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Schwarze Schafe

Ausgelassene, anarchische Filmkomödie um sympathische Loser in Berlin.


Schwarze Schafe

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Erhältlich seit:
03.07.2008

Komödie

Schweiz/Deutschland 2006
Laufzeit: 95 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Marc Hosemann
Bruno Cathomas
Jule Böwe

Regie: Oliver Rihs
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Schwarze Schafe

Zwei Möchtegern-Revoluzzer fahren mit einem Klo durch Berlin, das unzweckmäßig benutzt wird. Eine Berliner Göre schlägt sich als Reiseführerin auf einem Spreeboot durch und ärgert sich über eine Schulkameradin, deren Münchner Anhang sowie ihren betrunkenen Freund. Ein Hand-Modell will sich sich von seiner Hand trennen, um die Versicherung zu kassieren. Und eine Gruppe deutsch-türkischer Freunde kommen bei ihren Anmachen nicht besonders gut an, während zwei gutmütige Satanisten ihre Oma für ein Sex-Ritual missbrauchen.

Ein Berlin als Treffpunkt schwarzer Schafe skizziert diese ausgelassene, anarchische Filmkomödie, die die Schweizer Oliver Rihs und Olivier Kolb mit minimalen Mitteln und maximalem Spaß - für Zuschauer und Team - realisiert haben. Die Grenze des guten Geschmacks wird bei den lose zusammengesetzten Episoden ständig fröhlich überschritten. Dafür gibt sich die gut aufgelegte deutsche Schauspielprominenz die Klinke in die Hand. Landete im Kino einen Achtungserfolg.

Schwarze Schafe

Berlin als Treffpunkt schwarzer Schafe skizziert diese ausgelassene, anarchische Filmkomödie, die die Schweizer Oliver Rihs und Olivier Kolb mit minimalen Mitteln und maximalem Spaß - für Zuschauer und Team - realisiert haben.

Auf internationalen und nationalen Festivals kam das aus skurrilen, gnadenlos komischen und den guten Geschmack extrem strapazierenden Episoden lose zusammengesetzte etwas andere Hauptstadtporträt bei Publikum und Kritik bestens an. Bei den Filmtagen in Hof etwa wurde es mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Das vielköpfige Autorenteam ließ sich zwar auch von den US-Indiekomödien eines John Waters oder Kevin Smith' inspirieren, brachte aber dennoch eine Menge eigener origineller Ideen ein. Etliche bekannte deutsche Schauspieler mussten nicht lange gebeten werden und spielten für maximal eine Handvoll Euro mit, z.B. Robert Stadlober und Tom Schilling. Sie mimen stinkfaule Möchtegern-Revoluzzer, die u.a. mit einem Klo durch Berlin fahren, das irgendwann unzweckmäßig benutzt wird. Jule Böwe spielt eine Berliner Göre, die sich als Reiseführerin auf einem Spreeboot durchschlägt und sich über eine schnieke Schulkameradin samt deren Münchner Anhang sowie ihren betrunkenen Freund (Milan Peschel) ärgert. Marc Hosemann ist ein ehemaliges Hand-Modell, der sich von seiner Hand trennen will, um die Versicherung zu kassieren. Außerdem gibt es noch eine Gruppe deutsch-türkischer Freunde, die bei ihren machomäßigen Anmachen nicht besonders gut ankommen und zwei gutmütige Satanisten, die ihre Oma für ein Sex-Ritual missbrauchen. Das klingt grenzwertig, ist aber mitunter sehr witzig. Auch wenn nicht alle Episoden oder Gags überzeugen können, funktioniert das Low-Budget-Werk alle Mal als Berlin-Film, der die Stadt jenseits der touristischen Mitte in Sprache(n), Atmosphäre und jungem Lebensgefühl treffend wiedergibt. Den perfekten Soundtrack dazu liefert King Khan und die für den Inhalt fast zu schöne, stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Fotografie Produzent und Koautor Kolb. Schweizer sind eben die besseren Berliner bzw. Berlinbeobachter. hai.

Schwarze Schafe

Eine Gruppe von 13 Berlinern kämpft in zwei atemberaubenden Tagen und Nächten um ein klein wenig Glück. Darunter so Helden wie alkoholabhängige Künstler (Milan Peschel, Jule Böwe), die sich gegen schnöselige Münchener wehren müssen, pathetische Hochstapler mit Hang zur Selbstverstümmelung (Marc Hosemann) oder Arbeitsverweigerung (Robert Stadlober, Tom Schilling), türkische Taschendiebe (Oktay Özdemir, Eralp Uzun), die unentwegt auf der Suche nach dem ultimativem Fick sind oder etwas zu gutherzige Möchtegern-Satanisten (Kirk Kirchberger, Daniel Zillmann). Sie alle wollen ein und dasselbe: mehr Geld, Macht und Sex. Eine urbane, wilde Achterbahnfahrt beginnt, bei der alle Illusionen gnadenlos begraben werden und Liebe und Licht endlich Einzug halten können.

Quelle: EuroVideo

Ein Jahr danach (Making of), Schafe touren durch Deutschland (Dokumentation), Musicclip Khing Khan & BBQ, Entfallene Episoden

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Marc Hosemann   als Boris Wecker
  Bruno Cathomas   als Roger
  Jule Böwe   als Charlotte Heinze
  Milan Peschel   als Peter
  Robert Stadlober   als Breslin
  Tom Schilling   als Julian
  Kirk Kirchberger   als Fred
  Daniel Zillmann   als Arnold
  Eralp Uzun   als Ali
  Oktay Özdemir   als Birol
  Barbara Kowa   als Nadja
  Jenny Deimling   als Daniela Köhler
 
Regie:  Oliver Rihs  
Buch:  Thomas Hess  
  Daniel Young  
  Olivier Kolb  
  David Keller  
  Oliver Rihs  
  Michael Auer  
Kamera:  Olivier Kolb  
Produzent:  Oliver Rihs  
  Olivier Kolb  
 

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