, Tod und so manch anderer Tragödie beschwingt, betört und verzaubert den Kinosaal und hofft, der Regisseur möge noch viele weitere kleine Meisterwerke folgen lassen. lasso.

Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana

Fast am Ende der Welt, in 4.000 Metern Höhe, an den Ufern des Titicaca-Sees liegt der kleine, bolivianische Ort Copacabana. Hier lebt die 14-jährige Alfonsina (Júlia Hernández) mit ihrer Mutter Rosa (Carla Ortiz) und ihrer Großmutter Elena (Agar Delos). Zusammen mit ihrer besten Freundin Tere (Camila Guzmán) hat Alfonsina geschworen, dieses Kaff sobald wie möglich zu verlassen, um die Welt zu sehen. Doch bis es soweit ist, sammeln sie Postkarten aus aller Herren Länder. Ein Student aus München (Friedrich Mücke) und ein Geschäftsmann aus La Paz (Salvador del Solar) tauchen in Copacabana auf. Ohne dass sie es ahnen, haben für Elena, Rosa und Alfonsina die letzten gemeinsamen Tage begonnen ...

Quelle: Movienet

Darsteller:  Júlia Hernández Fortunato   als Alfonsina
  Friedrich Mücke   als Daniel
  Carla Ortiz   als Rosa
  Agar Delos   als Elena
  Florian Brückner   als Alois, jung
  Luis Bredow   als Alois, alt
  Sarah Sophia Meyer  
 
Regie:  Thomas Kronthaler  
Buch:  Stefanie Kremser  
Musik:  Martin Unterberger  
Kamera:  Christoph Oefelein  
Produzent:  Alena Rimbach  
  Herbert Rimbach  
 

Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana in der Fotoshow

 

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Friedrich Mücke

Deutscher Schauspieler. Er gehört zur Garde der jungen lockeren und coolen deutschen Vollblutschauspieler wie Matthias Schweighöfer und...