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Shaun of the Dead

Überraschungserfolg aus England: Eine romantische Komödie mit Zombies von den britischen Starkomikern Simon Pegg und Edgar Wright.


Shaun of the Dead

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.04.2005

Horror/ Komödie

Großbritannien/USA 2004
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 16

Simon Pegg
Kate Ashfield
Nick Frost

Regie: Edgar Wright
Universal Pictures Germany

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Nach "28 Days Later" legen die Briten nach und feiern mit einer abgedrehten Zombie-Parodie den nächsten Überraschungshit.

Ed und Shaun trauen ihren Augen nicht (Foto: NFP (Central)) Großansicht

Ed und Shaun trauen ihren Augen nicht (Foto: NFP (Central))

Eigentlich hat sich Shaun (Simon Pegg) - Beruf: Verkäufer in einem Elektrofachgeschäft - in seinem Leben komfortabel eingerichtet.

Blöd nur, dass seine Freundin Liz (Kate Ashfield) das anders sieht: Sie ist von dem perspektivlosen Loser gänzlich zermürbt und quittiert Shauns verschluffte Kneipenexistenz mit der längst überfälligen Trennung.

Damit wäre Shaun allein mit seinem vor der Spielkonsole fest gewachsenem Kumpel Ed (Nick Frost) und dem Bierchen im Stamm-Pub, wenn nicht plötzlich Untote durch den Hintergarten stapfen würden.

Nur mit perfektem Zombie-Walk überlebt man in London (Foto: NFP (Central)) Großansicht

Nur mit perfektem Zombie-Walk überlebt man in London (Foto: NFP (Central))

Trennungsschmerz und Totentanz

Über Nacht hat sich London in eine Stadt der Toten verwandelt, aber Shaun ist so mit Trennungsschmerz geschlagen, dass ihm die Invasion (beinahe) entgeht. Es bedarf außerordentlicher Situationen, um brillante Ideen zu gebären.

Genau so eine heckt Shaun aus, um sein so schrecklich vermurkstes Leben mit einem Schlag wieder zu bändigen: Er muss Liz finden und ihr gestehen, dass sie alles für ihn bedeutet. Aber wie, wenn im Hintergartendickicht jeder Quadratmeter mit blutgierigen Untoten verseucht ist?

Auch der Stiefvater hat es auf Shaun abgesehen (Foto: NFP (Central)) Großansicht

Auch der Stiefvater hat es auf Shaun abgesehen (Foto: NFP (Central))

Kinokassen-Massaker

Die romantische Zombiekomödie des Duos Edgar Wright und Simon Pegg, der als Shaun brilliert, trumpft mit schrägem Humor auf, der zum Anschauen verpflichtet. Wie aus dem Nichts begann der Indie-Film seine Invasion und veranstaltete an der Kinokasse sein zum Schreien komisches Gag-Massaker.

Nun wird der Rest der Welt mit der Lach-Seuche infiziert.

Shaun of the Dead

Nach dem apokalyptischen Zombiehorror von "28 Days Later" kommt nun eine weitere britische Interpretation des Genres in die Kinos geschlurft. Statt sardonischem Schocker handelt es sich hier um eine Low-Budget-Parodie mit schrägem Slacker-Humor, die von den Machern der Kultserie "Spaced" ausgeheckt wurde. In ihrem Heimatland traf die "romantische Zombiekomödie" (O-Ton des Regisseurs) mitten in die nach absurden Albernheiten ausgehungerten Herzen.

Regisseur Edgar Wright und Hauptdarsteller Simon Pegg schrieben in Zusammenarbeit das Drehbuch, für das, wie der Originaltitel "Shaun Of The Dead" Auskunft gibt, vorrangig George Romeros Kulthit "Zombie - Dawn of the Dead" von 1978 Pate stand. Gleich mit den ersten Szenen, die den 29-jährigen TV-Verkäufer Shaun vorstellen, werden urkomische Parallelen zwischen der sinntötenden Routine in der heutigen Gesellschaft und dem katatonischen Zeitlupenverhalten von Romeros klassischen Zombies gezeigt. Mit leerem Blick und in abgehacktem Bewegungsrhythmus quält sich Shaun morgens aus dem Bett und läuft auf dem Weg zur Arbeit völlig teilnahmslos durch seine Nachbarschaft, in der es vor ähnlich gehirntoten Gleichgesinnten nur so wimmelt. Da fällt ihm nicht weiter auf, dass eine mysteriöse Epidemie ausgebrochen ist und echte blutrünstige Ghouls die Straßen unsicher machen. Shaun ist zu abgelenkt, da er Zoff mit seiner Freundin Liz (Kate Ashfield) hat. Sie findet ihn unverantwortlich und kann seinen besten Freund Ed (Nick Frost) nicht ausstehen, da er nichts als Videospiele und Biertrinken im Kopf hat. Dies ändert sich, als sich die Lage zuspitzt und Shaun und Ed in ihrem Garten mit zwei Zombies konfrontiert werden, denen sie famos mit sorgfältig aussortierten Platten ("Dire Straits können weg!") auf die mit Bisswunden entstellte Pelle rücken und schließlich mit Gartenschaufel und Kricketschläger den Garaus machen. Anschließend gilt es, Shauns Mutter und Stiefvater (die englischen Komikerveteranen Penelope Wilton und Bill Nighy), sowie Liz und ihre beiden quengeligen Wohngenossen abzuholen und sich gemeinsam in ihrer Stammkneipe vor den mörderischen Horden zu verbarrikadieren. Womit die Lokalität für den klassisch-klaustrophischen Showdown angesteuert worden ist und das Gemetzel zu Queens "Don't Stop Me Now" beschwingt seinen splatterhaften Lauf nimmt.

Hatte Romeros Kultklassiker, dem erst kürzlich von Zack Snyder ein MTV-Generations-gerechtes Remake widerfuhr, einen prägnanten politischen Subtext, verfügt die Parodie über eine gewichtige romantische Nebenhandlung. Auch wenn es für den Protagonisten darum geht, erwachsen und verantwortungsbewusst zu werden, verstehen es die Filmemacher, dieses alte Storyklischee mit eigenwilligen Ideen absolut frisch aussehen zu lassen. Entscheidend hierfür sind natürlich auch die Darsteller, unter denen allen voran Pegg mit formidablem komischen Timing als unscheinbarer Antiheld unterhält. So kommt in der mit bescheidenen Mitteln realisierten Horrorhumoreske ein Lacher selten allein, was das Genrepublikum sicherlich schätzen wird. ara.

Darsteller:  Simon Pegg   als Shaun
  Kate Ashfield   als Liz
  Nick Frost   als Ed
  Lucy Davis   als Dianne (Di)
  Dylan Moran   als David
  Penelope Wilton   als Barbara, Shauns Mutter
  Bill Nighy   als Philip, Shauns Stiefvater
  Jessica Stevenson   als Yvonne
  Peter Serafinowicz   als Pete
  Rafe Spall   als Noel
  Nicola Cunningham   als Mary
  Keir Mills   als Clubber 1
  Matt Jaynes   als Clubber 2
  Gavin Ferguson   als Junge mit Fußball
  Horton Jupiter   als Obdachloser
  Tim Baggaley   als Platzanweiser
  Arvind Doshi   als Nelson
  Sonnell Dadral   als Danny
  Samantha Day   als Frau auf Trisha
  Trisha Goddard   als Trisha
  Mark Donovan   als Kolossaler Zombie
  Krishnan Guru Murthy   als Krishnan
 
Regie:  Edgar Wright  
Buch:  Simon Pegg  
  Edgar Wright  
Musik:  Daniel Mudford  
  Pete Woodhead  
Kamera:  David M. Dunlap  
Produzent:  Nira Park  

"Dawn"-Director's Cut auch als Kauf-DVD

Universal Pictures Germany hat bekannt gegeben, anstelle der Kinoversion von "Dawn of the Dead" den Director's Cut als Kauf-DVD zu veröffentlichen.

Gelungenes Remake eines Genreklassikers: "Dawn of the Dead" Großansicht

Gelungenes Remake eines Genreklassikers: "Dawn of the Dead"


Ursprünglich sollte die neun Minuten längere Fassung des Horrorshockers nur in den Videotheken als Leih-DVD landen. Der Veröffentlichungstermin bleibt der 19. August. Die DVD hat von der FSK "keine Jugendfreigabe" (ehemals FSK 18) bekommen.

Am Bonusmaterial ändert sich nichts. Die DVD enthält u.a. einen Audiokommentar, ein Intro von Regisseur Zack Snyder, mehrere Featurettes und einen Trailer der Komödie "Shaun of the Dead"

 

Shaun of the Dead in der Fotoshow

 

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Features

 

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Simon Pegg

Britischer Schauspieler, Komiker und Drehbuchautor. Unschlagbar in Rollen sympathischer Chaoten, kumpelhafter Tagediebe, rüder Witzbolde und...

 

Star

Bill Nighy

Britischer Schauspieler. Grandioser britischer Charakterdarsteller mit dunkler, modulationsfähiger Stimme, dessen Größe (1,88m), kantige...