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Serenade zu Dritt

Da sich die selbstbewusste Gilda nicht zwischen den Künstlerfreunden Tom und George entscheiden kann, nimmt sie beide. Mit seiner geistreichen Komödie stellt Lubitsch klassische Werte wie Monogamie und Treue in Frage, seine Kritik wirkt jedoch nie verletzend.


Serenade zu Dritt

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Erhältlich seit:
14.07.2008

Originaltitel: Design for Living

Komödie

USA 1933
Laufzeit: 88 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Fredric March
Gary Cooper
Miriam Hopkins

Regie: Ernst Lubitsch
Universum Film

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Serenade zu Dritt

Um die selbstbewusste Gilda schwirren drei Männer: der nicht mehr ganz junge, gutbetuchte Bürger Plunkett und die beiden schneidigen Künstlerfreunde Tom und George. Da sich Gilda nicht entscheiden kann, nimmt sie erst einmal die beiden letzteren zusammen. Als sich Eifersüchteleien in der bis dahin lustigen "ménage à trois" einstellen, heiratet sie kurzerhand Plunkett. Die Ehe erweist sich als todlangweilig und Gilda beschließt, zu Tom und George zurückzukehren.

Elegant und intelligent ist das Bühnenstück Noel Cowards, das Ernst Lubitsch sprühend vor Ideen in seinem gewohnt geistreichen Stil verfilmte. Lubitsch stellt einige Spielregeln der Liebeskomödien in Frage, die in anderen Hollywood-Filmen als heilig gelten: Monogamie, Treue und Vertrauen unter den Verliebten sowie die Gründung einer glücklichen Familie als Happy End. Seine Zweifel und Kritik an klassischen Werten wirken jedoch nie verletzend, sie veranlassen die Zuschauer vielmehr, ihre gewohnten Denkmuster abzulegen und sich dabei prächtig zu amüsieren.

Serenade zu Dritt

Elegant und intelligent ist das Bühnenstück Noel Cowards, das Ernst Lubitsch sprühend vor Ideen in seinem gewohnt geistreichen Stil verfilmte.
Eine Werbezeichnerin, ein Maler und ein angehender Dramatiker gehen eine unkonventionelle Bindung zu dritt ein. Aus den entstehenden Liebeskonflikten flüchtet sich die Frau in eine bürgerliche Ehe, aus der sie zu erneutem Glück zu dritt "befreit" wird. Elegant-ironische Komödie, die von der Kunst der Andeutung, Mehrdeutigkeiten und Anspielungen sowie eines permanenten Perspektivenwechsels in Bild und Ton lebt. Geschliffene Dialoge und blendende Schauspieler machen das moralische Spiel mit der Unmoral zu einem Genuss.

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Fredric March  
  Gary Cooper  
  Miriam Hopkins  
  Edward Everett Horton  
  Isabel Jewell  
  Franklin Pangborn  
 
Regie:  Ernst Lubitsch  
Buch:  Ben Hecht  
Musik:  Nathaniel Finston  
Kamera:  Victor Milner  
Produzent:  Ernst Lubitsch  
 

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