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Silent Hill: Revelation

Fortsetzung des Videogame-Kults, diesmal in 3D: Heather erinnert sich nicht mehr, was einst in Silent Hill geschah, doch düstere Albträume ziehen sie dorthin zurück...


Silent Hill: Revelation

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Erhältlich seit:
11.04.2013

Originaltitel: Silent Hill: Revelation 3D

Horror

USA/Frankreich 2012
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 16

Adelaide Clemens
Kit Harington
Carrie-Anne Moss

Regie: Michael J. Bassett
EuroVideo Bildprogramm

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Silent Hill: Revelation

Was vor vielen Jahren in Silent Hill, der Geisterstadt der gequälten Seelen, geschah, hat die einzelgängerische Heather so komplett verdrängt wie ihren früheren Namen. Als sie aber die Mächte des Bösen in schrecklichen Visionen und Träumen einholen und ihren Vater entführen, bricht Heather mit dem anderen Schulaußenseiter, mit dem sie zwischenzeitlich angefreundet hat, auf nach Silent Hill. Dort erwarten sie schreckliche Kreaturen, Monster und auch ein Dämon, der auf geheimnisvolle Weise mit Heather verbunden ist.

Die von Michael J. Bassett inszenierte Fortsetzung zu Christophe Gans' Vorgänger fokussiert sich mit Blick auf das Zielpublikum auf jüngere Helden, weist Stars wie Sean Bean oder Radha Mitchell nur Nebenrollen zu. Unverändert schaurig sind aber die monströsen Kreaturen, die in dunklen Gängen und Verliesen attackieren. Ob man sich dabei fürchtet, hängt von der persönlichen Neigung ab, aber visuell in echtem, raumgreifendem 3D, ist "Silent Hill: Revelation" eine beeindruckende Horrorshow.

Silent Hill: Revelation

Erstmals dreidimensional breitet sich der albtraumhafte Horror des erfolgreichen Videospiels mit einem neuen Kampf in der Stadt aus der Hölle aus.

Sechs Jahre nach Christophe Gans' Franchise-Opening liegen die Erinnerungen der jetzt 18-jährigen Hauptfigur verschüttet. Für viele Zuschauer gilt das nach so langer Pause wohl auch, womit diese Fortsetzung das wörtlich und metaphorisch im Nebel angelegte Ende des Vorgängers neu interpretieren kann. Für Stars wie Sean Bean oder Radha Mitchell bleibt das nicht folgenlos, denn die Fortsetzung fokussiert sich mit Blick auf das Zielpublikum auf jüngere Helden.

Zu Beginn des von Michael J. Bassett ("Solomon Kane") inszenierten Films plagen Heather (Newcomerin Adelaide Clemens) schreckliche Visionen und (Tag-)Träume. Es sind Vorboten, dass die Geisterstadt Silent Hill, Gefängnis für zu ewigen Qualen verdammte Seelen, Heather zu sich ruft und starke Sequenzen, in denen das Alltägliche, wie etwa ein Kindergeburtstag, blitzschnell zum Höllentrip mutieren kann. Noch kann Heather diese Überlappungen von Real- und Wahnwelt nicht deuten, hat ihre traumatische Vergangenheit und das Schicksal ihrer Adoptivmutter verdrängt, die in Silent Hill zurückbleiben musste. Als die Mächte des Bösen ihren Adoptivvater (Sean Bean) entführen, bricht Heather auf, um sich ihren Ängsten zu stellen und ihn zu befreien.

Nur diese Mission ist klar definiert, während der dramaturgische Überbau des Games, die Versöhnung eines Rachedämons mit seinen guten, in Heather manifestierten Seeleresten, etwas diffus bleibt. Gamer und Genrefans können sich aber mit den schaurigen Streifzügen ihrer jungen Heldin durch das Reich der Dunkelheit ablenken. Konsequent zur Vorlage erobert sie Level für Level, attackieren entstellte Kreaturen und Monster, bis im Finale Fanfavorit Pyramidenkopf die Klinge schwingt. Verglichen mit dem Spiel sind die Handlungsmöglichkeiten der Protagonistin begrenzter, bleibt oft nur die Flucht - auch in den besten Sequenzen, in denen das agile, aus Puppenteilen zusammengesetzte Mannequin-Monster oder höllisch-groteske Krankenschwestern ans Fleisch gehen wollen. Wie intensiv dies alles zum Fürchten ist, ist eine Frage der persönlichen Disposition. Zum Staunen ist es allemal, denn visuell, mit echtem 3D, das mehrfach bis weit in den Zuschauerraum hineinreicht, ist "Silent Hill: Revelation" eine beachtliche Horrorshow. kob.

Silent Hill: Revelation

Jahrelang sind Heather (Adelaide Clemens) und ihr Vater Harry (Sean Bean) auf der Flucht, um gewissen dunklen und geheimen Mächten immer einen Schritt voraus zu sein. Eine Flucht, die Heather jedoch nicht ganz versteht und über die Harry nie spricht. Nur die schrecklichen Albträume, die Heather plagen, lassen sie ahnen, welchem Schrecken sie versuchen zu entfliehen. Als sie am Abend ihres 18. Geburtstags von ihrem ersten Schultag in einer neuen Stadt nach Hause kommt, stellt sie fest, dass ihr Vater verschwunden ist. Dies und einige andere Erkenntnisse lassen sie tief in ihrem Inneren daran zweifeln, die Person zu sein, die sie jahrelang geglaubt hatte zu sein. Die Suche nach Harry führt sie nach Silent Hill und immer tiefer in dessen dämonische Welt. Kann sie die Gefahr abwenden, für immer dort gefangen zu sein?

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Adelaide Clemens   als Heather Mason/Alessa
  Kit Harington   als Vincent Carter
  Carrie-Anne Moss   als Claudia Wolf
  Sean Bean   als Harry Mason
  Martin Donovan   als Douglas Cartland
  Deborah Kara Unger   als Dahlia Gillespie
  Roberto Campanella   als Pyramid Head
  Malcolm McDowell   als Leonard Wolf
  Radha Mitchell   als Rose Da Silva
  Heather Marks   als Suki
  Peter Outerbridge   als Travis Grady
  Erin Pitt   als Sharon/Alessa, jung
  Jefferson Brown   als Detective Santini
  Milton Barnes   als Detective Cable
 
Regie:  Michael J. Bassett  
Buch:  Michael J. Bassett  
Musik:  Jeff Danna  
Kamera:  Maxime Alexandre  
Produzent:  Samuel Hadida  
 

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