DVD Leihvideo

Sind wir schon da?

Turbulente Roadmovie-Komödie über einen Playboy, der sich mit den Kindern seiner Angebeteten anfreunden will, um bei ihr zu landen.


Sind wir schon da?

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.07.2005

Originaltitel: Are We There Yet?

Komödie

USA 2004
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Ice Cube
Nia Long
Jay Mohr

Regie: Brian Levant
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Turbulente Roadmovie-Komödie über einen Playboy, der sich mit den Kindern seiner Angebeteten anfreunden will, um bei ihr zu landen.

Nick muss hart für ein Date mit Suzanne kämpfen (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Nick muss hart für ein Date mit Suzanne kämpfen (Foto: Sony Pictures)

Playboy Nick (Ice Cube) lässt eigentlich nichts anbrennen. Doch jetzt hat er anscheinend ernste Absichten. Er will sich unbedingt mit der attraktiven Suzanne (Nia Long) verabreden. Die hält ihn jedoch ein wenig auf Distanz und verweilt derzeit weit weg in Vancouver. Außerdem ist sie geschieden und Mutter zweier Kinder, die in Portland leben.

Um bei der Angebeteten zu punkten, bietet Nick galant an, die Kids von Portland nach Vancouver zu bringen. Da er Kinder aber nicht ausstehen kann und diese den neuen Mann für Mami erst recht nicht leiden können, bringt die Fahrt einige Unannehmlichkeiten mit sich.

Die Kinder machen Nick das Leben schwer (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die Kinder machen Nick das Leben schwer (Foto: Sony Pictures)

Romantisches Wiedersehen

Comedy- und Familienunterhaltungs-Spezialist Brian Levant ("Flintstones - Familie Feuerstein") inszenierte eine turbulente, fröhlich-freche Komödie für Groß und Klein. "Sind wir schon da?" markiert außerdem die romantische Wiedervereinigung der Hauptdarsteller Nia Long und Ice Cube, die bereits in "Boyz'n The Hood - Die Jungs im Viertel" gemeinsam vor der Kamera standen.

Sind wir schon da?

Die meistbenutzte Frage von quengelnden Kindern auf langen Autofahrten dient als aufschlussreicher Titel für die überdrehte Familienkomödie mit Rapper Ice Cube. Als Kinder hassender Playboy Nick Persons verliebt er sich ausgerechnet in die geschiedene Mutter von zwei ausgekochten Gören, die jeden Verehrer vergraulen. Folglich wird auch er in die Slapstick-Mangel genommen, wie man sie schon von John Hughes' "Kevin - Allein zu Haus"-Reihe kennt.

Die von Regisseur Brian Levant ("Versprochen ist versprochen") routiniert inszenierte Story ließ sich außerdem von der ebenfalls auf Hughes' Konto gehenden Roadtrip-Komödie "Ein Ticket für Zwei" inspirieren. Bevor jedoch die turbulente Reise beginnt, gilt es ein wenig Exposition zu betreiben. So wird Nick als erfolgreicher Geschäftmann eingeführt, der wie vom Donner gerührt ist, als er erstmals ein lüsternes Auge auf die kurvenreiche Suzanne (Nia Long, die schon in "Boyz N The Hood" mit Cube anbandelte) wirft. Als er feststellt, dass sie Nachwuchs hat, ist er zunächst irritiert. Denn Kinder sind für Nick "wie Kakerlaken - nur kann man sie nicht zerquetschen". Bald ist er dennoch Hals über Kopf in Suzanne verliebt, die ihn auf Distanz hält. Um bei ihr zu landen, erklärt er sich bei einem Notfall bereit, ihre Sprösslinge Lindsey (Aleisha Allen aus "School of Rock") und Kevin (Philip Daniel Bolden hat bereits die "Johnson Family Vacation" durchgemacht) von Portland nach Vancouver zu bringen. Nachdem Versuche, mit dem Flugzeug und Zug zu reisen für Nick schmerzhaft fehlschlagen, packt er die Satansbraten Zähne knirschend in seinen brandneuen Lincoln Navigator SUV. Ein pannenreicher Chaostrip nimmt seinen Lauf, an dessen Ende Nick ein neuer (Familien-)Mann ist.

Die PG-Komödie fährt ohne mit der Wimper zu zucken, schwere Humorgeschütze auf. Als würde man das kleine Einmaleins der Bad-Taste-Komödie durchdeklinieren, wird ins Auto gekotzt, ein Trucker lebensgefährlich gegen "Kidnapper" Nick aufgehetzt und selbst eine kreischende Frau (versehentlich) angepinkelt. Als Kontrastprogramm werden ein paar anrührende Momente eingebaut. Für den Endspurt, als die besorgte Suzanne stocksauer ist, wird nochmals schamlos auf die Tränendrüse gedrückt.

Von einst "AmeriKKKa's Most Wanted" (Titel von Ice Cubes erstem Soloalbum) hat sich der ehemalige böse Bube des Hiphop zum Familienunterhaltungswürdigen Komödienstar entwickelt, ohne sich dabei allzu viele Zacken aus seiner Coolness-Krone zu brechen. Seine beiden kleinen gehässigen Gegenspieler werden insbesondere ihre Altersgenossen amüsieren. Gerade Allen kann mit ihrer trockenen Art Lacher verbuchen. Wenig zum Gaggehalt tragen hingegen Jay Mohr als Nicks Angestellter und Nichelle Nichols (Lt. Uhura aus "Raumschiff Enterprise") als Babysitterin mit Blähungsbeschwerden bei. ara.

Darsteller:  Ice Cube   als Nick Persons
  Nia Long   als Suzanne Kingston
  Jay Mohr   als Marty
  M. C. Gainey   als Al Buck
  Aleisha Allen   als Lindsey Kingston
  Philip Daniel Bolden   als Kevin Kingston
  Nichelle Nichols   als Miss Mable
  C. Ernst Harth   als Ernst
  Henry Simmons   als Karl
  Esme Lambert   als Großmutter
 
Regie:  Brian Levant  
Buch:  Steven Gary Banks  
  Claudia Grazioso  
  J. David Stern  
  David N. Weiss  
Musik:  David Newman  
Kamera:  Thomas E. Ackerman  
Produzent:  Matt Alvarez  
  Ice Cube  
  Dan Kolsrud  
 

Sind wir schon da? in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Ice Cube

Er gilt als einer DER Gangster-Rapper schlechthin: In den Listen der wichtigsten HipHop-Künstler steht der afroamerikanische Rapper und Schauspieler...