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Schtonk!

Zwei, die sich einfach finden mußten: der geniale Fälscher Fritz Knobel, der bereits gute Geschäfte mit selbstverfertigten Nazi-Devotionalien machte, und der von Geldnöten geplagte, windige Reporter Hermann Willié. Auf der Suche nach dem großen Coup erfährt Willié von angeblichen Hitler-Tagebüchern, ohne zu ahnen, daß diese nächtens von Knobel verfertigt werden. Er glaubt an den scheinbaren Sensationsfund - auch als die Tagebücher schließlich als Fälschung entlarvt werden.


Schtonk!

Kaufvideo

Erhältlich seit:
31.01.2000

Komödie

Deutschland 1991
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 6

Götz George
Uwe Ochsenknecht
Christiane Hörbiger

Regie: Helmut Dietl
EuroVideo Bildprogramm

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Schtonk!

Zwei, die sich einfach finden mußten: der geniale Fälscher Fritz Knobel, der bereits als Knabe in den Nachkriegswirren gute Geschäfte mit selbstverfertigten Nazi-Devotionalien machte, und der von Geldnöten geplagte Reporter und III. Reichs-Fan Hermann Willié. Auf der Suche nach dem großen Coup erfährt Willié von angeblichen Hitler-Tagebüchern, ohne zu ahnen, daß diese nächtens von Knobel verfertigt werden. Der scheinbare Sensationsfund betört auch Chefredaktion und Herausgeber von Williés Verlag. Das Geld fließt in Strömen in die Taschen des Schmierenreporters, der des Führers Sudelheftchen einer gierigen Öffentlichkeit präsentiert und auch nach der Enttarnung derselben als Fälschungen nicht an deren Echtheit zweifeln mag.

Helmut Dietls ("Kir Royal") köstliche Erfolgskomödie zum authentischen "Stern"-Skandal, der die renommierte Wochenillustrierte seinerzeit dem Spott und dem empfindlichen Auflagenverlust preisgab. Ex-Schimanski-Macho Götz George brilliert mit einem feinen Porträt als nazibesessener Schmierant, der sich als des GröFaZ letzter, verblendeter Vasall erweist. Kaum weniger überzeugend ist Uwe Ochsenknecht als Knobel in der Kujau-Rolle, exzellent in jeder Situation die gesamte Crew und Besetzung vor und hinter der Kamera. Im Kino erreichte der hintergründige und respektlose Spaß, der mit Wonne die Ewiggestrigen der Lächerlichkeit preisgibt, fast zwei Millionen Kinobesucher. Die Direktvermartung auf Video wird diesen Erfolg nahtlos weiterführen.

Darsteller:  Götz George   als Hermann Willié
  Uwe Ochsenknecht   als Fritz Knobel
  Christiane Hörbiger   als Freya von Hepp
  Rolf Hoppe   als Karl Lentz
  Dagmar Manzel   als Biggi
  Veronica Ferres   als Martha
  Harald Juhnke   als Kummer
  Ulrich Mühe   als Dr. Lentz
  Martin Benrath   als Uwe Esser
  Hermann Lause   als Kurt Glück
  Karl Schönböck   als Professor Strasser
  Rosemarie Fendel   als Frau Lentz
  Georg Marischka   als von Klantz
  Thomas Holtzmann   als Notar Cornelius
  Prof. Hark Bohm  
  Willy Harlander  
  Peter Roggisch  
  Hans-Joachim Hegewald  
  Armin Rohde  
  Martin Feifel  
  Eva Maria Kerkhoff   als Sekretärin Wieland
  Günter Junghans  
  Michael Kessler  
  Andreas Lukoschik  
  Fritz Lichtenhahn  
  Mircea Krishan  
  Günther Bader   als Hitler
  Beate Loibl   als Eva Braun
  Wolfgang Menge  
  Harald Maack  
 
Regie:  Helmut Dietl  
Buch:  Helmut Dietl  
  Ulrich Limmer  
Musik:  Konstantin Wecker  
Kamera:  Xaver Schwarzenberger  
Produzent:  Prof. Dr. Günter Rohrbach  
  Helmut Dietl  

"Schtonk" erhält Bundesfilmpreis

Man denkt, sie seien echt, dabei sind sie es gar nicht...

Uwe Ochsenknecht erfindet in "Schtonk!" nette Anekdoten aus Hitlers Leben (Foto: Constantin) Großansicht

Uwe Ochsenknecht erfindet in "Schtonk!" nette Anekdoten aus Hitlers Leben (Foto: Constantin)

Und diesmal handelt es sich nicht um die Oberweite irgendeines Starlets, sondern um die gefälschten Hitler-Tagebücher, die der Glaubwürdigkeit der Medien zwar seinerzeit mächtig geschadet haben, das Ansehen des deutschen Films jedoch international wieder einen großen Schritt nach vorn brachten.

Am 4. Juni 1992 wurde Helmut Dietls Satire "Schtonk!" mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Darin erzählt er die Geschichte von Konrad Kujau, der dem Magazin "Stern" 1983 einen Packen Tagebücher verkaufte, die angeblich von Adolf Hitler stammten. Der Skandal war perfekt, als der Schwindel kurz darauf aufflog und die Aufzeichnungen als billige Fälschungen entlarvt wurden.

International erfolgreich

Die Verfilmung stellt die wahre Geschichte mit viel Witz und bösen Seitenhieben völlig überspitzt dar, doch allein die Schadenfreude lockte das deutsche Publikum in die Kinos. Götz George und Uwe Ochsenknecht übernahmen die Rollen des "Stern"-Reporters und des Plagiators. "Schtonk!" wurde sogar für den Golden Globe und den Oscar als bester nichtenglischsprachiger Film nominiert.

 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Götz George

Er ist ein kraftvoller Schauspieler und Draufgänger, der sich auflehnende Charaktere und Außenseiter ebenso beherrscht wie die ihm auf den Leib...

 

Star

Uwe Ochsenknecht

Zeitweilig einer der populärsten deutschen Schauspieler in Film und Fernsehen, gelang Uwe Ochsenknecht der Durchbruch in Doris Dörries...