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Serenity - Flucht in neue Welten

Film-Spinoff von Joss Whedons kurzlebiger Kult-TV-Serie "Firefly" über die Abenteuer des Raumschiffs Serenity.


Serenity - Flucht in neue Welten

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Erhältlich seit:
18.12.2008

Originaltitel: Serenity

Science Fiction

USA 2005
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 16

Nathan Fillion
Gina Torres
Alan Tudyk

Regie: Joss Whedon
Universal Pictures Germany

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"Buffy"-Schöpfer Joss Whedon findet in einer rasanten Hi-Tech-Space-Opera zutiefst menschliche Ansichten.

Asteroiden-Cowboy Reynolds und seine Crew (Foto: UIP) Großansicht

Asteroiden-Cowboy Reynolds und seine Crew (Foto: UIP)

Ob Riddick oder Skywalker, die Helden der modernen SF benötigen nicht nur Action, sondern auch eine gute Geschichte. Und für die sorgt Joss Whedon, bestens bekannt für die schlagfertige Dämonenhatz "Buffy". Frei nach seiner viel zu schnell eingestellten Kultserie "Firefly" entführt er uns 500 Jahre voraus in eine Zukunft voller terra-geformter Planeten, blühender Siedlungen und der allgegenwärtigen Allianz, die soeben einen Krieg für sich entscheiden konnte.

Eigenbrötler Captain Malcolm Reynolds (Nathan Fillion wie in "Firefly"), hat alles verloren - außer seinem Raumschiff, der Serenity. Reynolds und seine Anarcho-Crew nehmen jeden Job an. Und auch zwei Passagiere an Bord, den jungen Doktor Simon Tam und seine Schwester River (Summer Glau), ein telepathisch begabtes Medium.

Wo der Wilde Westen blieb: Im vogelfreien Außenposten hat die Allianz keinen Einfluss (Foto: UIP) Großansicht

Wo der Wilde Westen blieb: Im vogelfreien Außenposten hat die Allianz keinen Einfluss (Foto: UIP)

Lauernde Gefahr

Beide sind auf ein Geheimnis gestoßen, das die Allianz stürzen könnte. Und so hält man sie binnen kürzester Zeit für flüchtige Rebellen und jagt sie quer durch die Galaxis. Aber die größte Gefahr lauert an Bord der Serenity, verrät die dichte, mysteriöse Story, die das Prachtexemplar der Gattung Space Opera veredelt.

Whedon ist ganz in seinem Element: Geistreich und selbstironisch teilt er schlagfertige Sprüche aus, vereint Pulp und sattes Dekor, streift Western und Komödie und bleibt dennoch Science-Fiction und Action treu.

Serenity - Flucht in neue Welten

Heiter, gelassen und damit titelgerecht erleben die Abenteurer des Raumschiffs "Serenity" ihre erste Kino-Mission, die sie im Jahr 2507 gegen eine ihre dunklen Geheimnisse verteidigende All-Macht führt.

Nach 11 von 14 produzierten Episoden kam das frühe Aus für die TV-Serie "Firefly", mit der Mastermind Joss Whedon an die Erfolge seiner Hits "Buffy" und "Angel" anknüpfen wollte. Nach Protesten einer durch die DVD-Veröffentlichung potenzierten Fanbasis entwickelte Whedon, der schon seiner Vampirjägerin trotz Kino-Absturz in den Höllenschlund noch ein langes TV-Leben bescherte, seinen revolutionären Plan B: die Mutation des TV-Flops zu einem Filmhit. Auch wenn das Budget in seinem Kinoregiedebüt ein Trickfeuerwerk nicht zuließ, das Etikett spezial nicht für jeden Effekt in Anspruch genommen werden kann, stimmt die Balance zwischen Dramatik und Komik, glänzt Whedons Skript mit Schlagfertigkeit, Selbstironie und einigen interessanten Charakteren. Der Protagonist (Nathan Fillion) ist Captain der "Serenity", ein relaxter Han-Solo-Klon mit dehnbarer Moral, der einen Vorteil rücksichtslos ausnutzt, auch wenn dabei ein unbewaffneter Gegner eine Kugel kassiert. Sein Antagonist ist ein namenlos bleibender Killer mit idealistischen, mitunter auch sadistischen Anflügen, der sich selbst als übel, sein Ziel aber als wertvoll erkennt. Im Auftrag einer diffus bleibenden Planetenallianz, die mit Gewalt das Sonnensystem, die neue Zuflucht der Menschheit, geeint hat, soll er die geflohene Telepathin River aufspüren, die die dunklesten Geheimnisse der Allianz kennt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Nach der Einführung in diese Vorgeschichte, die vom Zuschauer mit überraschenden Twists mehrfache Realitätsüberprüfung erfordert, stellt der Film die aus drei Männern und zwei Frauen bestehende Besatzung der "Serenity" vor, die mit kleinen Raubzügen die Dominanz der Allianz immer wieder in Frage stellt. Mit an Bord ist auch die flüchtige Datenträgerin River, die sich bei einem Zwischenstopp als konditionierte Kampfmaschine entpuppt, deren Attackemodus durch Codes aktiviert und deaktiviert werden kann. Rivers Hinweis auf einen Planeten, dessen untergegangene Zivilisation auch die Geburt der kannibalistischen Aggressoren des Sonnensystems (Reavers) erklären könnte, gibt das Ziel für die "Serenity" vor. Bis das wahre Gesicht der Allianz enthüllt wird, die sich als Ordnungshüter darstellt, gibt es Schlägereien in intergalaktischen Etablissements, Verfolgungsjagden und Belagerungskämpfe mit den Reavers (Varianten der Reaper aus "Blade 2"), die im Bild auf Kurzauftritte reduziert sind, sowie einen unerbittlichen Showdown zwischen dem Captain und dem Killer. In der Darstellung dieser vielschichtigen Figur liefert Chiwetel Ejiofor neben Newcomerin Summer Glau (als River) die Glanzvorstellung des Films, der einem polierten Look ansonsten schon budgetbedingt aus dem Weg geht, ohne dabei auch den Unterhaltungswert wesentlich zu beschränken. kob.

Serenity - Flucht in neue Welten

Vor Jahren kämpfte Captain Malcolm Reynolds im Galaktischen Bürgerkrieg gegen die Allianz und verlor. Nun - im Jahre 2507 - lebt er mit seiner kleinen, bunt zusammengewürfelten Crew seines Raumschiffs "Serenity" am Rande des Universums. Als Malcolm zwei Passagiere an Bord nimmt - einen jungen Arzt und dessen telepathische Schwester - handelt er sich riesige Probleme ein: Die allmächtige Allianz will das Geschwisterpaar in ihre Gewalt bringen. Doch nicht nur ein unaufhaltbarer Militärapparat und die grauenhaften kannibalischen Reavers bedrohen die "Serenity", sondern auch eine Gefahr, die im Raumschiff selbst lauert ...

Film-Spinoff von Joss Whedons kurzlebiger Kult-TV-Serie "Firefly" über die Abenteuer des Raumschiffs "Serenity" - jetzt auch in High Definition!

Quelle: Universal Pictures

Bonusmaterial (in Standard-Definition):
- Filmkommentar von Joss Whedon
- Filmkommentar von Joss Whedon und den Darstellern N. Filliom, Adam Baldwin, Summer Glau und Ron Glass
- Unveröffentlichte Szenen
- Verpatzte Szenen
- Einführung von Joss Whedon
- Zukunftsgeschichte
- Was ist in einem Firefly?
- Wiedererleuchtung des Firefly
- Die Reise eines Filmemachers
- Erweiterte Szenen
- Ein Spaziergang auf der Serenity
- Der Green-Clan
- Session 416
Bonusmaterial (in High-Definition):
- U-Control
- BD-Live: Meine Szenen

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Nathan Fillion   als Capt. Malcolm "Mal" Reynolds
  Gina Torres   als Zoe
  Alan Tudyk   als Wash
  Morena Baccarin   als Inara
  Adam Baldwin   als Jayne
  Jewel Staite   als Kaylee
  Sean Maher   als Simon
  Summer Glau   als River
  Ron Glass   als Shepherd Book
  Chiwetel Ejiofor   als The Operative
  David Krumholtz   als Mr. Universe
 
Regie:  Joss Whedon  
Buch:  Joss Whedon  
Musik:  David Newman  
Kamera:  Jack N. Green  
Produzent:  Barry Mendel  

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Sein würdiger Abschluss von Darth Vaders Lebensgeschichte, der mehr als sechseinhalb Millionen Zuschauer in die Kinos lockte, liegt bereits in den Regalen. Die exzellente Doppel-DVD "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" eröffnete die an utopischen und fantastischen Welten reichhaltige Wintersaison.

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Gleichzeitig zu dem untypisch düsteren Spielberg-Hit erscheint der 1953 gedrehte "Kampf der Welten", die erste Verfilmung von H. G. Wells' Roman, als Special Collector's Edition, die den Topseller filmhistorisch ergänzt.

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Klassiker und TV-Kost

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Den Start auf DVD hatte das Raumschiff schon vor dem Kinostart: "Serenity - Flucht in neue Welten", eine rasante Space Opera um die Outlaw-Besatzung des titelgebenden Raumkreuzers, die eine brisante Verschwörung der alles beherrschenden Allianz aufdeckt. Bevor es auf der großen Leinwand lief, war die Vorlage, die kurzlebige Fernsehkultserie "Firefly - Der Aufbruch der Serenity", im Verkauf auf vier DVDs erhältlich. Joss Whedon, Schöpfer des Franchise, begegnet in der Serie ganz wie in der Leinwandversion der Social Science-Fiction mit augenzwinkernder Westernattitüde.

 

Serenity - Flucht in neue Welten in der Fotoshow

 

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