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Scream 2

Fortsetzung des Teenager-Horror-Schocker "Scream-Schrei!". Wes Craven setzt erneut auf doppelten Boden und Filmzitate.


Scream 2 (Remastered)

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Erhältlich seit:
08.12.2011

Thriller/ Horror

USA 1997
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

David Arquette
Neve Campbell
Courteney Cox

Regie: Wes Craven
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Scream 2 (Remastered)

Zwei Jahre sind seit jener schaurigen Mordserie ins Land gegangen, und beinahe-Opfer Sidney findet gerade zurück ins normale Leben, als sich der Alptraum zu wiederholen scheint. Presse und Polizei stehen vor einem Rätsel: Hat man damals vielleicht den Falschen erwischt, oder ist bloß ein irrer "Copycat-Killer" unterwegs? Journalistin Gale Weathers, stolze Autorin der aus den Morden resultierten Drehbuchvorlage, rückt aus Los Angeles an, um die örtlichen Behörden bei der Suche nach der Antwort zu unterstützen.

Deja-Vu ohne Ende. Nicht nur, daß es bereits als Film im Film eine cineastische Aufarbeitung des Vorgängers zu entdecken gibt, nein, auch der komplette Rest von "Scream 2" sieht ganz genau so aus wie "Scream 1". Man findet sich schnell zurecht im glänzenden Gruselvergnügen, und wenn es noch eines Beweis bedurft hätte, daß geschickt inszenierte Wiederholungen mindestens ebensolche Reize bieten wie Wendungen, mit denen nun wirklich niemand gerechnet hätte, dann ist es dieser Film.

Scream 2 (Remastered)

Man könnte vermuten, daß nach dem Riesenerfolg von "Scream - Schrei!" (über 100 Mio. Dollar in den USA, über 1,6 Mio. Mark in Deutschland) schnell ein profitheischender Aufguß des Originals nachgeschoben werden sollte. Doch das Gegenteil ist der Fall: Horror-Meister Wes Craven ("Nightmare on Elmstreet") und sein Drehbuchautor Kevin Williamson hatten von Anfang an eine "Scream"-Trilogie geplant. Ob der zweite Teil erfolgreicher sein wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist, daß "Scream 2 " seinen Vorgänger qualitativ bei weitem übertrifft.

Die hochdosierte Bluttransfusion, die Craven/Williamson dem anämischen Horror-Genre mit "Scream - Schrei" verabreicht haben, steigert sich diesmal zu einem wahren Blutrausch. Virtuos in Wort und Bild spielt "Scream 2" nicht nur erneut mit bekannten Horror-, Slasher- und Gore-Versatzstücken, sondern zitiert sogar nonchalant sich selbst und zwar gleich in der Eröffnungssequenz. Souverän toppt Craven den Blood-Chilling Opener des ersten Teils und evoziert mit dieser Film-im-Film-Replik höchst effektvoll die Meta-Ebene seines Scary Movie. Wobei er diesmal weniger selbstreferentiell und genrebezogen agiert, sondern eher auf die Sehgewohnheiten (und damit auch auf das Konsumverhalten) des Zuschauers zielt. So sitzen die Zuschauer diesseits und jenseits der Leinwand im Kino und schauen sich hier "Scream 2", dort "Stab", eine Filmversion von "Scream - Schrei!", an . Dieser Spiegel-im-Spiegel-Trick provoziert im Film gleich ein paar schreckliche Morde. Mit einem atemberaubenden Balanceakt zwischen essentiellem Horror und raffinierter Persiflage gelingt es Craven, den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in sein schaurig-abstruses Psycho-Panoptikum hineinzusaugen. Die intelligent konstruierte Geschichte, die den Faden dort aufnimmt, wo der erste Teil endet, ist dabei das perfekte Vehikel für ebenso originelle wie schockierende Finten und Volten. Wieder ist der Schauplatz die spießige Kleinstadt Woodsboro, wieder sorgt dort ein Serienkiller für erhöhten Adrenalinspiegel und Body Count. Wieder dient der Highschool-Background als Folie für Suspense und diverse blutrünstige Killer-Aktivitäten. Der Mörder wird schließlich in einer theatralischen Whodunit-Auflösungssequenz entlarvt. Höhepunkte dieser sophisticated Thrill-Show sind die Reminiszens an Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte", die bei hellstem Tageslicht auf den Weiten des Campus stattfindet, die dämonische Theateraufführung einer fiktiven griechischen Tragödie von Kassandra-Format und die Sequenz, in der der maskierte Killer mit zweien seiner Opfer nach einem Unfall im Auto eingeklemmt ist. Eine Szene, die Kevin Williamson für "I Know What You Did Last Summer" geschrieben hatte, die aber der Schere zum Opfer fiel. Und natürlich spielen sich auch diesmal wieder jene Schauspieler, die den ersten Teil überlebt haben, wie Courtney Cox, Neve Campbell und David Arquette, plus eine Handvoll Neuer, wie Laurie Metcalf, Jerry O'Connell, die Seele aus dem Leib. "Scream 2" ist zweifellos das abgefahrenste Zelluloid-Trauma des Jahres. ull.

Scream 2 (Remastered)

Zwei Jahre nach der grauenhaften Mordserie läuft das Leben in Woodsboro wieder in geregelten Bahnen. Die Fernsehjournalistin Gale Weathers hat die Ereignisse von damals in ihrem Bestseller "The Woodsboro Murders" festgehalten, der inzwischen verfilmt wurde. Doch ausgerechnet zur Kinopremiere schlägt der Mörder im Todeskostüm erneut zu. Wieder sind Teenager seine Opfer und wieder hat er es ganz besonders auf Sidney abgesehen ...

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar von Wes Craven, Produzentin Marianne Maddalena und Cutter Patrick Lussier, Geschnittene Szenen, Musikvideo, Behind the Scenes, Outtakes, Trailer, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  David Arquette   als Dewey Riley
  Neve Campbell   als Sidney Prescott
  Courteney Cox   als Gale Weathers
  Sarah Michelle Gellar   als Cici Cooper
  Jamie Kennedy   als Randy Meeks
  Laurie Metcalf   als Debbie Salt
  Elise Neal   als Hallie
  Jerry O'Connell   als Derek
  Timothy Olyphant   als Mickey
  Jada Pinkett Smith   als Maureen Evans
  Liev Schreiber   als Cotton Weary
  Lewis Arquette   als Chief Louis Hartley
  Duane Martin   als Joel
  Omar Epps   als Phil Stevens
  David Warner   als Gus Gold
 
Regie:  Wes Craven  
Buch:  Kevin Williamson  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Cathy Konrad  
  Marianne Maddalena  

Neve Campbell im Liebesdreieck

Wenn's mit der großen Karriere nicht klappt, schiebt man eben schnell ein Independent-Projekt ein: Neve Campbell will in "The Legacy" beweisen, dass sie mehr kann, als mit entsetztem Blick schrille Schreckensschreie auszustoßen.

Ich hab' echt mehr zu bieten als ihr glaubt, Leute! Großansicht

Ich hab' echt mehr zu bieten als ihr glaubt, Leute!

Campbell, in der "Scream"-Reihe das wehrhafte Lieblingsopfer Messer schwingender Psychopathen, wagt sich an ein waschechtes Liebesdrama:

In "The Legacy" ("Das Vermächtnis") treibt sie als junge amerikanische Witwe auf England-Besuch einen Keil zwischen ein Brüderpaar - beide verlieben sich in die Schöne. Nur dumm, dass zwischen den Geschwistern ohnehin schon dicke Luft herrscht: Der eine hat gerade ein fettes Erbe eingestrichen, während der andere mit leeren Händen dasteht. Da ist ein schlimmes Ende vorprogrammiert.

Für Neve vielleicht eine Chance, endlich ihre darstellerischen Qualitäten unter Beweis zu stellen. In den "Scream"-Filmen durfte sie schließlich selten mehr als wild kreischend davonlaufen, missmutige Schnuten ziehen oder nach langem inneren Kampf in bester Ripley-Manier zum resoluten Gegenangriff gegen die Unholde übergehen. Alles Aufgaben, die von der nötigen schauspielerischen Bandbreite her sogar die steirische Eiche Arnold Schwarzenegger mühelos bewältigen könnte - und das will bei dessen facettenreichen Mienenspiel schon einiges heißen.

Regie bei "The Legacy" wird Independent-Spezialist Dan Ireland führen, das Drehbuch basiert auf dem Roman "Pierre und Jean" von Guy de Maupassant. Die erste Klappe soll Anfang Juni fallen, sobald Campbell mit Christian Slater die schräge Polit-Komödie "Churchill: The Hollywood Years" abgedreht hat.

 

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