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Schweinchen Wilbur und seine Freunde

Bezaubernde Kinderbuchverfilmung über die Freundschaft zwischen einem sanften Ferkel und einer klugen Spinne.


Schweinchen Wilbur und seine Freunde

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Erhältlich seit:
28.06.2007

Originaltitel: Charlotte's Web

Kinderfilm

USA 2006
Laufzeit: 97 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Dakota Fanning
Siobhan Fallon
Gary Basaraba

Regie: Gary Winick
Paramount Home Entertainment

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Tierisch gut drauf: Das süßeste Schwein seit Babe schließt Freundschaft mit einer Spinne und entkommt durch deren Gewitztheit seinem Schicksal in der Bratröhre.

Wer könnte denn so ein süßes Schweinchen braten? (Foto: UIP) Großansicht

Wer könnte denn so ein süßes Schweinchen braten? (Foto: UIP)

Noch mal Schwein gehabt. Zehn frisch geborene Ferkel hängen an den Zitzen, das elfte soll geschlachtet werden. Zu schwach, zu klein - meint der Papa und greift zur Axt. Diesen Frevel verhindert Töchterchen Fern (Dakota Fanning) in letzter Minute und sorgt hingebungsvoll für das quiekende rosa Etwas, das in der Schule Rabbatz macht und sich in der Küchenspüle seifen lässt. Bald sind die beiden unzertrennlich.

Als Wonneproppen Wilbur stark genug ist, kommt er beim Onkel in den Stall und trifft eine streitlustige Truppe aus Schafen, Gänsen, Kühen, einem Pferd und einer verfressenen Ratte. Nur die weise Spinne Charlotte kümmert sich um den Neuzugang - der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Wilbur ist dem Schlachtermesser entkommen und hängt an seiner Ersatzmutter (Foto: UIP) Großansicht

Wilbur ist dem Schlachtermesser entkommen und hängt an seiner Ersatzmutter (Foto: UIP)

Die Spinne, dein Freund und Helfer

Damit das liebe Borstenvieh nicht als Festtagsbraten auf dem Tisch landet, lässt sich Charlotte etwas einfallen und macht Wilbur mit einem Supertrick zu etwas "Besonderem". Und siehe da, das Frühjahrsschwein erlebt putzmunter den ersten Schnee.

Wenn Wilbur sich im Wasser suhlt, treuherzig mit den Augen blinzelt oder eine beleidigte Schnute zieht, vergeht uns jegliche Lust auf Schnitzel.

Schweinchen Wilbur und seine Freunde

Bezaubernde Kinderbuchverfilmung über ein kleines Ferkel, das lieber getätschelt als geräuchert werden will.

Wer Vorbehalte gegenüber diesem Film hegt, weil putzige Kotelettlieferanten bereits im Babe-Universum hinreichend für Rührung und Spinnen in eher ungewohnter Rolle als Best Buddy für Verstimmung sorgen, kann sich entspannt im Kino zurücklehnen. "Schweinchen Wilbur und seine Freunde" entpuppt sich als liebevoll realisierte Ergänzung zum kleinen Genre der pastoralen Farmidylle - und der gefürchtete Achtbeiner als weiser Netzdesigner, der Phobien vielleicht nicht beseitigen, zumindest aber mildern kann. Nach der Zeichentrickversion "Zuckermanns Farm" in den Siebzigern ist dies der erste Realfilm nach der Vorlage des 1952 veröffentlichten Klassikers von E.B. White, der sich auch als Schöpfer von "Stuart Little" in Kinderzimmern und Hollywoodland beliebt gemacht hat.

Hauptfigur Wilbur ist zu klein, um sich an der mütterlichen Zapfstation gegenüber seinen Geschwistern durchzusetzen. Was ihm damit droht, zeigt ein Schnitt in die Küche der Farmerfamilie Arable, wo sich gebratener Frühstücksspeck auf den Tellern türmt. Ein solches Ende will Arables Tochter Fern (Dakota Fanning) natürlich verhindern, nimmt Wilbur nicht gerade artgerecht als ständigen Begleiter an, bis ihr Vater das Tier in den Stall seines Bruders verbannt. Dort lebt man, wie Wilbur auf Anhieb erkennt, nebeneinander, nicht miteinander, findet das Schweinchen nur in der kleinen Spinne Charlotte eine Verbündete. Damit die Realität in diesem Märchen nicht völlig ausgegrenzt wird, zeigt Charlotte, wie sie eine Fliege mundgerecht verpackt, was einen alten Gaul geschockt von den Hufen holt. Ungeachtet dieses verstörenden Fressverhaltens entwickelt der Film behutsam die Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern, die schließlich auch auf die anderen Stallbewohner abfärbt. Als die Spinne mit kunstvoll in ihre Netze eingesponnenen Botschaften die Farm und Wilbur berühmt macht, rettet sie das Schwein endgültig vor dem Räucherturm, in dem das Leben seiner Artgenossen üblicherweise endet. "If you build it they will come", ist sozusagen das Motto dieser Farm der Träume, auf der kindgerecht vom Wert der Freundschaft und vom Kreislauf des Lebens erzählt wird. Die Mischung aus Tierdressur und digitalen Animationen verblüfft generationsüberschreitend, der Humor hat zielgruppenkonform in wohl dosierter Situationskomik seinen Schwerpunkt, streift aber auch Wortwitz (Kühe sind "Hüftsteaks mit Blähungen"). Einen heimlichen Helden hat dieses Märchen auch. Er heißt Templeton, ist eine Ratte, deren beschränkte Motivlage, sich den Bauch vollzuschlagen und zwischen Zuckerwatte und Pommes das Paradies zu finden, jedes Kinderherz erobern wird. kob.

Schweinchen Wilbur und seine Freunde

Weil man zu klein zur Welt kommt, ist man noch lange nicht zu klein für die Welt. Das sagt sich die kleine Fern (Dakota Fanning) und nimmt sich des schwächsten der frisch geborenen Ferkel auf der Zuckerman-Farm an. Wilbur nennt sie den Kleinen und pflegt ihn, bis er stark genug für den Stall ist und damit auch für das größte Abenteuer seines Lebens. Denn nicht nur ein streitlustiger Haufen Tiere erwartet ihn - er gerät auch in Gefahr, aus der ihn nur ein Wunder retten kann. Und Wunder sind die Spezialität der weisen Spinne Charlotte, die oben im Stallgebälk wohnt und zu Wilburs Schutzengel wird. Sie muss ihn nur zu etwas "Besonderem" machen, um ihm sein sicheres Schicksal zu ersparen.

Quelle: Paramount

Kommentar von Regisseur Gary Winick / Kommentar von Produzent Jordan Kerner und Visual Effects Supervisor John Andrew Berton Jr. / Filme machen / Einige Stimmen / Flackas Schweinchen Geschichten / Wie machen die das nur? / Was macht einen Klassiker aus? / Was machen sie heute? / Musikvideo "Ordinary Miracle" von Sarah McLachlan / Musikvideo "Make a Wish" von Bob Carlisle und Lucy Kane / Ein Tag auf dem Jahrmarkt / Farm-Fotoalbum / Gag Reel / Entfernte Szenen

Quelle: Paramount

Darsteller:  Dakota Fanning   als Fern
  Siobhan Fallon   als Mrs. Zuckerman
  Gary Basaraba   als Homer Zuckerman
  Kevin Anderson   als Mr. Arable
  Essie Davis   als Mrs. Arable
 
Regie:  Gary Winick  
Buch:  Susannah Grant  
  Karey Kirkpatrick  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Seamus McGarvey  
Produzent:  Jordan Kerner  

Julia Roberts hört auf

Seit Pretty Woman Julia Roberts ihre Zwillinge bekommen hat, warten Fans ungeduldig auf eine Rückkehr der Schauspielerin auf die Leinwand. Doch scheint das Warten nun vergeblich, denn Roberts will keine Filme mehr drehen.

Sie will bald nur noch Ehefrau und Mama sein: Julia Roberts (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Sie will bald nur noch Ehefrau und Mama sein: Julia Roberts (Foto: Columbia TriStar)

Das letzte große Filmprojekt der Hollywood-Schönheit war "Ocean's Twelve". Im November 2004 kamen ihre Kinder Phinnaeus und Hazel zur Welt und Julia Roberts schenkte ihnen verständlicherweise ihre ganze Aufmerksamkeit.

Seit der Geburt ihrer Sprösslinge hat die Oscar-Preisträgerin lediglich in einem Musikvideo von Dave Matthews mitgespielt und animierten Figuren in "Wilbur und Charlotte" und "Ant Bully" ihre Stimme geliehen.

Im März 2006 wird Roberts ihr Broadwaydebüt geben und möchte sich bis dahin auch ausschließlich auf das Theater konzentrieren. Für die 37-Jährige ist Hollywood bereits Geschichte. "Sie hat genug von der Schauspielerei," so ein Insider. "Sie möchte sich mehr um ihre Kinder und Eheman Danny Moder kümmern. Der Auftritt am Broadway wird ihre letzte Rolle sein und ist für den Abschied perfekt."

Bye Bye, Los Angeles

Freunden zufolge wollte Julia Roberts schon seit ihre Kinder geboren sind, Hollywood und Los Angeles den Rücken kehren. "Sie will eine Veränderung ihrer Umgebung und eine neue Aufgabe", sagt ein Vetrauter. "Julia will nicht einfach nur als Schauspiel-Star bekannt sein. Sie will, dass ihre Kinder auf ihre Karriere blicken und da mehr sehen, als nur 'Pretty Woman'."

Hollywood und die Fans werden die Schauspielerin mit dem breiten Lächeln auf jeden Fall vermissen.

 

Schweinchen Wilbur und seine Freunde in der Fotoshow

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