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Sieben Leben

Bewegendes Drama über einen Mann, der sieben Fremden ein großzügiges Geschenk macht, das seinem Leben wieder Sinn und deren Leben wieder Hoffnung gibt.


Sieben Leben

Leihvideo

Erhältlich seit:
19.05.2009

Originaltitel: Seven Pounds

Drama

USA 2008
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 12

Will Smith
Rosario Dawson
Woody Harrelson

Regie: Gabriele Muccino
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Im Sommer war er "Hancock", der abgestürzte Superheld. Im Winter, in diesem Drama der großen Emotionen, ist Will Smith ein Retter mit mysteriöser Aufgabe...

Ben will seinem Leben einen Sinn geben (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Ben will seinem Leben einen Sinn geben (Foto: Sony Pictures)

Will Smith Superstar! Mühelos wechselt Hollywoods Hitgarant von spektakulärem Entertainment zu gefühlsbetonter Ernsthaftigkeit, bringt die verschiedenen Ansprüche oft in einem Film zusammen. "Sieben Leben" ist die Rückkehr vom visuellen Eventkino wie "Hancock" zum bewegenden Drama, das vor allem durch seine Menschlichkeit besticht.

Wie gut das funktioniert, zeigte der zum starken Charakterdarsteller gereifte Entertainer bereits in "Das Streben nach Glück". Hier lag er am Boden, von Frau und Freunden verlassen, schlug sich mit dem jungen Sohn durch die Schattenwelt des amerikanischen Traums, um ihn dann doch noch selbst zu erleben.

Der Italiener Gabriele Muccino, der feinfühlige Regisseur von "Das Streben nach Glück", führt seinen Star und Freund Will Smith auch durch "Sieben Leben". Durch ein ungewöhnliches, sensibles Drama, das die unterschiedlichen Facetten menschlichen Lebens beleuchtet. Zu sehen und spüren sind Leid, Verzweiflung, Trauer, aber auch Erneuerung, Glück und Liebe.

Emily schenkt Ben ein Stück Lebensfreude (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Emily schenkt Ben ein Stück Lebensfreude (Foto: Sony Pictures)

Auf der Suche nach Wiedergutmachung

Voller Geheimnisse ist Ben Thomas (Smith), der Mann im Mittelpunkt - und Geheimnisse sollen auch an dieser Stelle gewahrt bleiben, damit der Zuschauer gemeinsam mit Ben zu einer Entdeckungsreise mit völlig neuen Erfahrungen aufbrechen kann. Ben trägt große Schuldgefühle mit sich, geplagt von traumatischen Erinnerungen an "7 Sekunden, die seine Welt erschütterten". Sein einziger Antrieb ist Wiedergutmachung.

So entschließt er sich, sieben fremden Menschen, die Hilfe dringend benötigen, ein großzügiges Geschenk zu machen, das ihr Leben völlig verändern wird. Ben trennt sich von seinem Haus und gibt doch weit mehr als nur Materielles.

Die beiden genießen jede gemeinsame Minute (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die beiden genießen jede gemeinsame Minute (Foto: Sony Pictures)

Das Glück schaut vorbei

Ein blinder Pianist (Woody Harrelson) ist unter den Beschenkten und auch die schöne Emily (Rosario Dawson). Mit ihr entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, unerwartet macht das Glück bei beiden Station. So wird Emily der emotionale Fokus auf einer Reise, die Bens Gegenwart und die Zukunft von sieben Fremden verändert.

Einfühlsam, mysteriös und berührend ist Gabriele Muccinos und Will Smiths zweite Zusammenarbeit. Mit zwei engagiert spielenden, emotional beeindruckenden Hauptdarstellern umkreist der Film die Themen Vergebung und Hoffnung, zeigt dabei viel mehr als nur eine Romanze. Das ist sein größtes Geheimnis: die Liebe zum Leben.

Sieben Leben

Zum zweiten Mal inszeniert von Gabriele Muccino, zeigt Will Smith, der 100-Millionen-Dollar-Mann, dass er auch mit diesem Drama über einen mysteriösen Wohltäter punkten kann.

Der beispiellose Erfolgssog, dem nur bei "Ali" und "Die Legende von Bagger Vance" die Luft ausging, erfasste auch "Das Streben nach Glück", die erste Paarung des US-Entertainers mit dem italienischen Feingeist. Muccino, der eine Zeitlang auch in Smiths "Hancock"-Projekt involviert war, stand in der Verfilmung des Debütdrehbuchs von Grant Nieporte vor einer schwierigen Aufgabe. Er musste in einer Geschichte über das Leben am Abgrund die Sonne aufgehen lassen, ohne kitschig zu wirken und dabei die Geheimnisse des Plots so lange wie möglich wahren. Eines jedoch verrät er gleich zu Beginn, um seine Hauptfigur in ihrem ganzen emotionalen Elend einzuführen, das andere enthüllt er 30 Minuten später, um dieses zu begründen. Das dritte Geheimnis schließlich, die Konsequenz aus Ursache und Status quo, entschlüsselt der Zuschauer selbst, ohne die Hoffnung aufzugeben, dass die Geschichte vielleicht doch noch einen anderen als den erwarteten Weg findet. Ben Thomas (Will Smith)

ist ein Mann, dessen Träume und Sehnsüchte pulverisiert wurden, der nur noch dafür lebt, sieben Fremden ein großzügiges Geschenk zu machen, das eine komplette Veränderung ihrer augenblicklichen Situation möglich macht. Wie er sie auswählt, beobachtet und auf ihre menschliche Qualitäten prüft, bildet einen Handlungsarm. Wie er selbst dabei in der herzkranken Emily (Rosario Dawson) die Liebe und vielleicht die Hoffnung auch für sich wiederentdeckt, ist die Basis des anderen. In getragenem Tempo, als liefe ein Leben langsam, aber unaufhaltsam aus, verknüpft der Film die beiden Erzählstränge, in der ein blinder Pianist, eine misshandelte Mutter eine größere, die bitter-süße Lovestory aber die tragende Rolle spielt. Nach dem eher albernen Erstkontakt in "Men in Black 2" entwickeln Smith und Dawson hier eine ernsthafte Beziehung, in der beide darstellerische Kompetenz beweisen können. Dass sie gefährdet ist, unterstreicht auch der Soundtrack, der das Glück mit einem wiederholt platzierten falschen Ton trübt. Natürlich könnte man das plakativ, den Film manipulativ und seine Strategie falsch nennen, die Karten zu früh aufzudecken. Aber wenn Muccino sie schließlich alle ausspielt, trifft "Sieben Leben" ins Herz, auch wenn der Kopf vielleicht protestiert. Und in seinen letzten Bildern findet er ein dezentes, subtiles Finale, das dieser schönen Liebesgeschichte, die im Hintergrund eine zweite, noch viel wichtigere mitführt, die Option sogar auf eine dritte gibt. kob.

Darsteller:  Will Smith   als Ben Thomas
  Rosario Dawson   als Emily Posa
  Woody Harrelson   als Ezra
  Barry Pepper   als Dan
  Elpidia Carrillo   als Connie Tempos
  Michael Ealy   als Bens Bruder
  Robinne Lee   als Sarah Jenson
  Bill Smitrovich   als George Ristuccia
  Joseph Nuñez   als Larry
  Tim Kelleher   als Stewart Goodman
  Gina Hecht   als Dr. Briar
  Andy Milder   als Georges Arzt
  Judy Ann Elder   als Holly Apelgren
 
Regie:  Gabriele Muccino  
Buch:  Grant Nieporte  
Musik:  Angelo Milli  
Kamera:  Phillippe Le Sourd  
Produzent:  Todd Black  
  Jason Blumenthal  
  James Lassiter  
  Will Smith  
  Steve Tisch  

Will Smith ist Hollywoods Machthaber

Im letzten Jahr spielte Will Smith eine Legende - jetzt ist er selbst eine. Laut dem Forbes-Magazin ist er in Hollywood nicht nur der bestverdienende, sondern auch der wertvollste Star.

Keiner kann ihm in Hollywood in Sachen "Starfaktor" das Wasser reichen: Will Smith (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Keiner kann ihm in Hollywood in Sachen "Starfaktor" das Wasser reichen: Will Smith (Foto: Kurt Krieger)

Bei den Gebrüdern Grimm ist er grau, vierbeinig und störrisch, in Hollywood schwarz, zweibeinig und immer gut gelaunt - der Goldesel. In der Filmmetropole hat er sogar einen Namen: Will Smith. In einer neuen Bestenliste des Wirtschaftsmagazins Forbes wurde der Star aus "Hancock" zum wertvollsten Schauspieler Hollywoods gekürt. In einer Skala von eins bis zehn bekam der 40-Jährige die Höchstnote. Damit übertraf er Kollegen wie Johnny Depp, Leonardo DiCaprio, Angelina Jolie und Brad Pitt auf die Plätze, die sich den gemeinsamen zweiten Platz teilen.

Dahinter folgt Tom Hanks. George Clooney, Denzel Washington, Matt Damon und Jack Nicholson komplettieren die Top Ten. Der Wert wurde ermittelt aus verschiedenen Faktoren, wie der Fähigkeit, die Finanzierung eines Projekts zu ermöglichen, der Erfolg an der Kinokasse und die Wirkung auf unterschiedliche Zuschauerschichten. Forbes-Manager John Burman glaubt Will Rezept zu kennen: "Er kann einfach alles - vom Popfilm über 'Ali' zu 'Sieben Leben' und 'Das Streben nach Glück'. Er kann in allen Welten spielen. Ich glaube, den Leuten gefällt es einfach, ihn auf der Leinwand zu sehen."

 

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