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Shoot 'Em Up

Actionreiche John-Woo-Hommage mit Starbesetzung.


Shoot 'Em Up

Kaufvideo

Erhältlich seit:
28.05.2010

Action/ Thriller

USA 2007
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Clive Owen
Monica Bellucci
Paul Giamatti

Regie: Michael Davis
Warner Home Video Germany

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Atemlose Non-Stop-Jagd, in der Clive Owen ("Children of Men") mit Super-Babe Monica Belluci ("Matrix Reloaded") durch einen hart gesottenen Action-Showdown hetzt.

Wer ist wohl schneller? (Foto: Warner) Großansicht

Wer ist wohl schneller? (Foto: Warner)

Der Titel ist eine klare Ansage, an die sich Michael Davis (Buch & Regie), der zuletzt mit "Monster Man" auf nackten Terror setzte, konsequent hält. Diesmal standen ihm ein sattes Budget und eine namhafte Starbesetzung zur Verfügung, sowie der Wille, einen hoch spannenden Actionthriller zu realisieren, der ein Feuergefecht von epischer Dimension entfaltet.

Nach seinem Auftritt in dem sensationellen "Children of Men" betätigt sich Clive Owen erneut als unfreiwilliger Geburtshelfer. Als hartgesottener Bursche Mr. Smith rettet er ein Baby mitten im Kugelhagel aus den Armen der sterbenden Mutter, ohne zu ahnen, wie viel Ärger er sich damit aufgehalst hat. Zwar ist er mit dem Leben gerade noch davon gekommen. Aber eine schießwütige Gang und ihr Anführer Hertz (ein finsterer Paul Giamatti aus "Sideways") jagen ihn nun unerbittlich, denn der Säugling soll sterben.

Das unschuldige Baby wird bereits von Killern gejagt (Foto: Warner) Großansicht

Das unschuldige Baby wird bereits von Killern gejagt (Foto: Warner)

Ganz schön bleihaltig

Wieso, versucht Smith herauszufinden und erhält Beistand von der Prostituierten DQ (wie immer ein Blickfang: Monica Bellucci). Gemeinsam müssen sie sich einer ganzen Armee von Attentätern erwehren, um dem Geheimnis im Stakkato der Waffen auf den Grund zu gehen.

Bei John Woos Klassiker "Hard Boiled" kam Davis die Idee für seinen rasanten Nacht-Thriller. Und bei dem starken Vorbild ist es kein Wunder, dass "Shoot'Em Up" eine innovative Achterbahnfahrt geworden ist, in der man schnell an Bleivergiftung sterben kann - knallhart und reich an schwarzhumorigen Pointen.

Shoot 'Em Up

Eine unorthodoxe Kleinfamilie feiert Triumphe auf dem urbanen Schlachtfeld gegen wahre Schwärme hochgerüsteter Auftragskiller und das korrupte Establishment in einem besinnungslos krawalligen Actioncomic für Erwachsene von Regisseur Michael Davis.

Mr. Smith (Clive Owen) sitzt nachts auf einer Bank in der Stadt und kaut eine Möhre, als das Schicksal vorbeiläuft. Erst kommt eine hochschwangere Frau gerannt, ihr folgt ein Bewaffneter in augenscheinlich unfreundlichster Absicht. Da kann selbst einer nicht in Ruhe speisen, der sich eigentlich in gar nichts mehr einmischen wollte. Und schon steckt er mittendrin in einer internationalen Verschwörung, in der Hunderte von Berufsmördern nur darauf warten, ihre Magazine in jenen Säugling zu leeren, den Smith dank einer Notentbindung nun für den Rest des Filmes an der Backe bzw. im Rucksack hat. Nur zu verständlich, dass der sich nach einer Nanny umsieht.

Regisseur Davis, Schöpfer solider B-Movies und Novize auf dem Big-Budget-Parkett, mag schnelle Rocksongs und Schießereien im Videogame-Design. So gibt er uns von beidem reichlich und gern in Kombination miteinander, mit verbindenden Verfolgungsjagden dazwischen. Und wie dieser Smith schießen kann! Im Flug verteilt er Kopfschüsse über die Bande, und das gehört noch zu den leichteren Übungen im Ballett der sich zuspitzenden Auseinandersetzungen. Wo er solche Sachen lernte, die seine immerhin als Schießprügel ausgebildeten Verfolger mit offenem Mund staunen lassen, bleibt so unklar wie überhaupt jeder Hintergrund. Die Musik ist amerikanisch, die Gewaltästhetik asiatisch, der Inhalt unwichtig. Irgendein McGuffin möchte ewig leben, züchtet deshalb besondere Kinder, welche andere aus waffenwirtschaftlichen Erwägungen wiederum töten wollen. In Wahrheit geht es um Clive Owen gegen Paul Giamatti, also um Bugs Bunny gegen Elmar. Mit einem Sex-Sahnehäubchen in Gestalt von Monica Bellucci. Die komplettiert als Hure mit Herz die familiäre Dreieinigkeit und darf sich in einer der spektakulärsten Szenen des Films mit Owen sexuell vereinigen, während dieser aus den Augenwinkeln weiter Leute abknallt.

Klar, dass in diesem intellektuell kindgerechten Fantasy-Noir-Universum die Karotte die Zigarette ersetzt. Und sie tötet auch schneller. Schließlich kann man einem Gegner keine Zigarette durchs Auge ins Hirn hämmern. Doch nicht nur in Bezug auf die eigene Gesundheit ist der Held ein Vorbild. Selbst in dringlichster Verfolgungsjagd findet er stets die Zeit, einen Verkehrsrowdy, einen Umweltsünder oder eine prügelnde Mutti mit einer Dosis eigener Medizin zu disziplinieren. Töten ist schon okay, aber park verdammt noch mal nicht auf dem Behindertenplatz. Dem Charakterstar Paul Giamatti bleibt der Part des Bösewichts. Der bekommt zwar auch ein paar zynische Oneliner vom Drehbuch serviert, vereint insgesamt aber zu viele negative Charakter- und Körpermerkmale, als dass er einem ans Herz wachsen könnte wie etwa Alan Rickman in "Stirb langsam". Den Spaß am Gezeigten trübt das wenig, schließlich geht es nicht um dramatischen Tiefgang, sondern um Knall und Fall, sonst würde der Film anders heißen. Klassisches Fast Food - ohne Gehalt und bleibende Eindrücke, aber für den Moment durchaus sättigend. ab.

Shoot 'Em Up

Tauche ein in eines der spannendsten Action-Abenteuer, die jemals verfilmt wurden. Heftig, mutig und unbestreitbar lustig! Als ein Mann, nur bekannt als Smith (Clive Owen), eine schöne Prostituierte (Monika Bellucci) und ein wahnsinniger Killer (Paul Giamatti) sich ein tödliches Katz und Maus Spiel liefern, entsteht ein explosives, actiongeladenes und von permanentem Kugelhagel begeleitetes Schauspiel; so heftig, dass es einen wegbläst!

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Clive Owen   als Mr. Smith
  Monica Bellucci   als DQ
  Paul Giamatti   als Mr. Hertz
  Greg Bryk   als Lone Man
  Stephen McHattie   als Hammerson
  Daniel Pilon   als Senator Rutledger
  Ramona Pringle   als Mutter
  Jane McLean   als Madam Maddie
 
Regie:  Michael Davis  
Buch:  Michael Davis  
Musik:  Paul Haslinger  
Kamera:  Peter Pau  
Produzent:  Rick Benattar  
  Susan Montford  
  Don Murphy  
 

Shoot 'Em Up in der Fotoshow

 

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