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Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg

Die wahre, dramatische Geschichte des Rennpferds Seabiscuit, das in den dreißiger Jahren eine ganze Nation in den Bann zieht.


Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg

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Erhältlich seit:
05.12.2006

Originaltitel: Seabiscuit

Drama

USA 2003
Laufzeit: 134 Min.
FSK: ab 6

Tobey Maguire
Jeff Bridges
Chris Cooper

Regie: Gary Ross
Paramount Home Entertainment

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Die wahre, dramatische Geschichte des Rennpferds Seabiscuit, das in den dreißiger Jahren eine ganze Nation in den Bann zieht.

Charles Howard ist stolzer Besitzer eines Rennpferdes (Foto: UIP) Großansicht

Charles Howard ist stolzer Besitzer eines Rennpferdes (Foto: UIP)

Das legendäre Rennpferd Seabiscuit wurde während der dreißiger Jahre für die US-Nation zum geliebten Volkssymbol. Als chancenloser Außenseiter vollbrachte es einen Siegeszug und gab der von der Depression geprägten Bevölkerung neue Hoffnung.

Klein, ungraziös und ehemals eine Enttäuschung auf der Rennbahn, avancierte Seabiscuit zum enthusiastisch gefeierten Sieger und verkörperte damit die Verwirklichung des amerikanischen Traums vom unverwüstlichen Underdog, der das beste aus seiner zweiten Chance im Leben macht.

Diese Beschreibung trifft auch auf den Besitzer (Jeff Bridges), den Trainer (Chris Cooper) und den Jockey (Tobey Maguire) des Rennpferdes zu. Alle drei sind gebrochene Figuren.

Jockey Pollard reitet Seabiscuit zum Sieg (Foto: UIP) Großansicht

Jockey Pollard reitet Seabiscuit zum Sieg (Foto: UIP)

Aufschwung im Galopp

Howard muss den Unfalltod seines Sohnes und seine folgende Scheidung verarbeiten, Smith verliert seinen Job als Cowboy und wird zum Drifter und Jockey Pollard ist in jungen Jahren von seiner Familie verlassen worden und versucht, seinen Schmerz in Boxkämpfen zu verarbeiten.

Nachdem die drei über den zunächst unbezähmbaren Seabiscuit zusammenfinden, wird mit atemberaubenden Rennbahneinlagen der phänomenale Aufstieg des Teams geschildert.

Basierend auf einer wahren Geschichte schuf Regisseur Gary Ross ("Pleasantville") ein vor dem Hintergrund der Großen Depression spielendes amerikanisches Epos über Triumph, Beharrlichkeit und das dramatische Auf und Ab des Pferderennens, das eine ganze Nation in den Bann zog. Neben Tobey Maguire als Jockey sowie Jeff Bridges und Elizabeth Banks brilliert vor allem einmal mehr Oscargewinner Chris Cooper - hier als Rodeoreiter.

Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg

Das legendäre Rennpferd Seabiscuit wurde während der dreißiger Jahre für die US-Nation zum geliebten Volkssymbol, das ihr mit seinem gegen alle Chancen vollbrachten Siegeszug inspirierende Hoffnung während der Depressionsära verlieh. Klein, ungraziös und ehemals eine Enttäuschung auf der Rennbahn, avancierte es zum enthusiastisch gefeierten Sieger und verkörperte damit die Verwirklichung des amerikanischen Traums vom unverwüstlichen Underdog, der das beste aus seiner zweiten Chance im Leben macht. Diese Beschreibung trifft auch für den Besitzer (Jeff Bridges), den Trainer (Chris Cooper) und den Jockey (Tobey Maguire) von Seabiscuit zu, und basierend auf dem erfolgreichen Tatsachenroman von Laura Hillenbrand entwirft Regisseur Gary Ross ("Pleasantville") nicht nur ambitioniert ihr bewegendes Schicksalsporträt, sondern versucht damit auch die damalige Verfassung eines ganzen Volkes widerzuspiegeln.

Ross zeigte bei seinem Debüt "Pleasantwville" wie auch bei seinen Drehbüchern ("Big", "Dave", "Mr. Baseball" oder "Lassie"), stets eine Affinität zu verträumtem Idealismus. Seine gewohnte nostalgische Verklärung von ehrbarer Moral erweist sich bei seiner "Seabiscuit"-Adaption als perfektes Attribut, um ein authentisches Zeitgefühl zu beschwören. Optisch wird dies vom makellosen Produktionsdesign und den zeitgemäßen Kostümen unterstrichen, die mit ebensolcher Perfektion von Kameramann John Schwartzmann auf Film gebannt wurden . Ross, der einen Cameo-Auftritt als Rennbahnansager absolviert, hält sich insgesamt eng an den Roman und baut sein Drama in drei Akten auf. Begonnen wird mit einer Montage von Schwarzweiß-Fotografien der Depressionszeit und einem erläuternden Off-Kommentar des Historikers David McCullough. Anschließend werden leicht episodenhaft der wohlhabende Selfmademan Charles Howard (Bridges mimt wie in "Tucker" einen sympathischen Autobauer), der menschenscheue Pferdeflüsterer Tom Smith (Oscar-Gewinner Cooper grauhaarig und wortkarg) und der in Literaturklassikern belesene Jockey und Gelegenheitsboxer Red Pollard ("Spider-Man" Maguire als renitenter Rotschopf) eingeführt. Alle drei sind gebrochene Figuren. Howard muss den Unfalltod seines Sohns und seine folgende Scheidung verarbeiten, Smith verliert seinen Job als Cowboy und wird zum Drifter, und Jockey Pollard ist in jungen Jahren von seiner Familie verlassen worden und versucht seinen Schmerz in Boxkämpfen auszuleben. Nachdem die drei über den - zunächst ebenso wie Red verbitterten und unbezähmbaren - Seabiscuit zusammenfinden, wird mit atemberaubenden Rennbahneinlagen der phänomenale Aufstieg des Teams geschildert. Dies gipfelt mit dem Sieg in dem Rennen gegen den Vollblut-Champion War Lord, der mit seinem steinreichen Besitzer von der Ostküste als Metapher für das kapitalistische Establishment des "Old Money" steht. Ein etwas störender Fehlgriff in diesem Zusammenhang ist es, dass Ross diesem Höhepunkt nicht ganz erlaubt, sein volles Potenzial zu entfalten, indem er Montagen von der gebannt vor dem Radio sitzenden Nation gegenschneidet. Die folgenden Ereignisse, die einmal mehr die Parallelen zwischen Jockey Pollard und Seabiscuit ausführen, als beide verletzt werden und mit unglaublicher Willensanstrengung nochmals zum Sieg reiten, wirkt im Anschluss fast nur noch wie eine Coda.

Für willkommenen Humor sorgt der stets zuverlässige William H. Macy als schillernder Radioansager "Tick Tock" McGlaughlin, während der Kentucky-Derby-Gewinner George Stevens in seinem Filmdebüt eine gute Figur als Reds bester Freund und Kollege macht. Produktionstechnisch auf allen Ebenen exzellent realisiert, wird das Publikum sicherlich geneigt sein, gewisse kleine Mängel bei der Inszenierung zu übersehen. Im Pferde vernarrten Deutschland (siehe "Der Pferdeflüsterer", der vor fünf Jahren immerhin 4,2 Mio. Besucher in die Kinos lockte) wird das ohne große Sentimentalität auskommende Aufstiegsdrama mit großer Sicherheit an die Spitze der Charts galoppieren - und sich dort auch halten. ara.

Darsteller:  Tobey Maguire   als Johnny "Red" Pollard
  Jeff Bridges   als Charles Howard
  Chris Cooper   als Tom Smith
  Elizabeth Banks   als Marcella Howard
  Gary Stevens   als George "The Iceman" Woolf
  William H. Macy   als Tick-Tock McGlaughlin
  David McCullough   als Erzähler
  Michael O'Neill   als Mr. Pollard
  Michael Angarano   als Red Pollard (jung)
  Annie Corley   als Mrs. Pollard
  Kingston DuCoeur   als Sam
  Eddie Jones   als Samuel Riddle
  Ed Lauter   als Charles Strub
  Royce D. Applegate   als Dutch Doogan
  Valerie Mahaffey   als Annie Howard
 
Regie:  Gary Ross  
Buch:  Gary Ross  
Musik:  Randy Newman  
Kamera:  John Schwartzman  
Produzent:  Kathleen Kennedy  
  Frank Marshall  
  Gary Ross  
  Jane Sindell  

11 Oscar-Nominierungen für "Herr der Ringe"

Es ist nur ein Gerücht, dass die begehrteste Goldstatue der Filmwelt dieses Jahr einem Hobbit nachmodelliert wird...

Daumen drücken: Vielleicht klappt's ja diesmal mit dem Regie-Oscar für Peter Jackson (Foto: Warner) Großansicht

Daumen drücken: Vielleicht klappt's ja diesmal mit dem Regie-Oscar für Peter Jackson (Foto: Warner)

Aber zumindest ist Peter Jacksons Fantasy-Finale "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" klarer Sieger bei den Nominierungen: Ganze 11 mal darf Mittelerde auf den Goldjungen hoffen - darunter auch in den wichtigen Kategorien bester Film und beste Regie. Nicht wenige Experten trauen Peter Jackson dieses Jahr auch den Sieg in den beiden Königsdisziplinen zu, nachdem sich die beiden ersten Teile mit Auszeichnugen in den weniger wichtigen Sparten begnügen mussten.

In der Kategorie bester Film konkurriert "Der Herr der Ringe" mit "Lost in Translation", "Master and Commander", "Mystic River" und "Seabiscuit".


Wenn Sie jetzt schon zu wissen glauben, welcher der fünf Filme das Rennen macht: Im großen Special von KINO.DE und RTL können Sie in den wichtigsten Kategorien ihre Oscar-Favoriten tippen und dabei tolle Preise gewinnen. Unter http://oscar.kino.de finden Sie alle Infos rund um den begehrtesten Filmpreis der Welt, dazu aktuelle News, die V.I.P.-Lounge mit Kommentaren, eine Chronik mit den Highlights aus 76 Jahren Oscar-Geschichte und vieles mehr.

Mit zehn Nominierungen geht auch "Master and Commander" als heißer Oscar-Kandidaten ins Rennen. Sieben Chancen haben "Seabiscuit" und "Unterwegs nach Cold Mountain". "Mystic River" steht sechs mal zur Wahl, "Fluch der Karibik" fünf mal und "Lost in Translation" sowie "Last Samurai" vier mal - auch wenn Tom Cruise die heiß ersehnte Nominierung als bester Hauptdarsteller verweigert wurde.

Bei den Darstellern kämpfen Johnny Depp ("Fluch der Karibik"), Ben Kingsley ("House of Sand and Fog"), Jude Law ("Cold Mountain"), Bill Murray ("Lost in Translation") und Sean Penn ("Mystic River") um den Preis für die beste Hauptrolle. Bei den Damen sind es die 13-jährige Keisha Castle-Hughes ("Whale Rider") - eine große Überraschung - dazu Diane Keaton ("Was das Herz begehrt"), Samantha Morton ("Minority Report"), Charlize Theron ("Monster") und Naomi Watts ("21 Gramm").

In der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film wurde "Good Bye, Lenin!" überraschend nicht berücksichtigt. Dafür gab es bei den Kurzfilmen eine Nominierung für Florian Baxmeyers "Die rote Jacke", in dem ein achtlos weggeworfenes Kleidungsstück über Umwege nach Sarajewo gelangt.

Die Verleihung der 76. Academy Awards findet am 29. Februar im Kodak Theater in Los Angeles statt. Und dann heißt es einmal mehr: "And the Oscar goes to..."

» DIE NOMINIERUNGEN

 

Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg in der Fotoshow

 

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