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Scoop - Der Knüller

Woody Allens wieder in London gedrehter "Match Point"-Nachfolger über eine amerikanische Studentin, die einen Mörder überführen will, sich aber in den Verdächtigen verliebt.


Scoop - Der Knüller

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Erhältlich seit:
04.07.2007

Originaltitel: Scoop

Komödie/ Kriminalfilm

Großbritannien/USA 2006
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Ian McShane
Scarlett Johansson
Woody Allen

Regie: Woody Allen
Concorde Home Entertainment

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Unschlagbar witzig: Woody Allen und Scarlett Johansson sind in London dem geheimnisvollen "Tarotkarten-Killer" auf den Fersen. Die Spur führt in die High Society.

Journalistin Sondra und Zauberer Sid Waterman spielen Detektiv (Foto: Concorde) Großansicht

Journalistin Sondra und Zauberer Sid Waterman spielen Detektiv (Foto: Concorde)

Eigentlich will die angehende Journalistin Sondra (Scarlett Johansson) nur Freunde in London besuchen. Als die Amerikanerin vom Zauberer Sid Waterman (Woody Allen) bei einer Show auf die Bühne gerufen wird, erscheint ihr der kürzlich verstorbene Starreporter Joe Strombel (Ian McShane). Eigentlich auf dem Weg ins Totenreich, gibt er ihr aus dem Jenseits einen heißen Tipp über den unheimlichen "Tarotkarten-Killer".

Der Superstory muss Sondra natürlich nachgehen. Mit dem etwas konfusen Künstler im Schlepptau macht sie sich als rasende Reporterin auf die Suche nach dem Mörder und fällt dabei in die Arme des attraktiven Aristokraten Peter ("X-Man" Hugh Jackman). Der Sohn eines Lords verdreht ihr gründlich den klugen und äußerst hübschen Kopf. Kann ein so charmanter Mann ein Killer sein? Das muss die sinnliche Schöne erst einmal herausfinden.

Sondra verguckt sich in den möglichen Mörder Peter (Foto: Concorde) Großansicht

Sondra verguckt sich in den möglichen Mörder Peter (Foto: Concorde)

London Murder Mystery

Woody Allen kehrt zu früherer Höchstform zurück, führt nicht nur Regie, sondern spielt auch den zum Schreien komischen, tütteligen Magier "Splendini". Der Meister der intelligenten Komödie und seine Muse stolpern bei der gefährlichen Verbrecherjagd mit heißem Romantikfaktor in sämtliche Fallen, bleiben aber bis zum überraschenden Ende hartnäckig am Ball. Beste "Murder Mystery", in London mindestens so spannend wie in Manhattan.

Scoop - Der Knüller

"Stadtneurotiker" Woody Allen serviert das Komödienpendant zu seinem erfolgreichen Comeback "Match Point", bei dem ebenfalls eine Murder Mystery von seinem angestammten Manhattan in die High Society Londons verlegt wird.

Nach einer Reihe von mittelprächtigen Projekten sah man sich vom Altmeister selbstironischer Satire letztjährig mit dem sarkastischen Klassen-Krimi "Match Point" erstmals wieder ernsthaft gut unterhalten. Seiner Hauptdarstellerin Scarlett Johansson schrieb er daraufhin speziell die Rolle der naiven Amateurdetektivin Sondra Pransky auf den drallen Leib. Dabei erkennt man Spurenelemente seiner ehemaligen Musen Diane Keaton und Mia Farrow, sowie (gewohnte) Indizien der Schöpfung eines weiblichen Alter Egos des Woodman höchstpersönlich. Erstmals seit "Hollywood Ending" bedachte sich Allen auch wieder selbst mit einem gewichtigen Part, wobei er auf eine Filmromanze mit seiner wesentlich jüngeren Protagonistin verzichtet. Stattdessen schlüpft er als der Bühnenmagier Sid Waterman aka Splendini in die Rolle einer konstant lamentierenden Vaterfigur, um der (zumindest in seinen Augen) hilfsbedürftigen Heroine mit gestammeltem Rat und sie zumeist enervierender Tat zur Seite zu stehen, den berüchtigten Tarotkarten-Killer zu überführen. Den Tipp, dass der privilegierte Sohn Peter (ein exzellenter Hugh Jackman) von Lord Lyman der Mörder mehrerer Prostituierter sei, erhält die unbedarfte amerikanische Journalismusstudentin ausgerechnet vom Geist des verstorbenen Starreporters Joe Strombel, während sie für einen Bühnentrick Watermans "dematerialisiert" wird. Um die fraglich erfahrene unerhörte Anschuldigung zu beweisen, gilt es zunächst die Bekanntschaft des Verdächtigen zu machen, woraufhin sich eine Romanze und die zu erwartenden Komplikationen entspinnen.

Dass diese leichtgewichtige Krimifarce um einen nicht übermäßig schwer zu knackenden Fall von verspieltem Humor getragen wird, macht sich schon mit den zu Beginn angestimmten Klängen aus Tschaikowskys Nussknacker-Ballett bemerkbar. Klassische Töne schlägt auch der Rest des Scores an, klassisches Understatement charakterisiert die Society-Schauplätze, klassisch kompetent gestaltet sich erneut die Kameraarbeit von Remi Adefarasin. Gepaart mit Allens patentiertem Wortwitz und den für ihn typischen Drolligkeiten wird auf kurzweilig-kalorienarmes Entertainment gesetzt, das nicht an "Match Point" heranreicht, aber allemal einen Woody Allen in komödiantischer Form zeigt. ara.

Scoop - Der Knüller

Eine amerikanische Journalistik-Studentin kommt mit der fragwürdigen Hilfe eines Magiers dem geheimnisvollen Tarotkarten-Killer, der seit einiger Zeit London in Atem hält, auf die Spur und verliebt sich dabei prompt in den attraktiven, umwerfend charmanten Hauptverdächtigen. Gemeinsam mit seiner Muse Scarlett Johansson macht Woody Allen nun bereits zum zweiten Mal London unsicher - hinreißend komische, temporeiche und leichtfüßig erzählte "London Murder Mystery"!

Der verstorbene britische Journalist Joe Strombel wird von seinen Kollegen betrauert. Doch der Reporter mit dem Riecher für echte Knüller findet keine Ruhe. Gefangen in der Vorhölle, einem großen Schiff auf dem Jordan, muss er einem Hinweis einer Mitreisenden nachgehen, die die Identität des in London umtriebigen "Tarotkarten-Killers" aufdecken könnte. Wie aber soll er jetzt als Untoter seine Nachforschungen anstellen?

Die amerikanische Journalistik-Studentin Sondra Pransky verbringt ihre Ferien bei Freunden in London. Nach ihrem ersten missglückten Interviewversuch - der berühmte Filmemacher füllt sie mit Whiskey ab und zerrt sie ins Bett, statt ihre Fragen zu beantworten - zweifelt sie an ihren Berufsvorstellungen. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, nimmt ihre Freundin sie mit in die Show des Magiers Sid Waterman, genannt Splendini. Er holt Sondra auf die Bühne, um sie in einer Box zu "entma-terialisieren", und ausgerechnet in diesem Kasten erscheint der fassungslosen jungen Frau der tote Joe Strombel. Zwar sagen ihr Namen und Fakten, die er ihr anvertraut, gar nichts. Aber die Infos aus dem Jenseits könnten ihr vielleicht zu einem journalistischen Knüller verhelfen. Ihr Jagdinstinkt ist geweckt!

Als Verbündeten holt sich Sondra den widerstrebenden Sid ins Boot. Der weigert sich zunächst strikt, sich in einer fremden Stadt in etwas hineinziehen zu lassen, das nach waschechtem Skandal klingt. Doch Sondra beweist eine erste journalistische Tugend: Hartnäckigkeit. Sie überredet Sid zu einem Treffen mit dem Mann, der nach ihren Informationen hinter den Tarotkarten-Morden stecken könnte: der attraktive Peter Lyman, Sohn eines wohlhabenden Lords. Sie verschaffen sich Zugang zu einem Privatclub, wo Peter regelmäßig seine Schwimmrunden dreht. Um seine Aufmerksamkeit zu erregen, gibt Sondra vor, im Pool zu ertrinken. Gentleman Peter rettet sie natürlich. Ihm gefällt, was er sieht, und er lädt Sondra und ihren "Vater", als der Sid vorgestellt wird, zu einer Party auf den Landsitz der Familie ein. Unter falscher Identität unternehmen "Mr. Spence und Tochter" staunend einen Ausflug in die britische Upper Class. Peter ist entzückt von Sondras natürlicher Art, und Sid, angeblich ein reicher Businessman, erheitert die Gäste mit Zaubertricks, seinem "Hobby".

Sondra ist hin und her gerissen zwischen ihrer Professionalität und ihren wachsenden Gefühlen für diesen Traummann. Während der ersten Liebesnacht durchsucht sie sein mondänes Stadthaus, wo der Kunstsammler in einem klimatisierten Raum wertvolle alte Bücher und Musikinstrumente aufbewahrt. Der Tresor ist mit einem Nummerncode verschlossen. Wenig später gibt Joe Strombel dem völlig verwirrten Sid während einer seiner Zauber-Shows eine Zahlenkombination. Es ist tatsächlich der Code für die Tür zu der Schatzkammer, in der ein Satz Tarotkarten versteckt wird!

Der Kontakt in die Vorhölle bleibt bestehen, auch wenn Joes Erscheinen immer schwächer wird, und Sondra treibt, mit zunehmend schlechtem Gewissen, ihr doppeltes Spiel voran. Die Indizien gegen Peter scheinen sich zu verdichten - als auf einmal der Tarotkarten-Killer von der Polizei gefasst wird. Sondra ist glücklich und erleichtert und beichtet Peter endlich ihre falsche Identität. Das verliebte Paar reist über das Wochenende auf den Landsitz der Familie. Einem Happy End steht nichts im Wege - wäre da nicht der misstrauische Sid, der inzwischen an der Geschichte Feuer gefangen hat. Doch Sondra will nichts von seinen "Verschwörungstheorien" wissen ...

Der neueste Geniestreich nach "Match Point" von "Stadtneurotiker" Woody Allen - mit Hollywoods derzeit wohl begehrtestem Star Scarlett Johansson in der Hauptrolle!

Quelle: Concorde

Darsteller:  Ian McShane   als Joe Strombel
  Scarlett Johansson   als Sondra Pransky
  Woody Allen   als Sid Waterman
  Hugh Jackman   als Peter Lyman
 
Regie:  Woody Allen  
Buch:  Woody Allen  
Kamera:  Remi Adefarasin  
Produzent:  Letty Aronson  
  Gareth Wiley  
 

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