
Nach sechs Jahren kommt Kleingauner Gilly aus dem Knast, nur um festzustellen, dass sein bester Kumpel J die gemeinsame Beute längst komplett in ein florierendes und natürlich schwer illegales Waffengeschäft investiert hat. Für Gilly hält J eine weitere Überraschung bereit: die Teilnahme an einem Überfall. Leider genießt das anvisierte Opfer Protektion durch einen mächtigen Gangsterboss. Aus Raub wird Mord, und aus dem scheinbar perfekten Plan ein blutiges Durcheinander, in dem Gilly alle Mühe hat, den Kopf über Wasser zu halten.
So unglamourös wie das Leben in der Liverpooler Vorstadt selbst kommt dieser Gangsterfilm im Kielwasser von Britfilm-Hits wie "Snatch" daher, in dem zwei Jugendkumpels die bittere Erfahrung machen, dass man mit Sachen wie Loyalität und Freundschaft an der Kriminalitätsfront nicht weit kommt. Besetzt meistenteils mit hoffnungsfrohen Newcomern und Laiendarstellern, vermittelt "Shooters" ein weit realistischeres Bild vom Gaunerdasein als die meisten seiner Zunft und sollte schon deshalb in keinem gut sortierten Krimiregal fehlen.