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Kaufvideo
Erhältlich seit:
28.06.2007
Originaltitel: Charlotte's Web
USA 2006
Laufzeit: 97 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Dakota Fanning
Siobhan Fallon
Gary Basaraba
Regie: Gary Winick
Paramount Home Entertainment

Bezaubernde Kinderbuchverfilmung über ein kleines Ferkel, das lieber getätschelt als geräuchert werden will.
Wer Vorbehalte gegenüber diesem Film hegt, weil putzige Kotelettlieferanten bereits im Babe-Universum hinreichend für Rührung und Spinnen in eher ungewohnter Rolle als Best Buddy für Verstimmung sorgen, kann sich entspannt im Kino zurücklehnen. "Schweinchen Wilbur und seine Freunde" entpuppt sich als liebevoll realisierte Ergänzung zum kleinen Genre der pastoralen Farmidylle - und der gefürchtete Achtbeiner als weiser Netzdesigner, der Phobien vielleicht nicht beseitigen, zumindest aber mildern kann. Nach der Zeichentrickversion "Zuckermanns Farm" in den Siebzigern ist dies der erste Realfilm nach der Vorlage des 1952 veröffentlichten Klassikers von E.B. White, der sich auch als Schöpfer von "Stuart Little" in Kinderzimmern und Hollywoodland beliebt gemacht hat.
Hauptfigur Wilbur ist zu klein, um sich an der mütterlichen Zapfstation gegenüber seinen Geschwistern durchzusetzen. Was ihm damit droht, zeigt ein Schnitt in die Küche der Farmerfamilie Arable, wo sich gebratener Frühstücksspeck auf den Tellern türmt. Ein solches Ende will Arables Tochter Fern (Dakota Fanning) natürlich verhindern, nimmt Wilbur nicht gerade artgerecht als ständigen Begleiter an, bis ihr Vater das Tier in den Stall seines Bruders verbannt. Dort lebt man, wie Wilbur auf Anhieb erkennt, nebeneinander, nicht miteinander, findet das Schweinchen nur in der kleinen Spinne Charlotte eine Verbündete. Damit die Realität in diesem Märchen nicht völlig ausgegrenzt wird, zeigt Charlotte, wie sie eine Fliege mundgerecht verpackt, was einen alten Gaul geschockt von den Hufen holt. Ungeachtet dieses verstörenden Fressverhaltens entwickelt der Film behutsam die Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern, die schließlich auch auf die anderen Stallbewohner abfärbt. Als die Spinne mit kunstvoll in ihre Netze eingesponnenen Botschaften die Farm und Wilbur berühmt macht, rettet sie das Schwein endgültig vor dem Räucherturm, in dem das Leben seiner Artgenossen üblicherweise endet. "If you build it they will come", ist sozusagen das Motto dieser Farm der Träume, auf der kindgerecht vom Wert der Freundschaft und vom Kreislauf des Lebens erzählt wird. Die Mischung aus Tierdressur und digitalen Animationen verblüfft generationsüberschreitend, der Humor hat zielgruppenkonform in wohl dosierter Situationskomik seinen Schwerpunkt, streift aber auch Wortwitz (Kühe sind "Hüftsteaks mit Blähungen"). Einen heimlichen Helden hat dieses Märchen auch. Er heißt Templeton, ist eine Ratte, deren beschränkte Motivlage, sich den Bauch vollzuschlagen und zwischen Zuckerwatte und Pommes das Paradies zu finden, jedes Kinderherz erobern wird. kob.
Weil man zu klein zur Welt kommt, ist man noch lange nicht zu klein für die Welt. Das sagt sich die kleine Fern (Dakota Fanning) und nimmt sich des schwächsten der frisch geborenen Ferkel auf der Zuckerman-Farm an. Wilbur nennt sie den Kleinen und pflegt ihn, bis er stark genug für den Stall ist und damit auch für das größte Abenteuer seines Lebens. Denn nicht nur ein streitlustiger Haufen Tiere erwartet ihn - er gerät auch in Gefahr, aus der ihn nur ein Wunder retten kann. Und Wunder sind die Spezialität der weisen Spinne Charlotte, die oben im Stallgebälk wohnt und zu Wilburs Schutzengel wird. Sie muss ihn nur zu etwas "Besonderem" machen, um ihm sein sicheres Schicksal zu ersparen.
Quelle: Paramount
Kommentar von Regisseur Gary Winick / Kommentar von Produzent Jordan Kerner und Visual Effects Supervisor John Andrew Berton Jr. / Filme machen / Einige Stimmen / Flackas Schweinchen Geschichten / Wie machen die das nur? / Was macht einen Klassiker aus? / Was machen sie heute? / Musikvideo "Ordinary Miracle" von Sarah McLachlan / Musikvideo "Make a Wish" von Bob Carlisle und Lucy Kane / Ein Tag auf dem Jahrmarkt / Farm-Fotoalbum / Gag Reel / Entfernte Szenen
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Dakota Fanning | als Fern | |
|---|---|---|---|
| Siobhan Fallon | als Mrs. Zuckerman | ||
| Gary Basaraba | als Homer Zuckerman | ||
| Kevin Anderson | als Mr. Arable | ||
| Essie Davis | als Mrs. Arable | ||
| Regie: | Gary Winick | ||
| Buch: | Susannah Grant | ||
| Karey Kirkpatrick | |||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Kamera: | Seamus McGarvey | ||
| Produzent: | Jordan Kerner | ||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Türkisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Audiokommentare, Featurettes, Musikvideos, Outtakes, Entfallene Szenen
Kommentar von Regisseur Gary Winick / Kommentar von Produzent Jordan Kerner und Visual Effects Supervisor John Andrew Berton Jr. / Filme machen / Einige Stimmen / Flackas Schweinchen Geschichten / Wie machen die das nur? / Was macht einen Klassiker aus? / Was machen sie heute? / Musikvideo "Ordinary Miracle" von Sarah McLachlan / Musikvideo "Make a Wish" von Bob Carlisle und Lucy Kane / Ein Tag auf dem Jahrmarkt / Farm-Fotoalbum / Gag Reel / Entfernte Szenen
Das Ausnahmetalent. Mit elf Jahren bereits hatte Dakota Fanning 2005 ebenso viele Spielfilme hinter sich und behauptete sich mit Bravour an...

