DVD Kaufvideo

Selbst ist die Braut

Romantische Komödie mit Sandra Bullock als Zicke aus Kanada, die ihren leidgeprüften Assistenten zur Hochzeit drängt, um nicht aus den USA ausgewiesen zu werden.


Selbst ist die Braut

Kaufvideo

Erhältlich seit:
03.12.2009

Originaltitel: The Proposal

Komödie

USA 2009
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Ryan Reynolds
Sandra Bullock
Malin Akerman

Regie: Anne Fletcher
Walt Disney Studios Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(9 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Sandra Bullock is back. Als knallharte Verlegerin gibt sie mit Ryan Reynolds als Verlobtem wider Willen ein tolles Überraschungspaar in dieser verrückten, romantischen und sommerleichten Komödie. Sie hart, er zart - so scheint es jedenfalls...

Margaret hat sich ihren zukünftigen Mann ausgesucht (Foto: Walt Disney) Großansicht

Margaret hat sich ihren zukünftigen Mann ausgesucht (Foto: Walt Disney)

Sie ist Beauty und Beast in einem, die attraktive und erfolgreiche New Yorker Verlagslektorin Margaret Tate (Sandra Bullock). Wenn die von Ehrgeiz Zerfressene ins Büro kommt, weht ein Eiseshauch, ihre Angestellten quält sie genüsslich, die sollen am besten schon vorgestern alles gemacht haben, auch wenn Madame es erst heute "befiehlt". Vor allem ihr Assistent Andrew Paxton (Ryan Reynolds) leidet unter ihrer Ungeduld und beißt Tag für Tag die Zähne zusammen.

Doch dann wird die smarte Kanadierin von ihren Chefs ins Büro bestellt, sie hat die Verlängerung ihres US-Visums verpennt und muss erst einmal zurück ins Heimatland. Keine guten Karriereaussichten. Da fällt der Blick der mit allen Wassern gewaschenen Lady auf Andrew und ehe er sich's versieht, präsentiert ihn die Zicke als ihren amerikanischen Verlobten, den sie bald ehelichen will. Damit wären alle Probleme gelöst.

Wie romantisch, die Braut kniet vor dem Bräutigam (Foto: Walt Disney) Großansicht

Wie romantisch, die Braut kniet vor dem Bräutigam (Foto: Walt Disney)

Skurriler Familienbesuch

Der total Ahnungslose ist mehr als verdattert, aber die Kratzbürste erpresst ihn mit Aufstieg und er sagt erst einmal ja. Damit gehen die Schwierigkeiten so richtig los. Die Einwanderungsbehörde glaubt das Märchen von der großen Liebe nicht. Also fahren die beiden zu Andrews skurriler Familie nach Alaska, wo schnell große Freude herrscht über die plötzlich aufgetauchte Schwiegertochter in spe. Das Duo mimt die Lovebirds mit Küsschen hier und Küsschen da vor den anderen halbwegs glaubwürdig, aber kaum schließt sich die Schlafzimmertür, ist Trennung im Bett angesagt.

Aber nach und nach finden sich die beiden gar nicht mehr so unausstehlich, es kribbelt kräftig, auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollen. Dass nun die Hochzeit sofort in der Wildnis stattfinden soll, sorgt doch für Komplikationen - nicht nur wegen des lästigen Beamten der Einwanderungsbehörde.

Andrews Familie ist ganz entzückt vom neuen Familienmitglied (Foto: Walt Disney) Großansicht

Andrews Familie ist ganz entzückt vom neuen Familienmitglied (Foto: Walt Disney)

Zurück auf der Leinwand

Nach zweijähriger Leinwandabstinenz kehrt Sandra Bullock als Braut, die sich erst sehr spät traut, und knallharte Verlegerin auf die Leinwand zurück. Sie bezaubert nicht nur den wunderbar schüchternen und dennoch selbstbewussten Ryan Reynolds und seine liebenswerte Mischpoke (allen voran die Großmama), sondern auch das Publikum.

Der Kampf zwischen dem ungleichen Paar brilliert nur so vor Situationskomik vom Feinsten und wird mit scharfem Florett bzw. punktgenauen Dialogen in bester Screwball-Tradition ausgefochten, bis unweigerlich die Liebe ausbricht. Ein absolutes Vergnügen, bei dem pure Romantik, großes Gefühl und kritischer Verstand auf ihre Kosten kommen. Es darf gelacht werden, so richtig von Herzen. Und das tut wahnsinnig gut.

Selbst ist die Braut

Der widerspenstigen Zicke Zähmung: Sandra Bullock lernt in Anne Fletchers gelungener romantischer Komödie als Albtraum-Chefin, dass Liebe wichtiger ist als Louboutins.

Zwei Jahre machte sich Sandra Bullock rar auf der Leinwand. Nun kehrt sie zurück in ihrer Paradedisziplin, der romantischen Komödie. Als ob sie sich bei ihrer Fangemeinde dafür entschuldigen wollte, seit Ein Chef zum Verlieben aus dem Jahr 2002 keinen Beitrag mehr zu dem Genre geleistet zu haben, in dem sich in ihrer Absenz Epigoninnen wie Jennifer Aniston, Kate Hudson oder Katherine Heigl um die Krone des Publikumslieblings gebalgt haben, gefällt sich der von der in romantischen Filmfragen erfahrenen Anne Fletcher ("27 Dresses") mit viel Pepp inszenierte Film darin, alles in seine Handlung zu packen, woran das Kinopublikum in den letzten Jahren Spaß hatte. Elemente aus "Der Teufel trägt Prada" entdeckt man ebenso wie aus "Sweet Home Alabama", "Mamma Mia!" oder "Green Card", und natürlich spielt Glaubwürdigkeit eine untergeordnete Rolle, wenn der sympathische Remix seine Charmekeule auspackt. Entscheidender ist, dass man Bullock mit Ryan Reynolds (zuletzt in "Wolverine") einen nicht nur attraktiven, sondern vor allem Comedy-erfahrenen Partner zur Seite gestellt hat, mit dem sie eine ausgezeichnete Chemie verbindet. Mit ihnen wirft man sich gerne in die Schlacht der Geschlechter, zumal die Gags sitzen und der Film es versteht, auch die Nebenfiguren mit echten Charakterköpfen prägnant zu besetzen und seine malerischen Locations ins rechte Licht zu rücken.

Wichtig ist, dass sich die beiden zunächst spinnefeind sein müssen und dass nicht das Ziel der Hafen der Ehe- zählt, sondern der Weg dahin. Und der ist ebenso dornig wie lustig, gespickt mit pfiffigen Ideen und Situationen, die das Publikum sofort mitgehen lassen. Zunächst regiert also Angst und Schrecken, wenn Bullock als Margaret Tate durch die Gänge ihres Buchverlags schreitet und ihrem leidgeprüften Assistenten Andrew Paxton das Leben zur Hölle macht, wie sie es von Meryl Streep gelernt hat. Als der Kanadierin die Ausweisung aus den USA droht, weil sie die Verlängerung ihres Visas verschlafen hat, sieht die Zicke keine andere Lösung, als ihre bevorstehende Hochzeit mit Andrew zu verkünden - in Anwesenheit des Ahnungslosen. Um die skeptische Einwanderungsbehörde zu überzeugen, kündigen die Verlobten an, Andrews Eltern zu besuchen. Die wohnen allerdings in Alaska mitten in der Wildnis und haben die blendende Idee, die Hochzeit sofort stattfinden zu lassen.

Aus der simplen Prämisse wird alles rausgeholt. Es wird perfekte, leichte und doch geerdete Unterhaltung mit einem Minimum an Slapstick geboten, die der festen Überzeugung ist, dass das einfache Leben auf dem Land bessere Menschen aus uns allen macht, und eindrucksvolle Szenen findet, die diese These stützen. Erst am Ende geht der Geschichte spürbar die Luft aus, werden ein paar unnötige Haken geschlagen, wird das Wohlwollen des Publikum unnötig strapaziert. Aber "Selbst ist die Braut" ist ein Film, dem das Zielpublikum auch das gerne verzeiht, weil das Bemühen um gute Unterhaltung offensichtlich ist. Und dabei niemals mühevoll wirkt. ts.

Selbst ist die Braut

In der turbulenten romantischen Komödie Selbst ist die Braut überzeugt eine brillante Sandra Bullock an der Seite des wunderbar komischen Ryan Reynolds und der bezaubernden Betty White (Golden Girls) als liebenswerte Zicke vom Dienst, deren Qualitäten als Ehefrau auf eine harte Probe gestellt werden.
Als das US-Visum der erfolgreichen Lektorin Margaret Tate ausläuft, muss die allein stehende Kratzbürste schnellstmöglich einen amerikanischen Ehemann präsentieren um ihre Ausweisung aus dem Land zu verhindern. In ihrer Verzweiflung erpresst Margaret ihren jungen unbedarften Assistenten Andrew, sich als ihr Verlobter auszugeben und stellt ihr Leben damit ganz schön auf den Kopf. Bei einem Antrittsbesuch bei Andrews Eltern in Alaska wird die Schwiegertochter in spe nicht einfach nur überschwänglich empfangen, die Familie hat auch eine spontane Überraschungshochzeit geplant...

Quelle: Walt Disney Studios

- Zusätzliche Szenen - Nachricht - Walk & Talk - Zum Lachen: Outtakes und andere Absurditäten aus "Selbst ist die Braut" - Audiokommentare - Alternatives Ende

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Ryan Reynolds   als Andrew Paxton
  Sandra Bullock   als Margaret Tate
  Malin Akerman   als Gertrude
  Mary Steenburgen   als Grace Paxton
  Craig T. Nelson   als Joe Paxton
  Oscar Nuñez   als Ramone
  Aasif Mandvi   als Bob Spaulding
  Betty White   als Großmutter Annie
 
Regie:  Anne Fletcher  
Buch:  Pete Chiarelli  
Musik:  Aaron Zigman  
Produzent:  Alex Kurtzman  
  Roberto Orci  

Sandra Bullock ist US-Star des Jahres

Gegen Sandra Bullock konnten selbst die "Twilight"-Stars Robert Pattinson und Kristen Stewart einpacken: Die "Miss Undercover" ist der größte US-Star 2009.

Die größte US-Entertainerin 2009: Sandra Bullock (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Die größte US-Entertainerin 2009: Sandra Bullock (Foto: Kurt Krieger)

Dieser Meinung ist zumindest das berühmte US-Magazin "Entertainment Weekly". Sandra Bullock führt dort die alljährlich mit Spannung erwartete Liste der 10 größten Entertainer des Jahres an. Grund für die Auszeichnung sind ihre zwei megaerfolgreichen Filme "Selbst ist die Braut" und "The Blind Side".

Damit ist der Preis für Sandra Bullock eine typische US-Auszeichnung. Denn in Deutschland war zwar "Selbst ist die Braut" erfolgreich, in dem Sandra als zickige Karrierefrau ihren Assistenten (Ryan Reynolds, der in der Wahl übrigens selbst auf Rang 8 kam) zur Hochzeit zwingt.

"The Blind Side" wird bei uns dagegen vermutlich gar nicht ins Kino kommen - obwohl er in Amerika auf Anhieb Platz eins der Charts eroberte und sogar das zweite Twilight-Abenteuer "New Moon - Biss zur Mittagsstunde" verdrängte. Der Grund für die schlechten Chancen in Deutschland ist das Thema Football. Denn in "The Blind Side" spielt Sandra Bullock - mit blondierten Haaren - nach einer wahren Geschichte eine Hausfrau, die einen übergewichtigen und lernbehinderten schwarzen Teenager fördert, der ein außergewöhnliches Talent für den Lieblingssport der Amerikaner zeigt.

James Cameron schafft dank "Avatar" Platz 10

Platz zwei der Liste ging an die Darsteller der TV-Serie "True Blood" um "X-Men"-Schönheit Anna Paquin. Sie spielt eine Barkeeperin in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Louisiana, die entdeckt, dass dort Vampire unter den Bewohnern sind. Auf den Plätzen der Liste von "Entertainment Weekly" folgen die Pop-Queen Lady GaGa, die Country-Sängerin Taylor Swift, der "30 Rock"-Darsteller und zukünftige Oscar-Moderator Alec Baldwin, die Edelmimin Meryl Streep, der Shootingstar Ryan Reynolds, der Talentshow-Gewinner Adam Lambert und - aus brandaktuellem Anlass - James Cameron, der Regisseur von "Avatar - Aufbruch nach Pandora".

 

Selbst ist die Braut in der Fotoshow

Werbung

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch
Die Premiere
Die Premiere

Featurette

Funny or Die
Funny or Die

Featurette

Out-Takes
Out-Takes

Featurette

Runter
 

Star

Ryan Reynolds

"Filme sind wie Nervenzusammenbrüche. Du weißt nie, worum sie sich drehen, bis sie vorbei sind." Dieses Zitat stammt nicht von Forrest Gump,...

 

Star

Sandra Bullock

Patent, ein guter Kumpel, mit dem man Pferde stehlen kann, energisch und gleichzeitig das sexy Mädchen von nebenan: So trat Sandra Bullock...