- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
- Unternehmen:
- Mediadaten
- Nutzungsbedingungen
- Impressum
Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.12.2009
Originaltitel: The Proposal
USA 2009
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
Ryan Reynolds
Sandra Bullock
Malin Akerman
Regie: Anne Fletcher
Walt Disney Studios Home Entertainment

Der widerspenstigen Zicke Zähmung: Sandra Bullock lernt in Anne Fletchers gelungener romantischer Komödie als Albtraum-Chefin, dass Liebe wichtiger ist als Louboutins.
Zwei Jahre machte sich Sandra Bullock rar auf der Leinwand. Nun kehrt sie zurück in ihrer Paradedisziplin, der romantischen Komödie. Als ob sie sich bei ihrer Fangemeinde dafür entschuldigen wollte, seit Ein Chef zum Verlieben aus dem Jahr 2002 keinen Beitrag mehr zu dem Genre geleistet zu haben, in dem sich in ihrer Absenz Epigoninnen wie Jennifer Aniston, Kate Hudson oder Katherine Heigl um die Krone des Publikumslieblings gebalgt haben, gefällt sich der von der in romantischen Filmfragen erfahrenen Anne Fletcher ("27 Dresses") mit viel Pepp inszenierte Film darin, alles in seine Handlung zu packen, woran das Kinopublikum in den letzten Jahren Spaß hatte. Elemente aus "Der Teufel trägt Prada" entdeckt man ebenso wie aus "Sweet Home Alabama", "Mamma Mia!" oder "Green Card", und natürlich spielt Glaubwürdigkeit eine untergeordnete Rolle, wenn der sympathische Remix seine Charmekeule auspackt. Entscheidender ist, dass man Bullock mit Ryan Reynolds (zuletzt in "Wolverine") einen nicht nur attraktiven, sondern vor allem Comedy-erfahrenen Partner zur Seite gestellt hat, mit dem sie eine ausgezeichnete Chemie verbindet. Mit ihnen wirft man sich gerne in die Schlacht der Geschlechter, zumal die Gags sitzen und der Film es versteht, auch die Nebenfiguren mit echten Charakterköpfen prägnant zu besetzen und seine malerischen Locations ins rechte Licht zu rücken.
Wichtig ist, dass sich die beiden zunächst spinnefeind sein müssen und dass nicht das Ziel der Hafen der Ehe- zählt, sondern der Weg dahin. Und der ist ebenso dornig wie lustig, gespickt mit pfiffigen Ideen und Situationen, die das Publikum sofort mitgehen lassen. Zunächst regiert also Angst und Schrecken, wenn Bullock als Margaret Tate durch die Gänge ihres Buchverlags schreitet und ihrem leidgeprüften Assistenten Andrew Paxton das Leben zur Hölle macht, wie sie es von Meryl Streep gelernt hat. Als der Kanadierin die Ausweisung aus den USA droht, weil sie die Verlängerung ihres Visas verschlafen hat, sieht die Zicke keine andere Lösung, als ihre bevorstehende Hochzeit mit Andrew zu verkünden - in Anwesenheit des Ahnungslosen. Um die skeptische Einwanderungsbehörde zu überzeugen, kündigen die Verlobten an, Andrews Eltern zu besuchen. Die wohnen allerdings in Alaska mitten in der Wildnis und haben die blendende Idee, die Hochzeit sofort stattfinden zu lassen.
Aus der simplen Prämisse wird alles rausgeholt. Es wird perfekte, leichte und doch geerdete Unterhaltung mit einem Minimum an Slapstick geboten, die der festen Überzeugung ist, dass das einfache Leben auf dem Land bessere Menschen aus uns allen macht, und eindrucksvolle Szenen findet, die diese These stützen. Erst am Ende geht der Geschichte spürbar die Luft aus, werden ein paar unnötige Haken geschlagen, wird das Wohlwollen des Publikum unnötig strapaziert. Aber "Selbst ist die Braut" ist ein Film, dem das Zielpublikum auch das gerne verzeiht, weil das Bemühen um gute Unterhaltung offensichtlich ist. Und dabei niemals mühevoll wirkt. ts.
In der turbulenten romantischen Komödie Selbst ist die Braut überzeugt eine brillante Sandra Bullock an der Seite des wunderbar komischen Ryan Reynolds und der bezaubernden Betty White (Golden Girls) als liebenswerte Zicke vom Dienst, deren Qualitäten als Ehefrau auf eine harte Probe gestellt werden.
Als das US-Visum der erfolgreichen Lektorin Margaret Tate ausläuft, muss die allein stehende Kratzbürste schnellstmöglich einen amerikanischen Ehemann präsentieren um ihre Ausweisung aus dem Land zu verhindern. In ihrer Verzweiflung erpresst Margaret ihren jungen unbedarften Assistenten Andrew, sich als ihr Verlobter auszugeben und stellt ihr Leben damit ganz schön auf den Kopf. Bei einem Antrittsbesuch bei Andrews Eltern in Alaska wird die Schwiegertochter in spe nicht einfach nur überschwänglich empfangen, die Familie hat auch eine spontane Überraschungshochzeit geplant...
Quelle: Walt Disney Studios
- Zusätzliche Szenen - Nachricht - Walk & Talk - Zum Lachen: Outtakes und andere Absurditäten aus "Selbst ist die Braut" - Audiokommentare - Alternatives Ende
Quelle: Walt Disney Studios
| Darsteller: | Ryan Reynolds | als Andrew Paxton | |
|---|---|---|---|
| Sandra Bullock | als Margaret Tate | ||
| Malin Akerman | als Gertrude | ||
| Mary Steenburgen | als Grace Paxton | ||
| Craig T. Nelson | als Joe Paxton | ||
| Oscar Nuñez | als Ramone | ||
| Aasif Mandvi | als Bob Spaulding | ||
| Betty White | als Großmutter Annie | ||
| Regie: | Anne Fletcher | ||
| Buch: | Pete Chiarelli | ||
| Musik: | Aaron Zigman | ||
| Produzent: | Alex Kurtzman | ||
| Roberto Orci | |||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1, Türkisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch, Engl. f. Hörg., Kroatisch, Serbisch, Slowenisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Entfallene Szenen, Alternatives Ende, Outtakes, Featurettes, Audiokommentar
- Zusätzliche Szenen - Nachricht - Walk & Talk - Zum Lachen: Outtakes und andere Absurditäten aus "Selbst ist die Braut" - Audiokommentare - Alternatives Ende
"Filme sind wie Nervenzusammenbrüche. Du weißt nie, worum sie sich drehen, bis sie vorbei sind." Dieses Zitat stammt nicht von Forrest Gump,...
Patent, ein guter Kumpel, mit dem man Pferde stehlen kann, energisch und gleichzeitig das sexy Mädchen von nebenan: So trat Sandra Bullock...

