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Sieben

Brad Pitt und Morgan Freeman sind in diesem perfekten Psycho-Thriller einem phantastischen Kevin Spacey auf der Spur. Ein Gruselschocker der Extraklasse mit Niveau.


Sieben (Premium Blu-ray Collection)

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Erhältlich seit:
01.10.2010

Originaltitel: Seven

Thriller

USA 1995
FSK: ab 16

Brad Pitt
Morgan Freeman
Gwyneth Paltrow

Regie: David Fincher
Warner Home Video Germany

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Zwei Cops jagen einen Serienkiller - Gruselschocker der Extraklasse mit Niveau.

Somerset muss seinen Kollegen manchmal zügeln (Foto: Constantin) Großansicht

Somerset muss seinen Kollegen manchmal zügeln (Foto: Constantin)

Eine unheimliche Mordserie erschüttert die City, in der zwei grundverschiedene Cops, der alte William Somerset (Morgan Freeman) und sein junger hitzköpfiger Partner David Mills (Brad Pitt), gemeinsam ihren Dienst verrichten. Jede der bestialischen Gewalttaten verweist auf eine der sieben biblischen Todsünden.

Mit nicht immer legalen Tricks kommen die Cops dem Serienkiller schließlich auf die Spur. Als sich dieser, in die Enge getrieben, sogar selbst stellt, scheinen die Polizisten den Fall abschließen zu können - doch der Schein trügt gewaltig.

Die beiden Cops sind auf der richtigen Spur (Foto: Constantin) Großansicht

Die beiden Cops sind auf der richtigen Spur (Foto: Constantin)

Für eine bessere Welt

Der beklemmende Thriller von David Fincher, der bereits mit "Alien 3" für Verstörung unter Genrefans sorgte, wurde zum Überraschungshit. Knapp drei Millionen Besucher verfolgten die aufwühlende Story um einen größenwahnsinnigen Mörder, der die Welt von der Sünde befreien möchte. Brad Pitt spielt mit unbändiger Energie den idealen Gegenpart zum besonnenen Morgan Freeman, der hier eine großartige Performance liefert. Ein absoluter Top-Hit!

Sieben (Premium Blu-ray Collection)

Gefräßigkeit, Habgier, Faulheit, Begierde, Stolz, Neid und Zorn: die sieben Todsünden, anhand derer ein eiskalt kalkulierender Serienkiller mit Erlöserkomplex seine Opfer auswählt, um die Öffentlichkeit auf den moralischen Zerfall der Gesellschaft aufmerksam zu machen und Buße tun zu lassen. Das ist die pessimistische Prämisse für das morbid-faszinierende Kriminaldrama "Sieben", das einen fabelhaft agierenden Morgan Freeman ("Die Verurteilten") und Shooting Star Brad Pitt ("Legenden der Leidenschaft") als Polizei-Team vereint. Kompromißlos von David Fincher ("Aliens 3") inszeniert, entfaltet die New-Line-Produktion ein emotional verstörendes Pandemonium, dem man sich nicht entziehen kann. Im Gegensatz zum thematisch entfernt verwandten "Das Schweigen der Lämmer" wird bei "Sieben" lediglich in Form von Pitts Charakter eines ignoranten Landeis ein Hauch von Comic Relief angeboten; die Darstellung der Crime Scenes und Leichen wirkt bis zur Schmerzgrenze real, die beiden Cops führen eine sozial isolierte Existenz. Ihre Stadt ist ein verrottetes, schwelendes Sündenbabel, in dem es ununterbrochen sintflutartig zu regnen scheint. Der Effekt einer stilisierten Unterwelt wurde dabei mit einer speziellen Filmentwicklungstechnik erzielt, die die dunklen Farben leuchtend vertieft und weiße Töne heller und härter wirken läßt. Der erste Mord, den der altgediente Detective William Somerset (Freeman) und der junge Heißsporn David Mills (Pitt, der mit Kurzhaar und Bartstoppeln bewußt gegen sein "Sexiest Man Alive"-Image ankämpft) zusammen bearbeiten, ist ein extrem übergewichtiger Mann, der bis zum Platzen zwangsgefüttert wurde. In Folge serviert ihnen ein unglaublich methodischer, obsessiver Killer (Kevin Spacey ist großartig als sadistischer Jammerlappen) für jede Todsünde ein passendes Opfer. Der raffinierte Trick Finchers ist es, die Gewalt lediglich zu suggerieren. Er beschränkt, sich darauf, ihr Resultat, also die verstümmelten sterblichen Überreste der Opfer, zu zeigen. Der einzige Anflug von Humanität in dieser desolaten Umgebung, hervorgehoben von einem hypnotisch-kakophonischen Soundtrack, wird von Mills Frau Tracy (Pitts Verlobte Gwyneth Paltrow) eingebracht. Es ist schließlich die Büchereikarte des Maniacs mit einer Vorliebe für Dante, Shakespeare und Marquis de Sade, die die beiden Cops auf seine Spur führt. Doch der beschließt ohnehin, geradewegs in die Polizeistation zu marschieren, um so sein perverses Spiel auf die Spitze zu treiben. Im Kontrast zum naß-tristen Stadtbild verlegt Fincher das in seiner Intensität einem Tritt in die Magengrube gleichende Finale in eine Prärielandschaft zwischen Hochspannungsmasten. Kameramann Darius Khondji ("Vor dem Regen") leistet hervorragende Arbeit. Darüberhinaus sind die Opening Credits - im minimalistischen Stil mit verstörenden, superschnell geschnittenen Bildfetzen und einem Musik-Sample der Industrial-Ikonen "Nine Inch Nails" unterlegt - ein kleines Meisterwerk für sich. Seine klaustrophobische Alptraumatmosphäre macht "Sieben" zu einem film très, très noir, der am US-Startwochenende trotz seiner kompromißlosen Härte mit einem Einspiel von fast 14 Mio. Dollar sündhaft erfolgreich war. ara.

Freeman an vorderster Front

Ardennen, Frankreich im Oktober 1944: Die erste rein afroamerikanische Militäreinheit, das 761. Panzerbataillon, kämpft unter General Georg Patton gegen die Deutschen. Ihr Zweck: Kanonenfutter. Das sieht die Truppe jedoch anders, sie überlebt und gewinnt eine Schlacht nach der anderen.

Morgan Freeman will die Helden der "Black Panther" ehren (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Morgan Freeman will die Helden der "Black Panther" ehren (Foto: Kurt Krieger)

Die "Black Panther", wie das 761. Panzerbataillon nach den ersten Erfolgen genannt wird, haben den Weg für die Befreiung Europas bereitet.

Dennoch finden die farbigen GIs bis heute in keinem Kriegsfilm Erwähnung. Obwohl die Ardennen-Schlacht bereits mehrfach in Filmen behandelt wurde, wie zum Beispiel in "Patton - Rebell in Uniform" oder "Ardennen 1944". Diesen Missstand will Morgan Freeman ("Sieben") nun beenden und plant einen Film über die Helden von damals.

Im Mittelpunkt steht dabei die blutige Schlacht um das besetzte Tillet: Mehrere amerikanische Einheiten scheitern beim Versuch die Stadt zurück zu erobern. Als Generel Patton schließlich die Jungs vom 761. einsetzt, werden die Deutschen geschlagen - nach einer Woche ist die Stadt eingenommen.

Schwarze Soldaten befreien deutsche Juden

Der Sieges- und Überlebenswille der "Black Panther" reißt nicht ab: Die Truppe kämpft 183 Tage lang auf Seiten der Alliierten - mit durchschlagendem Erfolg. Sie gehören zu den Befreiern des KZ Gunskirchen und treffen als Erste der amerikanischen Armee auf das russische Militär.

Im Team mit Drehbuchautor Gregory Allen Howard schreibt Freeman zur Zeit noch am Skript für den Streifen. Produziert wird der Film für Dreamworks von Freemans Revelations Entertainment Gesellschaft, Freeman selbst übernimmt die Rolle des ausführenden Produzenten.

 

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