DVD Kaufvideo

Schule

Witziger, locker-leichter Film über Lebensgefühl, Liebeleien, Lernleid und Parties von Abiturienten.


Schule

Kaufvideo

Erhältlich seit:
25.06.2001

Komödie

Deutschland 2000
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 16

Daniel Brühl
Jasmin Schwiers
Niels Bruno Schmidt

Regie: Marco Petry
Highlight Communications (Deutschland)

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Schule

24 Stunden aus dem Alltag einer Gymnasiasten-Gruppe, die kurz vor dem Abitur steht. Da ist etwa Dirk, eine Null in Mathe, der nur mit Hilfe des Strebers Karbrüggen die entscheidende Klausur schafft. Als Gegenleistung nimmt Dirk ihn auf eine Party mit, wo Karbrüggen in einer Nacht alles nachholt - Alkohol, Drogen, Sex -, was er bisher versäumt hat. Dann gibt es noch Markus, der spürt, dass die unbeschwerte Schulzeit bald vorüber ist. Vor lauter Grübelei vernachlässigt er seine Freundin, die sich daraufhin mit dem Weiberhelden Stone tröstet.

Regie-Debütant und HFF-Absolvent Marco Petry verblüfft in seiner Teen-Comedy mit gut beobachteten Momentaufnahmen aus dem Leben Jugendlicher, in der sich ernste und humorvolle Elemente in etwa die Waage halten. Dabei überzeugt vor allem das Spiel des jungen Darstellerensembles, das in Bezug auf Sprache, Gestik und Kostüme vollkommen authentisch wirkt. Wem "Harte Jungs" zu dämlich und "Crazy" zu poetisch war, der wird "Schule", der es im Kino auf fast eine Million Zuschauer gebracht hat, lieben.

Schule

Der deutsche Teenie-Film lebt: Eine Gruppe von Gymnasiasten lässt es vor dem Abi in der schläfrigen Kleinstadt noch einmal so richtig krachen nach dem Motto "nicht für die Schule, für das Leben lernen wir". Schließlich ist man nur einmal jung. Zwischen Mathe-Arbeit und Mädels-Aufreißen geraten die harten Jungs mit weichem Kern ziemlich ins Schwitzen.

Für den erst 25jährigen Marco Petry wurde ein Traum wahr - er konnte seinen ersten abendfüllenden Spielfilm unter den Fittichen von Produzentin Uschi Reich und Axel Block (Koregie und Kamera) realisieren. Eine Gruppe von Schülern steht kurz vor dem Abitur und macht innerhalb von 24 Stunden einen Crash-Kurs in Sachen Lebens- und Liebeserfahrung. Der Tag beginnt für den 18jährigen Markus nicht gut, nachdem morgens um Sieben schon seine jüngere Freundin Sandra ihn per Radio dröhnend als "süßen Schnubbi" grüßen lässt und er sich ob des Kosenamens in seiner Männlichkeit gekränkt fühlt. In der "Schule" treffen nach und nach die schlappen Protagonisten ein: Nach Markus und Sandra deren ältere Schwester Melanie und ihr Freund André, der sie ständig betrügt, die gutmütige Teresa, die sich rührend um den rund um die Uhr bekifften Steven kümmert, der pingelige Oberstreber Karbrüggen, der Dirk bei der Matheklausur aus der Patsche hilft (und dafür mit auf die Party am See darf) und noch zwei passionierte Videofilmer, die mit der Kamera überall auftauchen. Den Part des notwendigen bösen Außenseiters übernimmt Möchtegern-Macho Stone, der vor Jahren von der Schule flog und jedem Rock hinterherläuft, je jünger, desto besser. Das bunte Trüppchen, darunter ausdrucksstarke Nachwuchsschauspieler wie Axel Stein und Sebastian Kroehnert, macht so allerhand durch - man legt sich mit Lehrern und Polizisten an, empfindet das berühmte Kribbeln im Bauch und weiß nicht so recht, was es bedeutet, durchlebt Eifersucht und Liebeskummer, schaut zu tief ins Glas und lässt den Joint kreisen, wartet auf das große Glück und bekommt nur einen kleinen Vorgeschmack davon. Und wenn sich dann alle im Morgengrauen nach einer Nacht der Überraschungen an der Schule treffen, ahnen sie die Vergänglichkeit unbeschwerter Jugend. "Mit guter Laune Melancholie erzeugen" will Marco Petry, der fünf Jahre am Drehbuch bastelte. Irgendwo zwischen "Harte Jungs" und "Crazy" ist sein Filmdebüt einzuordnen, das mit einer gewissen Unbekümmertheit auf Bauchgefühl setzt. Die Lehrer erinnern zwar an schlimmste Pauker-Klischees und Relikte aus den fünfziger Jahren, aber welcher Schüler freut sich nicht am überzeichneten "Feindbild"? Spät, aber nicht zu spät, gewinnt die episodenhafte Geschichte an Fahrt, bekommen einige der typisierten Figuren Kontur, werden zu sympathischen Freunden. Dass ausgerechnet der langweilige und fleißige Underdog nach Marihuana-Genuss ausflippt und die heißeste Frau abkriegt, sorgt für ausgleichende Gerechtigkeit. "Schule" ist ein Samstagabend-Popcorn-Movie, die deutsche Antwort auf "American Pie". Die Kids sollten die Kinokassen klingeln lassen. mk.

Darsteller:  Daniel Brühl   als Markus
  Jasmin Schwiers   als Sandra
  Niels Bruno Schmidt   als Stone
  Mina Tander   als Melanie
  Tim Egloff   als André
  Lavinia Wilson   als Teresa
  Christian Näthe   als Steven
  Axel Stein   als Dirk
  Sebastian Kroehnert   als Michael Karbrüggen
  Denis Moschitto   als Nabil
  Aaron Hildebrand   als Sascha
  Bettina Zimmermann   als Nadine
  Elsa Schulz Gambard   als Eva
  Natalie Spinell   als Yvonne
  Antonia Reiß   als Jessica
  Andreas Heinzel   als Polizist Redlich
  Nicolas Kantor   als Tobi
  Markus Knüfken   als Polizist
  Hubert Mulzer   als Lehrer König
  Michael Hanemann   als Hausmeister Strotkoetter
 
Regie:  Marco Petry  
Buch:  Marco Petry  
  Stefan Wood  
Musik:  Jan Plewka  
Kamera:  Axel Block  
Produzent:  Uschi Reich  
  Bernd Eichinger  
 

Schule in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Daniel Brühl

Er besuchte nie eine Schauspielschule und ist doch DER Jungstar des deutschen Films. Daniel Brühls sanfte sensible Art macht ihn zwischen Teen-...

 

Star

Jasmin Schwiers

Als Rita Kruses Tochter Sandra in der preisgekrönten RTL-Comedy "Ritas Welt" wurde Jasmin Schwiers 1999 einem breiten Fernsehpublikum...