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Scooby-Doo

Überdreht-turbulente Adaption des Hanna-Barbera-Comics, in der die Riesendogge Scooby-Doo und das Mystery Inc. Team einen mysteriösen Fall auf Spooky Island lösen müssen.


Scooby-Doo

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Erhältlich seit:
14.11.2002

Komödie/ Trickfilm

USA 2002
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 6

Freddie Prinze Jr.
Sarah Michelle Gellar
Matthew Lillard

Regie: Raja Gosnell
Warner Home Video Germany

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Die Neu-Auflage der Kultserie mit dem Traum-Team Freddy Prinze Jr. und Sarah Michelle Gellar hat mit einem furiosem Mix aus Lachen und Schrecken den richtigen Riecher.

Shaggy (Matthew Lillard) und Scooby-Doo sind geschockt

Shaggy (Matthew Lillard) und Scooby-Doo sind geschockt

Lange Zeit, bevor "Ghostbusters" die 80er und "Akte X" die 90er Jahre mit unerklärlichen Erscheinungen und paranormalen Phänomenen bekannt machte, jagten fünf unerschrockene Helden nach rätselhaften Schattenlichtern: Am 13. September 1969 startete die Zeichentrickserie "Scooby-Doo, Where are You?" im amerikanischen Fernsehen.

Die urkomische Geisterjagd mit der titelgebenden dänischen Dogge landete einen derart sensationellen Erfolg, dass sie heute zu einer der am längsten laufenden Krimiserien überhaupt zählt. Ganz klar: ein Spielfilm mit echten Schauspielern musste folgen. Doch die in jedem Kinderherzen verankerte Kultserie sollte nicht einfach lieblos auf Kinolänge aufgeblasen werden. Jahrelang dauerte die Suche nach den richtigen Experten, die vor und hinter der Kamera der heiklen Umsetzung gerecht werden konnten.

Mit den angesagten Jungstars Freddie Prinze JR ("Eine wie keine"), "Buffy"- Heldin Sarah Michelle Gellar und Gummigesicht Matthew Lillard war schließlich die Traumbesetzung gefunden. Die aus "Friends & Geeks" bekannte Newcomerin Linda Cardellini schloss sich als schrullige Kombinier-Expertin an. Und schließlich sagte auch Raja Gosnell zu, der mit Chris Columbus ("Kevin allein zu Haus") zusammenarbeitete und als Regisseur bereits Komödienerfahrung hatte.

Daphne (Sarah Michelle Gellar) in Kampfstellung

Daphne (Sarah Michelle Gellar) in Kampfstellung

Ausgangspunkt des mit modernsten Computeranimationen versehenen Kinoabenteuers ist ein Ferienclubbesitzer mit dem unaussprechlichen Namen Emile Mondavarious (gespielt von Rowan Atkinson alias Mr. Bean). In dessen Anlage spukt es nach Kräften. Er engagiert die vier Freunde samt ihrem schusseligen Vierbeiner, obwohl das Quartett seit einem heftigen Streit für immer getrennte Wege gehen wollte. Klar, dass Fred (selbst ein eingefleischter Fan der Serie: Freddy Prinze), Daphne (Gellar), Shaggy (Lillard) und Velma (Cardellini) anfangs alles andere als erfreut sind, ihre Ex-Partner wiederzutreffen.

Doch den verstimmten Detektiven bleibt nichts anderes übrig, als sich wieder zusammenzuraufen und das unheimliche Rätsel zu lösen. Bei vorsichtiger Annäherung an die verschüttet geglaubte Freundschaft muss das Schnüffler-Quintett von ihrem mobilen Büro, dem Geistermobil, schnell feststellen, dass ihre Erfahrung mit vorgetäuschten Monstern nur wenig hilft. Bald geht es um ihr eigenes Leben - und das der ganzen Welt.

Das bunte Schnüffler-Quartett rauft sich wieder zusammen

Das bunte Schnüffler-Quartett rauft sich wieder zusammen

Die vier Freunde, eingekleidet in einen farbenfrohen 60ies-Retro-Style, schlittern im Minutentakt von Comedy und Abenteuer zu Action und Horror. Furios gibt sich diese Achterbahnfahrt mit originalgetreuen Charakteren und einem gut aufgelegten Mr. Bean. Heimlicher Mittelpunkt ist aber natürlich der komplett am Computer entstandene Scooby-Doo, auf dessen Konto die besten Szenen gehen.

Scooby-Doo

Comicadaptionen können sich für Hollywood als relativ heikle Angelegenheit erweisen, insbesondere wenn es sich um Liveaction-Versionen mit teuren CGI-Effekten handelt. So entpuppte sich zuletzt "Die Abenteuer von Rocky und Bullwinkle" (in Deutschland lediglich als Videopremiere veröffentlicht) als kostspielige Enttäuschung. Dass es auch anders geht, beweist die Leinwandausgabe der Abenteuer der ängstlichen Riesendogge Scooby-Doo und des aus Freddie Prinze, Jr., Sarah Michelle Gellar, Matthew Lillard und Linda Cardellini bestehenden "Mystery Inc."-Teams: Am Startwochende konnte die überdreht-turbulente Kiddiekomödie 56,8 Mio. Dollar einspielen und einen neuen Junirekord am US-Boxoffice aufstellen.

Wie bei "Flintstones - Die Familie Feuerstein" und "Josie and the Pussycats" handelt es sich bei "Scooby-Doo" ursprünglich um einen Hanna-Barbera-Comic, der später als Zeichentrickserie über die Bildschirme flimmerte. Seit 1992 wird die Serie in den USA auf dem Cartoon Network Kabelsender ausgestrahlt, der für die Produktion von "Scooby-Doo" erstmals mit Warner zusammenarbeitete (als nächstes soll "The Powerpuff Girls" folgen). Mit der Inszenierung der 80-Mio.-Dollar Produktion wurde Regisseur Raja Gosnell ("Big Mamas Haus") betraut, dem es gelang, die Vorlage mit viel Slapstick und einem frenetischen Tempo entsprechend cartoonhaft und damit authentisch zu verfilmen. Los geht's mit einer Actionsequenz in einer Spielzeugfabrik. Sofort sticht ins Auge, dass die Besetzung den animierten Originalen wie aus dem Gesicht geschnitten ist und die computergenerierte Hauptattraktion Scooby Doo sich wie ein Roger Rabbit des 21. Jahrhunderts nahtlos ins Bild einfügt. Die außerordentlichen visuellen Effekte wurden von Peter Crosman geleitet, der bereits in "Monkey Bone" und "Flubber" zur Kreation aufregender Wunderwelten beitrug. Für das Produktionsdesign von "Scooby-Doo" griff die Produktion ebenfalls in die Vollen: Die Vergnügungspark-Insel Spooky Island gleicht einem fröhlich-furchterregenden Spukkarneval, der als eine Mischung aus "Ghostbusters" und "Lottergeist Beetlejuice" auf Lachgas beschrieben werden könnte. Auf diese Insel ist das verbrechenbekämpfende Team um Scooby-Doo von deren Besitzer Mondavarious ("Mr. Bean" Rowan Atkinson in einer kleinen Rolle) eingeladen worden. Übersinnliche Wesen scheinen die jugendlichen Besucher des Vergnügungspark in apathische Zombies zu verwandeln. Anfängliche Sticheleien - der selbstverliebte Fred will stets im Rampenlicht stehen, Daphne ist grundsätzlich rettungsbedürftig ist, Brillenschlange Velma, der kluge Kopf des Quintetts, hat es satt, im Hintergrund zu stehen, während sich der liebenswert naive Shaggy und der niedlich-tollpatschige Scooby-Doo vor allem für Essbares interessieren - sind bald vergessen. Mit vereinten Kräften arbeiten sie daran, den mysteriösen Fall zu lösen.

Die einzelnen Rollen wurden großartig besetzt. Doch es sind nicht die Teenie-Idole Gellar (im Finale wartet sie mit einer "Buffy"-würdigen Kampfsporteinlage auf) und ihr Verlobter Prinze Jr. ("Eine wie keine"), die die Show stehlen. Die größten Lacher gehören Lillard ("Scream - Schrei") als sympathischer Slacker mit zugekifftem Charme und - selbstverständlich - dem putzigen Scooby-Doo. In Cameoauftritten sind Pamela Anderson als Fabrikbesitzerin und die Skapop-Band Sugar Ray als sie selbst zu sehen. Ein paar der Gags der Familienkomödie wurden für die etwas reiferen Zuschauer eingebaut, die sich über leise Marihuana-Anspielungen und mexikanische Telemundo-Wrestler als Bösewichte freuen dürfen. In erster Linie ist dieser kurzweilige, selbstparodistische Spaß mit seinem poppig-energetischen Soundtrack ohne Frage jedoch auf Kinder und junge Teens zugeschnitten, die der unbeschwert-lockerleichten Unterhaltung zusprechen sollten. Stellt sich einzig die Frage, wie lange es dauert, bis eine Fortsetzung in Auftrag gegeben wird. ara.

Darsteller:  Freddie Prinze Jr.   als Fred
  Sarah Michelle Gellar   als Daphne
  Matthew Lillard   als Shaggy
  Linda Cardellini   als Velma
  Rowan Atkinson   als Mondavarious
  Isla Fisher   als Mary-Jane
  Miguel A. Núñez Jr.   als Voodoo Maestro
  Steven Grives   als N'Goo Tuana
  Sam Greco   als Zarkos
  Charles Cousins   als Velmas Freund
  Kristian Schmid   als Brad
  Nicholas Hope   als Old Man Smithers
 
Regie:  Raja Gosnell  
Buch:  James Gunn  
Musik:  David Newman  
  Sugar Ray  
Kamera:  David Eggby  
Produzent:  Charles Roven  
  Richard Suckle  

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Denn im gruseligen Keller wohnt bald Sarah Michelle Gellar: In Wachs gegossen wird "Buffy" die Kabinettbesucher auf die Jagd nach Vampiropfern schicken.

Bereits während der Dreharbeiten zu "Scooby-Doo" stand Sarah Michelle Gellar Modell für ihr zweites Ich. Endlich ist es soweit und die Wachsfigur ist für jeden Buffy-Fan offiziell in London zu besichtigen.

Um den Neuzugang gebührend vorzustellen, wird es an Halloween ein Spiel geben, bei dem die Kinder unter den anderen Berühmtheiten weitere Biss-Opfer von Graf Dracula finden müssen. Na, wenn das keinen Besuch wert ist!

 

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