
Während der von prächtigen Umzügen und Stierkämpfen begleiteten Osterfeiertage im spanischen Sevilla gibt der Polizei eine bizarre Mordserie zu schaffen, erst unlängst wurde ein homosexuelles Künstlerpärchen mit Torrida-Besteck geschächtet. Fahnderin Maria Delgado aus dem fernen Madrid macht sich mit forscher Recherche unter den Einheimischen nur wenig Freunde. Gemeinsam mit dem jungen Inspektor Quemada, dessen Macho-Gehabe der Arbeit zunächst im Wege steht, kommt sie einer in Bürgerkriegstagen gründenden Verschwörung auf die Spur.
"Mimic"-Star Mira Sorvino und "Untreu"-Lover Olivier Martinez sind die Stars dieser umständlich konstruierten Mordgeschichte mit pseudokritischer Note und Politvariante von "Sieben". Regisseur Pepe Danquart ("Heimspiel") verdankt die meisten Schauwerte den Kulisse-gebenden Festivitäten, während deutsche, englische, spanische, italienische, französische und dänische Produzentenköche in schönster europäischer Einigkeit gemeinsam den Brei verderben. Dank guter Besetzung gleichwohl ansehbar.