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Signs - Zeichen

Übernatürlicher Thriller über einen Farmbesitzer, der in einem seiner Maisfelder ein geheimnisvolles Muster aus Kreisen und Linien entdeckt.


Signs - Zeichen

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Erhältlich seit:
03.04.2003

Originaltitel: Signs

Thriller/ Science Fiction

USA 2002
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Mel Gibson
Joaquin Phoenix
Rory Culkin

Regie: M. Night Shyamalan
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Fantasy-Spezialist M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") und Superstar Mel Gibson versuchen das Rätsel der Kornkreise zu lösen.

Unheimliche Geräusche locken die Hess-Männer ins Freie (Foto: Buena Vista) Großansicht

Unheimliche Geräusche locken die Hess-Männer ins Freie (Foto: Buena Vista)

Seit seine Frau ums Leben kam, hat Reverend Graham Hess (Mel Gibson), Bewohner einer abgelegenen Maisfarm in Pennsylvania, den Glauben verloren. Zerfressen von Zweifeln vergräbt er sich in düsteren Gedankenwelten, aus der ihn auch seine beiden Kinder oder sein jüngerer Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) nicht zu befreien vermögen.

Eines Tages geschieht Merkwürdiges: Unbekannte haben über Nacht gewaltige Symbole in die Felder gepflügt. Nur ein dummer Streich der Nachbarjungs? Nein, denn es häufen sich unerklärliche Vorgänge in und um der Farm. So legen vormals friedliche Haustiere plötzlich aggressives Verhalten an den Tag.

Seltsame Dinge gehen im Maisfeld vor (Foto: Buena Vista) Großansicht

Seltsame Dinge gehen im Maisfeld vor (Foto: Buena Vista)

Ein Kreis im Mais

Die rätselhaften Geschehnisse beschränken sich nicht nur auf die Hess-Farm. Auch anderswo werden Kornkreise entdeckt, außerdem beunruhigen Himmelslichter die Menschen rund um den Erdball. Alles sieht so aus, als bereite eine unbekannte Lebensform ihre Ankunft auf der Erde vor, und mancher vermutet in den Kornkreisen bereits eine Art Verkehrsplan für eine Invasion.

M. Night Shyamalan legt nach "The Sixth Sense" und "Unbreakable" ein neues Fantasy-Meisterwerk nach. Perfekt ist nicht nur der Mystery-Thriller, sondern auch die DVD-Ausstattung. So gibt es u.a. fünf zusätzliche Szenen, Nights ersten Alien-Kurzfilm und ein aufwändiges Making of.

Signs - Zeichen

Ein kleines bisschen Horrorschau: Nach dem eigenwilligen "Unbreakable" kehrt M. Night Shyamalan mit seinem fünften Spielfilm in die Gruselwelt von "The Sixth Sense" zurück: Angereichert um das spirituelle Sendungsbewusstsein seines Frühwerks "Wide Awake", geht es auch hier um ein übernatürliches Phänomen, mit simplen Mitteln erzielte, clever ausgereizte Hochspannung, die das eigentliche Anliegen des Filmemachers wie eine Tarnung verdeckt, und eine hochemotionale Auflösung, die weniger mit der zunächst verfolgten Story, als den inneren Konflikten der Hauptfigur zu tun hat. Neu in einem Shyamalan-Film ist Mel Gibson, der Bruce Willis als Jedermann-Held ablöst und die gewohnt überzeugende Figur abgibt in seiner Paraderolle als Patriarch, der seine Familie vor einer übermächtigen Bedrohung schützen muss.

Im Titel schon steckt ein Hinweis auf die Lösung der Rätsel, mit denen M. Night Shyamalan sein Publikum diesmal beschäftigt, um es, quasi durch die Hintertür, an die eigentlichen, diesmal religiösen (Glaubens-)Konflikte seines anfangs lupenreinen Gruselfilms zu führen. Gleichzeitig verweist der Titel auch auf das ureigentliche Wesen des archetypischen Ablenkungskinos, dem Shyamalan nur zu gerne fröhnt. Bei "Signs" geht er künstlerisch zwar erkennbar wieder einen Schritt zurück, als Architekt eines funktionierenden, kommerziellen Gesamtpakets übertrifft er sich indes selbst: Nicht nur der Film selbst wird in diesem Package vermarktet. Mit ihm ist auch die Story gleich Teil des Werbekonzepts, das die Aufmerksamkeit des Publikums im Vorfeld ganz auf die bis heute vermeintlich ungeklärte Herkunft der sogenannten Kornkreise lenkt. Mehr als ein Sprungbrett, um in die Geschichte einzutauchen, ist das Phänomen indes nicht. Denn nach einer ersten prickelnden Sequenz im Maisfeld, begleitet von langsamen, bedeutungsschwangeren Kamerafahrten, haben diese Zeichen ihre Schuldigkeit bereits getan: Schnell ist klar, dass die Kreise in den Maisfeldern des Farmers Gordon Hess irgendwo in Pennsylvania Vorboten einer Invasion Außerirdischer sind, deren globale Entwicklung man in parallelen Fernsehberichten mitverfolgen kann. Nachdem also ein "Independence Day" im Miniformat als Kulisse etabliert ist, lenkt Shyamalan den Fokus auf Hess, einen ehemaligen Priester, der nach dem traumatisierenden Unfalltod seiner Frau vom Glauben abgefallen ist und sein Bäffchen an den Nagel gehenkt hat. Mit seinem Bruder Merrill (Joaquin Phoenix), einem ewigen Baseballtalent, zieht er in der Abgeschiedenheit seiner Farm seine Kinder auf, den aufgeweckten Asthmatiker Morgan und die kleine Bo, die immer und überall halbvolle Wassergläser stehen lässt. Mit minimalsten Mitteln erzeugt Shyamalan in ihrer abgeschiedenen Welt ein Maximum an Spannung. Man muss Gordon des nachts durch das Maisfeld begleiten und erhascht im Licht seiner Taschenlampe eine schemenhafte Figur; ein Babyphone übermittelt verblüffende Geräusche und Mitteilungen; Gordon hat ein haariges Treffen mit dem Mann, der seine Frau anfuhr, und trifft in dessen Haus auf ein in eine Kammer gesperrtes Alien.

Einen spannenderen Sommer-Schocker kann man sich bis zu diesem Zeitpunkt kaum wünschen. Doch dann wird klar, dass diese mit allem nötigen Filmluxus ausgestattete "Twilight Zone"-Signs-Fiction in einer Art "Panic Farm" in einer Konfrontation der im Keller eingezingelten Familie mit den Außerirdischen kulminieren wird. Wer die Zeichen richtig gedeutet hat, kann spätestens jetzt ahnen, worauf Shyamalan letztendlich abzielt. In einer Schlüsselszene davor hat Gordon seinem Bruder die Glaubensfrage gestellt - nun ist er selbst in die Pflicht genommen, alle Zeichen zu werten. Doch gerade als Glaubensdiskurs kommt "Signs" kaum über "Wort zum Sonntag"-Niveau hinaus: Wenig mehr als Platitüden hat Shyamalan auf dieser ihm offensichtlich so wichtigen Ebene nicht zu bieten. Für ihn als Filmemacher erweist es sich allerdings noch als wesentlich problematischer, dass die Mechanik seines immer gleichen Plottingsystems erschreckend offensichtlich geworden ist: Zu deutlich erkennt man die Bedeutung einzelner vermeintlicher Zufälligkeiten für die Gesamtstruktur, zu selbstgefällig positioniert er seine Figuren, um am Ende den großen Payoff folgen zu lassen. Das soll nicht bedeuten, dass "Signs" nicht funktioniert: Vor allem als Reißer, der gezielte Schockmomente stets mit überraschend effektivem Humor ausgleicht, kann er überzeugen. Aber der Film selbst ist auch als Zeichen für Shyamalan zu werten, fortan wieder neue Wege einzuschlagen. ts.

Darsteller:  Mel Gibson   als Graham Hess
  Joaquin Phoenix   als Merrill Hess
  Rory Culkin   als Morgan Hess
  Abigail Breslin   als Bo Hess
  Patricia Kalember   als Colleen Hess
  Cherry Jones   als Officer Caroline Paski
  M. Night Shyamalan   als Ray Reddy
 
Regie:  M. Night Shyamalan  
Buch:  M. Night Shyamalan  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Tak Fujimoto  
Produzent:  M. Night Shyamalan  
  Frank Marshall  
  Sam Mercer  

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Neuerscheinungen des laufenden Jahres und zahlreiche Spielfilmklassiker bietet Media Markt derzeit zum Preis von 7,50 Euro pro DVD an.

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Spielfilmklassiker wie "Der Schuh des Manitu", "Titanic" und "Men in Black (Collector's Edition)" sind dabei, aber auch Neuerscheinungen des laufenden Jahres, wie "Wir waren Helden" oder "Signs - Zeichen": Insgesamt 76 DVD-Titel nahezu aller Anbieter, die bisher zumeist in der erst zu Jahresbeginn etablierten Preisschiene zu 9,99 Euro pro DVD verkauft wurden, sind laut Werbung von Media Markt ab sofort für nur noch je 7,50 Euro je Titel erhältlich.

Branchenfachleute gehen davon aus, dass der Marktführer damit wieder einmal die Vorreiterrolle bei der Einführung einer neuen Preisschiene für Katalogtitel übernommen hat. Das Angebot, das darüber hinaus zahlreiche Musik-DVDs, wie zum Beispiel "Schiller - Weltreise" oder "Norah Jones - Live in New Orleans", für 12,99 Euro und aktuelle Audio-CDs für 9,99 Euro beinhaltet, wird von der Ingolstädter Handelskette unter anderem mit TV-Werbung unterstützt.

 

Signs - Zeichen in der Fotoshow

 

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