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Scream 3

Letzter Schrei der postmodernen Slasher-Trilogie, weniger clever als die Vorgänger.


Scream 3

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Erhältlich seit:
07.10.2010

Thriller/ Horror

USA 2000
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 16

Neve Campbell
David Arquette
Courteney Cox

Regie: Wes Craven
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Scream 3

Nach ihren diversen Abenteuern mit maskierten Serienkillern hat sich Sidney Prescott in die Abgeschiedenheit der Provinz zurückgezogen, wo sie als Telefon-Sorgentante mehr schlecht als recht ihr immer noch von Angst beherrschtes Dasein fristet. Ein mysteriöser Anruf mit dem Hinweis auf eine Mordserie in der kommenden Produktion des Horrorthrillers "Stab 3" bringt sie auf alte Gedanken, und sie fährt nach Hollywood, wo es zum Wiedersehen mit diversen Schulfreunden kommt. Und auch das Phantom in der Maske lässt sich nicht lange bitten.

Zum dritten und mutmaßlich auch letzten Mal ziehen Neve Campbell, Courteney Cox und David Arquette in die Schlacht gegen den unheimlichen Schlitzer in der kulturhistorisch anspruchsvollen Halloween-Maske, und weil sich das blutige Treiben diesmal rund um einen Filmset entfaltet, erhält und nutzt die Crew um Genrepapst Wes Craven die Gelegenheit zu Parodie und In-Joke in praktisch jeder zweiten Szene. Trotz des hohen Wiedererkennungsfaktors (oder gerade deswegen) ein fürstliches Vergnügen für Horrorfans aller Couleur.

Scream 3

Der letzte Schrei der postmodernen Slasher-Trilogie war auch gleichzeitig der kommerziell lautstärkste. Mit einem Startwochenendeinspiel von 34,7 Mio. Dollar wurden damit nicht nur die Zahlen der beiden Vorgänger (respektive 6.4 und 32.9 Mio. Dollar) übertrumpft, sondern auch ein neuer Rekord für Miramax und den Zeitraum von Januar bis April erzielt. Erneut von Horrorveteran Wes Craven ("Nightmare On Elm Street") inszeniert, gibt es beim Showdown in Hollywood zudem ein Wiedersehen mit den Stars Neve Campell, Courteney Cox Arquette und David Arquette. Einzig die Ablösung von Drehbuch-Darling Kevin Williamson, dem durch die beiden ersten Skripts ein kometenhafter Aufstieg beschert war, durch Newcomer Ehren Kruger ("Arlington Road", "Reindeer Games") sticht als auffällige Neuerung hervor.

Der Prolog beginnt gleich mit einem Höhepunkt, der wie der gesamte Film zugleich eine clevere Variation der mittlerweile berühmten "Scream"-Traditionen darstellt. Cotton (Liev Schreiber), Überlebender aus den beiden ersten Teilen, erhält im Auto einen Drohanruf, in dessen Verlauf er nach dem Aufenthaltsort von Heroine Sydney (Campell) befragt wird. Seine falsche Antwort führt nicht nur zum Abstechen seiner Freundin in der gemeinsamen Wohnung, sondern auch zu seinem eigenen bluttriefenden Ableben durch die Hand des vertrauten Maskenmanns. Die Prämisse führt diesmal nach Hollywood ans Set von "Stab 3", der Film im Film, der auf den Ereignissen der beiden ersten Teile basiert. Das öffnet den Raum, diesmal weniger clevere Genrereferenzen einzubauen, als vielmehr vorwiegend in Selbstzitaten und den obligatorischen Zeitgeist-Spitzfindigkeiten zu schwelgen. TV-Journalistin Gale Weathers (Cox Arquette) taucht am Set auf, wo sie ein unerwartetes Wiedersehen mit ihrem früheren Lover Deputy Dewey (Arquette) hat. Gerade rechtzeitig, denn wieder nimmt eine Mordserie ihren Lauf. Als erste muss Jenny MacCarthy (selbstparodistisch als Schauspielerin, die nur aufgrund ihres Sexappeal engagiert wird) dran glauben, und schon bald stellt sich heraus, dass der Killer die Besetzung in der selben Reihenfolge mordet, wie es im "Stab 3"-Drehbuch geschrieben steht. Gleichzeitig hinterlässt er mysteriöserweise Fotos von Sydneys toter Mutter zurück. Sydney, die sich einmal mehr mit verstörenden Visionen herumschlägt, kreuzt ungefähr ab der Hälfte aus ihrem ländlichen, hermetisch abgeschotteten Exil auf, um bei der Auflösung des Whodunnit behilflich zu sein. Zuvor hat einer der im Vorgänger Verstorbenen per posthumen Videoauftritt gewitzt die Regeln der Trilogie erklärt, die unter anderem beinhalten, "stets das Unerwartete zu erwarten". Und so wird in punkto Identität des mordrünstigen Maniacs noch ein letztes Mal mit einem bestechenden Knaller aufgewartet.

Nennenswerte Neuzugänge sind diesmal Indie-Girl Parker Posey, die in "Stab 3" Gale Weathers verkörpern soll und glaubt, dies besser zu können als die echte Gale, Lance Hendrikson als Studioproduzent, der ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit von Sydneys ermordeter Mutter kennt, Schlockmeister Roger Corman absolviert einen Kurzauftritt, und Carrie Fisher mimt eine frustrierte Studioangestellte, die bedauert nie eine Rolle in "Star Wars" ergattert zu haben. Das Original hatte vor nur drei Jahren eine beispielslose Renaissance des Teenhorror-Genres eingeläutet, doch eine Flut von seelen- und witzlosen Nachahmern, die wussten, was andere im letzten Sommer taten oder düstere Legenden erzählten, brachte die Trendwelle schnell zum verebben. "Scream 3" bläst nun zum letzten Halali des definitiven Spät-Neunziger-Kultgenres - bis es in ein paar Jahren vermutlich wiederentdeckt wird. Das lässt sich auch ohne sechsten Sinn prophezeien. ara.

Scream 3

Seit sie Windsor College vor dreieinhalb Jahren verlassen hat, wohnt Sidney Prescott nun zurückgezogen im Norden Kaliforniens. In ihrem Zufluchtsort will sie nur noch vergessen. Doch während der Dreharbeiten zu dem Film "Stab 3", der auf den grauenhaften Geschehnissen in der Kleinstadt Woodsboro basiert, schlägt der Serienkiller erneut zu. Schnell stellt sich heraus, dass die Darsteller in derselben Reihenfolge ermordet werden, wie es im Drehbuch zu "Stab 3" geschrieben steht. Für Sidney, der einzigen Überlebenden zweier vorangegangener Mordserien, scheint der Albtraum nie zu enden: Der maskierte Killer hinterlässt Fotos ihrer toten Mutter ...

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar von Wes Craven, Produzentin Marianne Maddalena und Cutter Patrick Lussier, Geschnittene Szenen, Alternatives Ende, Outtakes, Behind the Scenes of Scream 3, Behind the Scenes of the Scream Trilogy, Musikvideo: CREED "What if", Interviews mit Wes Craven und Hauptdarstellern, Trailer, BD-Live, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Neve Campbell   als Sidney Prescott
  David Arquette   als Deputy Dewey Riley
  Courteney Cox   als Gale Weathers
  Patrick Dempsey   als Detective Mark Kincaid
  Scott Foley   als Roman Bridger
  Lance Henriksen   als John Milton
  Matt Keeslar   als Tom Prinze
  Jenny McCarthy   als Sarah Darling
  Emily Mortimer   als Angelina Tyler
  Parker Posey   als Jennifer Jolie
  Deon Richmond   als Tyson Fox
  Patrick Warburton   als Steven Stone
  Liev Schreiber   als Cotton Weary
  Heather Matarazzo   als Martha Meeks
  Jamie Kennedy   als Randy Meeks
  Carrie Fisher   als Bianca
  Kevin Smith   als Stummer Bob
  Jason Mewes   als Jay
  Roger Corman   als Studio Executive
 
Regie:  Wes Craven  
Buch:  Ehren Kruger  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Cathy Konrad  
  Kevin Williamson  
  Marianne Maddalena  

Neve Campbell schreit in "Scream 4"

Ohne sie wäre ein "Scream"-Film auch kein "Scream"-Film gewesen - denn keine schreit so markerschütternd und sieht gleichzeitig so sexy aus wie Neve Campbell!

Queen of "Scream" auch zum vierten, fünften und sechsten: Neve Campbell (Foto: Kinowelt) Großansicht

Queen of "Scream" auch zum vierten, fünften und sechsten: Neve Campbell (Foto: Kinowelt)

Kein Wunder also, dass sich Produzenten-Legende Bob Weinstein jetzt die Hände reibt. Neve Campbell hat soeben nicht nur für "Scream 4" bei ihm unterschrieben, sondern für insgesamt gleich drei neue Gruselschocker um den kultigen Killer mit der langgezogenen Fratzenmaske und sein Lieblingsopfer Sidney Prescott.

Auch Courteney Cox-Arquette wird wieder als zickige Sensationsreporterin Gale Weathers die Highschool-Kids nerven und natürlich ist auch David Arquette, im wirklichen Leben Courteneys Ehemann, erneut als trotteliger Gesetzeshüter Dewey Riley zu sehen. Die beiden hatten anders als Neve Campbell schon vor einiger Zeit unterschrieben.

Neve Campbell dabei, aber was ist mit "Scream"-Meister Wes Craven?

Die Fans wird's zwar freuen, dass die drei "Scream"-Hauptfiguren durch die Zusage von Neve Campbell wieder vereint sind. Doch was im vierten Film passiert, ist damit völlig unklar. Denn eigentlich wollte Weinstein trotz der "4" im Titel keine Fortsetzung, sondern einen verjüngten Neustart der "Scream"-Reihe. Deshalb war spekuliert worden, ob Cox und Arquette nur als Randfiguren auftreten könnten, während jüngere Schauspieler die nächste Highschool-Generation spielen, die vom maskierten Killer terrorisiert wird. Doch Kultheldin Neve Campbell wäre mit solch einem Gastauftritt natürlich verschenkt, sie dürfte ganz im Mittelpunkt von "Scream 4" stehen.

Ob nun trotzdem ganz von vorne begonnen wird oder ob "Scream 4" da einsetzt, wo "Scream 3" aufhörte, entscheidet möglicherweise Kultregisseur Wes Craven. Der Macher der ersten drei Filme steht nämlich ebenfalls kurz vor der Unterschrift für das vierte Teenhorror-Spektakel. Seine einzige Bedingung: Das Drehbuch muss gut sein. Eine interessante Forderung, wenn man an die Storys der bisherigen "Scream"-Filme denkt, in denen der weit aufgerissene Mund von Neve Campbell die Hauptattraktion war ...

 

Scream 3 in der Fotoshow

 

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Features

 

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Neve Campbell

Sie ist süß, schnuckelig, und sexy und gehörte 1998 dem Magazin "People" zu Folge zu den 50 schönsten Menschen. Resolut und gewitzt, hat sie...

 

Star

David Arquette

Mit der Rolle des naiven, leicht schmierigen Deputy "Dewey" Riley in Wes Cravens "Scream"-Trilogie (1996-2000) wurde David Arquette, der...