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Sin Eater - Die Seele des Bösen

Mystery-Thriller über einen New Yorker Priester, der in einem Mordfall in einer religiösen Sekte eine Polizistin unterstützen soll.


Sin Eater - Die Seele des Bösen

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Erhältlich seit:
11.03.2004

Originaltitel: The Sin Eater

Horror

USA 2003
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16

Heath Ledger
Shannyn Sossamon
Mark Addy

Regie: Brian Helgeland
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Priester Heath Ledger muss erkennen, dass es leichter ist, zur Hölle zu fahren, als in den Himmel zu kommen.

Alex begegnet in Rom dem unsagbar Bösen (Foto: Fox) Großansicht

Alex begegnet in Rom dem unsagbar Bösen (Foto: Fox)

Er war "Ritter aus Leidenschaft", bekam "Die vier Federn" verpasst, tanzte auf dem "Monster's Ball" und entdeckte "10 Dinge, die ich an dir hasse". Nun streift Heath Ledger die Soutane über und macht dem Vorzeigegeistlichen Richard Chamberlain ("Dornenvögel") den Rang des bestaussehenden Showbizz-Klerikers streitig.

In der Rolle des New Yorker Priesters Alex versucht Ledger den mysteriösen Tod seines Mentors aufzuklären. Bei den Nachforschungen verstrickt er sich in Rom in ein Netz aus Intrigen und Mord und kommt einer geheimnisvollen Figur auf die Spur: dem Sin Eater...

Bei William Eden stößt Alex auf eine heiße Spur (Foto: Fox) Großansicht

Bei William Eden stößt Alex auf eine heiße Spur (Foto: Fox)

Von allem etwas

Ein bisschen "Der Exorzist", eine Spur "Das Omen" sowie eine Prise Mystik - daraus ist der fesselnde Psychotrip von Oscar-Preisträger Brian Helgeland ("L.A. Confidential") gestrickt, bei dem Benno Fürmann als böser Titelheld sein Hollywood-Debüt feiert.

Sin Eater - Die Seele des Bösen

Das Team von "Ritter aus Leidenschaft", bestehend aus Regisseur und Drehbuchautor Brian Helgeland und den Hauptdarstellern Heath Ledger und Shannyn Sossaman hat sich nun wieder für das Okkultdrama "The Sin Eater" zusammengefunden. Mit von der Partie ist Deutschland-Export Benno Fürmann, der es trotz so mancher gestelzter Dialogzeile spielend schafft, bestens (und am besten) dazustehen.

Die Prämisse von einem Exorzismen betreibenden Priester, der sein Gelübde in Frage stellt und in eine Verschwörung innerhalb der katholischen Kirche verwickelt wird, lässt natürlich Vergleiche zum Horrorklassiker "Der Exorzist" (vor allem auch Teil 2 "Der Ketzer") aufkommen. Tatsächlich befindet sich Helgelands mystische Mordmystery mehr in der Liga mit jüngeren Genregeschwistern wie "Stigmata", "Lost Souls" oder "Die Prophezeiung". Aufgrund des übernatürlichen Elements setzen Filme dieser Art von vornherein ein gewisses Entgegenkommen des Publikums voraus. Doch auch bei ihnen ist es eine Todsünde, wenn die Figuren artifiziell und unglaubwürdig wirken. Dies ist der Fall bei Heath Ledger als junger New Yorker Priester Alex Bernier, der seine Soutane mit der Souveränität eines Halloween-Kostümträgers trägt. Als Alex von Kardinal Driscoll ("Robocop" Peter Weller) vom bizarren Tod seines Mentors erfährt, begibt er sich ins schön fotografierte Rom, um der Sache auf den Grund zu gehen. In seiner Begleitung befindet sich die frisch aus der Psychatrie ausgebrochene Mara (Sossaman), die zuvor versucht hatte, ihn bei einem Exorzismus umzubringen. Dennoch hegt er Gefühle für sie, die später in einer Sexszene kulminieren, die ebenso forciert anmutet wie der gesamte Subplot. Der angebliche Selbstmord des Mentors entpuppt sich als das Werk eines sogenannten "Sin Eaters", der wie der Name vermuten lässt, die Sünden von Exkommunizierten verschlingt. Dies leistet den ansehnlichen Sequenzen mit Fürmann und "Matrix"-inspirierten Lichtquallen-Spezialeffekten Vorschub.

Die Dämonen, mit denen Regisseur Helgeland zu kämpfen hat, sind neben diversen unfreiwillig komischen Momenten, ein träges Tempo und das Fehlen von furchteinflössenden Momenten. Diese können auch vom fast konstant eingesetzten Score, der nuancenfrei in gespenstischen Wispertönen schwelgt, nicht evoziert werden. ara.

Darsteller:  Heath Ledger   als Alex
  Shannyn Sossamon   als Mara
  Mark Addy   als Thomas
  Benno Fürmann   als Eden
  Peter Weller   als Kardinal Driscoll
  Francesco Carnelutti   als Dominic
 
Regie:  Brian Helgeland  
Buch:  Brian Helgeland  
Musik:  David Torn  
Kamera:  Nicola Pecorini  
Produzent:  Craig Baumgarten  
  Brian Helgeland  
 

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