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Kaufvideo
Erhältlich seit:
06.06.2005
USA 2000
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 16
Neve Campbell
David Arquette
Courteney Cox
Regie: Wes Craven
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

Der letzte Schrei der postmodernen Slasher-Trilogie war auch gleichzeitig der kommerziell lautstärkste. Mit einem Startwochenendeinspiel von 34,7 Mio. Dollar wurden damit nicht nur die Zahlen der beiden Vorgänger (respektive 6.4 und 32.9 Mio. Dollar) übertrumpft, sondern auch ein neuer Rekord für Miramax und den Zeitraum von Januar bis April erzielt. Erneut von Horrorveteran Wes Craven ("Nightmare On Elm Street") inszeniert, gibt es beim Showdown in Hollywood zudem ein Wiedersehen mit den Stars Neve Campell, Courteney Cox Arquette und David Arquette. Einzig die Ablösung von Drehbuch-Darling Kevin Williamson, dem durch die beiden ersten Skripts ein kometenhafter Aufstieg beschert war, durch Newcomer Ehren Kruger ("Arlington Road", "Reindeer Games") sticht als auffällige Neuerung hervor.
Der Prolog beginnt gleich mit einem Höhepunkt, der wie der gesamte Film zugleich eine clevere Variation der mittlerweile berühmten "Scream"-Traditionen darstellt. Cotton (Liev Schreiber), Überlebender aus den beiden ersten Teilen, erhält im Auto einen Drohanruf, in dessen Verlauf er nach dem Aufenthaltsort von Heroine Sydney (Campell) befragt wird. Seine falsche Antwort führt nicht nur zum Abstechen seiner Freundin in der gemeinsamen Wohnung, sondern auch zu seinem eigenen bluttriefenden Ableben durch die Hand des vertrauten Maskenmanns. Die Prämisse führt diesmal nach Hollywood ans Set von "Stab 3", der Film im Film, der auf den Ereignissen der beiden ersten Teile basiert. Das öffnet den Raum, diesmal weniger clevere Genrereferenzen einzubauen, als vielmehr vorwiegend in Selbstzitaten und den obligatorischen Zeitgeist-Spitzfindigkeiten zu schwelgen. TV-Journalistin Gale Weathers (Cox Arquette) taucht am Set auf, wo sie ein unerwartetes Wiedersehen mit ihrem früheren Lover Deputy Dewey (Arquette) hat. Gerade rechtzeitig, denn wieder nimmt eine Mordserie ihren Lauf. Als erste muss Jenny MacCarthy (selbstparodistisch als Schauspielerin, die nur aufgrund ihres Sexappeal engagiert wird) dran glauben, und schon bald stellt sich heraus, dass der Killer die Besetzung in der selben Reihenfolge mordet, wie es im "Stab 3"-Drehbuch geschrieben steht. Gleichzeitig hinterlässt er mysteriöserweise Fotos von Sydneys toter Mutter zurück. Sydney, die sich einmal mehr mit verstörenden Visionen herumschlägt, kreuzt ungefähr ab der Hälfte aus ihrem ländlichen, hermetisch abgeschotteten Exil auf, um bei der Auflösung des Whodunnit behilflich zu sein. Zuvor hat einer der im Vorgänger Verstorbenen per posthumen Videoauftritt gewitzt die Regeln der Trilogie erklärt, die unter anderem beinhalten, "stets das Unerwartete zu erwarten". Und so wird in punkto Identität des mordrünstigen Maniacs noch ein letztes Mal mit einem bestechenden Knaller aufgewartet.
Nennenswerte Neuzugänge sind diesmal Indie-Girl Parker Posey, die in "Stab 3" Gale Weathers verkörpern soll und glaubt, dies besser zu können als die echte Gale, Lance Hendrikson als Studioproduzent, der ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit von Sydneys ermordeter Mutter kennt, Schlockmeister Roger Corman absolviert einen Kurzauftritt, und Carrie Fisher mimt eine frustrierte Studioangestellte, die bedauert nie eine Rolle in "Star Wars" ergattert zu haben. Das Original hatte vor nur drei Jahren eine beispielslose Renaissance des Teenhorror-Genres eingeläutet, doch eine Flut von seelen- und witzlosen Nachahmern, die wussten, was andere im letzten Sommer taten oder düstere Legenden erzählten, brachte die Trendwelle schnell zum verebben. "Scream 3" bläst nun zum letzten Halali des definitiven Spät-Neunziger-Kultgenres - bis es in ein paar Jahren vermutlich wiederentdeckt wird. Das lässt sich auch ohne sechsten Sinn prophezeien. ara.
| Darsteller: | Neve Campbell | als Sidney Prescott | |
|---|---|---|---|
| David Arquette | als Deputy Dewey Riley | ||
| Courteney Cox | als Gale Weathers | ||
| Patrick Dempsey | als Detective Mark Kincaid | ||
| Scott Foley | als Roman Bridger | ||
| Lance Henriksen | als John Milton | ||
| Matt Keeslar | als Tom Prinze | ||
| Jenny McCarthy | als Sarah Darling | ||
| Emily Mortimer | als Angelina Tyler | ||
| Parker Posey | als Jennifer Jolie | ||
| Deon Richmond | als Tyson Fox | ||
| Patrick Warburton | als Steven Stone | ||
| Liev Schreiber | als Cotton Weary | ||
| Heather Matarazzo | als Martha Meeks | ||
| Jamie Kennedy | als Randy Meeks | ||
| Carrie Fisher | als Bianca | ||
| Kevin Smith | als Stummer Bob | ||
| Jason Mewes | als Jay | ||
| Roger Corman | als Studio Executive | ||
| Regie: | Wes Craven | ||
| Buch: | Ehren Kruger | ||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Kamera: | Peter Deming | ||
| Produzent: | Cathy Konrad | ||
| Kevin Williamson | |||
| Marianne Maddalena | |||
Scream 3 in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35
Star
Neve Campbell
Sie ist süß, schnuckelig, und sexy und gehörte 1998 dem Magazin "People" zu Folge zu den 50 schönsten Menschen. Resolut und gewitzt, hat sie...
Star
David Arquette
Mit der Rolle des naiven, leicht schmierigen Deputy "Dewey" Riley in Wes Cravens "Scream"-Trilogie (1996-2000) wurde David Arquette, der...
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