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Silentium!

Schwarze Thriller-Komödie von den Machern und mit den Figuren des österreichischen Erfolgsfilms "Komm, süßer Tod".


Silentium!

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Erhältlich seit:
12.10.2007

Originaltitel: Silentium

Thriller/ Komödie

Österreich 2004
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 16

Josef Hader
Simon Schwarz
Joachim Król

Regie: Wolfgang Murnberger
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Hinter den Mauern eines Klosters deckt Kabarettist Josef Hader ein wahnwitziges Komplott auf.

Wenn Privatdetektiv Brenner ermittelt, bleibt in Salzburg kein Stein auf dem anderen (Foto: Senator) Großansicht

Wenn Privatdetektiv Brenner ermittelt, bleibt in Salzburg kein Stein auf dem anderen (Foto: Senator)

Der skurrile Humor von Josef Hader genießt nicht erst seit seinen Erfolgskomödien "Indien" und "Komm, süßer Tod" Kultstatus. Als Kabarettist ist der Österreicher schon seit Jahren bundesweit bekannt.

In seinem neuen Film zielt der knautschgesichtige Grantler nun erneut mit verschrobenem Schmäh und süffisanten Seitenhieben auf die Lachmuskeln des Publikums.

Als desillusionierter Privatdetektiv Brenner ermittelt er - gemeinsam mit seinem kauzigen Kumpel Berti (Simon Schwarz) - in einem äußerst mysteriösen Fall: Ein Mann hat sich vom Mönchsberg in Salzburg gestürzt. Freitod, sagt die Polizei. Mord, behauptet seine schöne Witwe (Maria Köstlinger).

Pater Fitz weiß Rat (Foto: Senator) Großansicht

Pater Fitz weiß Rat (Foto: Senator)

Die üblichen Verdächtigen

Sie glaubt, ihr Gatte sei dafür bestraft worden, dass er kurz vor seinem Ableben öffentlich verkündete, einst vom Erzbischof missbraucht worden zu sein. Tatsächlich stoßen Brenner und Berti bei ihren Recherchen in der Salzburger Klosterschule auf höchst verdächtige Gestalten.

Irgendetwas scheint mit dem betont beseelten Pater Fitz (Joachim Król), seinem ruppigen Hausmeister Josef sowie den zahlreichen philippinischen Hausmädchen nicht zu stimmen. Und dann ist da noch diese seltsame Verbindung zwischen den heiligen Herren und den Verantwortlichen der Salzburger Festspiele.

Jürgen Tarrach als baggernder Barde (Foto: Senator) Großansicht

Jürgen Tarrach als baggernder Barde (Foto: Senator)

Knackwürste und Skandale

Je tiefer Brenner und Berti bohren, desto mehr Skandale fördern sie bei Klerus und Kulturstätte zu Tage. Eine rabenschwarze Mischung aus Krimi und Klamauk, die gekonnt zwischen spannender Thriller-Atmosphäre und aberwitzigen Abhandlungen über das Leben von Knackwürsten wechselt.

In Gastrollen: Jürgen Tarrach als Urin-schlürfender Opernsänger sowie Christoph Schlingensief als palavernder Opernintendant. Zum Schreien komisch.

Silentium!

100.000 Menschen wollten vor vier Jahren "Komm, süßer Tod", Wolfgang Murnbergers sensationelle Adaption des gleichnamigen Romans von Wolf Haas, in den deutschen Kinos sehen. Das dürfte sich nun bei "Silentium", der zweiten Kooperation zwischen Murnberger, Haas und Hauptdarsteller Josef Hader, erheblich bessern. Denn dieser bitterböse, pechschwarze Krimi mit hohem Comedy-Faktor bietet beinharten Dialogwitz, Schockierend-Entlarvendes über Salzburgs High Society und geniale darstellerische Leistungen von Hader über Joachim Król bis hin zu Georg Friedrich und Jürgen Tarrach.

In Kennerkreisen genießt der mehrfach ausgezeichnete österreichische Schriftsteller Wolf Haas längst Kultstatus. In bislang sechs Büchern hat er Kriminalgeschichten rund um seine Lieblingsfigur, den Ex-Polizisten und desillusionierten Privatdetektiv Brenner, festgehalten. Nach seinem Drehbuch und mit dem populären Kabarettisten Josef Hader ("Indien") in der Hauptrolle wurde von Wolfgang Murnberger bereits "Komm, süßer Tod" verfilmt. Dieses Trio zeichnet nun auch für "Silentium" verantwortlich. Und wie es sich für einen waschechten Krimi gehört, beginnt der Film mit einem spektakulären (Selbst-)Mord: Der Schwiegersohn des Salzburger Festspielpräsidenten ist in den Tod gestürzt. Gott sei Dank, denkt die Kirche, hat der gute Mann doch gerade über seine wenig schönen Erinnerungen an seine Kindheit im Knabenkonvikt, den damals der jetzige Salzburger Erzbischof leitete, ausgepackt. Nicht zuletzt deshalb glaubt die attraktive Witwe an Mord. Und Brenner soll die Sache aufklären. Lust hat er keine, plagen ihn doch andere, existenziellere Sorgen - kein Geld, keine Wohnung, keine Frau, und furchtbares Kopfweh. Doch weil die Witwe so nett und so hübsch ist, und weil sein Kumpel Berti (Simon Schwarz) ihm hilft, verbeißt er sich alsbald wie ein Terrier in den Fall. Und deckt wahrhaft Skandalöses auf: Sexuellen Missbruch durch den Klerus, dubiosen Menschenhandel mit blutjungen philippinischen Hausmädchen, ebenfalls im Dunstkreis der katholische Kirche, und auch der allseits beliebte Opernsänger (Jürgen Tarrach) steckt mittendrin im kirchlichen Ring illegaler Prostitution. Am Ende ist der Fall aufgeklärt, doch niemand will es wissen, denn einmal mehr hält die so genannte gute Gesellschaft zusammen, hüllt sich in Schweigen, Silentium eben - und das einzige, was Brenner bleibt, sind seine Kopfschmerzen.

Nichts und niemand kommt ungeschoren davon bei diesem zynisch-morbiden Angriff auf die Salzburger Haute volée, ob geistliche Würdenträger oder andere Mitglieder des ehrenwerten Bürgertums. Dabei begeistert die Komödie, bei der einem beinahe im Minutentakt das Lachen im Halse stecken bleibt, sowohl auf technischer Ebene - Josef Vilsmaiers Ex-Kameramann Peter von Haller liefert hier sein Meisterstück ab - als auch in allen künstlerischen Belangen. Dazu zählen der adäquat-düstere Soundtrack von den Sofa Surfers, das mit Pointen und sarkastischen Gags zugepflasterte Drehbuch sowie darstellerische Leistungen auf höchstem Niveau. Das gilt nicht nur Hader, der seiner herrlich kaputten und selbstironischen Figur als Koautor den letzten Schliff verlieh, sondern auch für Tarrach als perverser Bariton, Georg Friedrich als mysteriöser Hausmeister oder Udo Samel als schleimiger Festspielchef. "Silentium" heißt übrigens "Halt's Maul! - auf Lateinisch", wie Joachim Król als Pater Fitz dem verdutztem Brenner in einer von vielen bemerkenswerten Szenen dieses österreichischen Film-Juwels erklärt. lasso.

Silentium!

Als sich der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten in Salzburg das Leben nimmt, gerät die idyllische Stadt in Aufruhr. Der Kirche jedoch kommt sein Tod nicht ungelegen, schließlich hatte er kürzlich mit Enthüllungen über Kindesmissbrauch im Knabenkonvikt gedroht. Konstanze Dornhelm, die Frau des Toten, glaubt allerdings nicht an Selbstmord und beauftragt den Privatdetektiv Brenner, Nachforschungen in der Klosterschule anzustellen. Als dort ein weiterer Mord geschieht, gerät Brenner durch den Einfluss des undurchsichtigen Sportpräfekts Fitz selbst unter Mordverdacht. Doch Brenner lässt nicht locker und rückt der feinen Kirchengesellschaft mit Hilfe seines alten Freundes Berti dicht auf die Pelle ...
Die rabenschwarze Verfilmung von Wolf Haas' Bestseller war der erfolgreichste österreichische Film des Jahres 2004. Der Nachfolger des Kinohits "Komm, süßer Tod" glänzt durch Wortwitz und starke Darsteller!

Quelle: Studiocanal

Hinter den Kulissen, Berlinale Premiere, Interviews mit Josef Hader, Wolfgang Murnberger und Wolf Haas

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Josef Hader   als Brenner
  Simon Schwarz   als Berti
  Joachim Król   als Sportpräfekt Fitz
  Peter Streimelweger   als Gottlieb Dornhelm
  Maria Köstlinger   als Frau Dornhelm
  Udo Samel   als Festspielpräsident
  Jürgen Tarrach   als Opernsänger
  Rosie Alvarez   als Di Ding
  Georg Friedrich   als Hausmeister Josef
  Anne Bennent   als Apothekerin
  Luka Omoto   als Jungfrau
  Johannes Silberschneider   als Inspektor Stronegger
  Joachim Bißmeier   als Regens
  Karl Fischer   als Killer Max
  Wolfgang S. Zechmayer   als Killer Moritz
  Christoph Schlingensief   als Opernregisseur
  Herbert Fux   als Taxifahrer
  Dirk Stermann   als Zuhälter
  Werner Brix   als Türsteher
  Wolf Haas   als Spiritual
  Peter Traxler   als Altregens
 
Regie:  Wolfgang Murnberger  
Buch:  Wolfgang Murnberger  
  Josef Hader  
  Wolf Haas  
Musik:  Sofa Surfers  
Kamera:  Peter von Haller  
Produzent:  Danny Krausz  
  Dr. Kurt Stocker  
 

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Josef Hader

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