DVD Kaufvideo

Schreie und Flüstern

Karin und Maria kehren in ihr Elternhaus zurück, um sich von ihrer sterbenden Schwester Agnes zu verabschieden. Doch anstatt sich um Agnes zu kümmern, setzen sich die beiden mit ihren eigenen Ängsten und Problemen auseinander. Kein Regisseur findet intensivere Bilder als Ingmar Bergman, um menschliche Gefühle nah und unverfälscht zu zeigen.


Schreie und Flüstern

Kaufvideo

Erhältlich seit:
03.01.2006

Originaltitel: Viskningar och rop

Drama

Schweden 1972
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12

Harriet Andersson
Kari Sylwan
Ingrid Thulin

Regie: Ingmar Bergman
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

Bild 1 von 13

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Schreie und Flüstern

Um sich von ihrer sterbenden Schwester Agnes zu verabschieden, kehren Karin und Maria in ihr früheres Elternhaus zurück, ein düsteres Schloß, das nur von Agnes und dem Dienstmädchen Anna bewohnt wird. Anstatt das letzte Wiedersehen würdevoll hinter sich zu bringen, nehmen die beiden Besucher ihren Aufenthalt als Anlass, sich mit ihren eigenen Ängsten und Problemen auseinanderzusetzen. Während sie mit sich selbst beschäftigt sind, stirbt Agnes in den Armen Annas, der einzigen, die in der Lage war, ihr Trost und Liebe zu spenden. Nach Agnes' Tod wird Anna von den Schwestern entlassen.

Um menschliche Gefühle nah und unverfälscht zu zeigen, findet kein Regisseur intensivere Bilder als Ingmar Bergman. Für das Porträt der vier Frauen in "Schreie und Flüstern" bedient er sich seiner Stammschauspielerinnen, die bereit sind, in bedrückenden Nahaufnahmen des großartigen Kameramannes Sven Nykvist ihre Seele zu öffnen. Bergman zieht eine ernüchternde Bilanz über das menschliche Innenleben, wobei er weder seine Figuren noch sein Publikum verschont, das letztere aber mit verstörend schönen Bilder der Grausamkeit geradezu überschüttet.

Schreie und Flüstern

Schweden, Ende des 18. Jahrhunderts. Karin und Maria kehren auf den elterlichen Landsitz zurück, um sich von ihrer krebskranken Schwester Agnes zu verabschieden, die das düstere Anwesen allein mit der Haushälterin Anna bewohnt. Angesichts des nahen Todes nehmen die Besucher ihren Aufenthalt zum Anlass, eigene Ängste und Enttäuschungen zu reflektieren. Mit sich selbst beschäftigt, sind sie nicht in der Lage, ihrer Schwester Trost und Liebe zu geben...Bergmans emotionales Drama überzeugt besonders durch seine intensiven Bilder. Kameramann Sven Nykvist erhielt für seine großartigen Aufnahmen den Oscar für die Beste Kamera. Der Film wurde für vier weitere Oscarsnominiert und mit dem Großen Preis der Technik in Cannes (1973) ausgezeichnet.

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Harriet Andersson  
  Kari Sylwan  
  Ingrid Thulin  
  Liv Ullmann  
  Erland Josephson  
  Georg Arlin  
 
Regie:  Ingmar Bergman  
Buch:  Ingmar Bergman  
Kamera:  Sven Nykvist  
Produzent:  Ingmar Bergman  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Ingrid Thulin

Die in mehreren Filmen von Ingmar Bergman spielende schwedische Schauspielerin Ingrid Thulin, geboren 1929, ist mit ihrem Schmollmund und den...

 

Star

Liv Ullmann

In den acht Filmen unter der Regie von Ingmar Bergman, mit dem sie einige Jahre liiert war, lieferte die 1939 in Tokio geborene Liv Ullmann...