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Kaufvideo
Erhältlich seit:
02.10.2008
USA 1999
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 16
Johnny Depp
Christina Ricci
Miranda Richardson
Regie: Tim Burton
Highlight Communications (Deutschland)

Köpfe rollen - und so manchem werden die Augen übergehen. Einmal mehr stellt Tim "Batman" Burton mit seinem opulenten und symbolträchtigen Horrormärchen "Sleepy Hollow" faszinierend unter Beweis, daß er einer der visuell virtuosesten Big-Budget-Regisseure ist. Inspiriert von der klassischen Kurzgeschichte "The Legend of Sleepy Hollow" von Irving Washington, erzählt Burton seine innovative Version der haarsträubenden Schauermär des kopflosen Reiters, der seinen Opfern im schwertumdrehen die Köpfe abtrennt. Im Zentrum des anno 1799 angesiedelten Fantasyreigens drehen sich die talentierten Protagonisten Johnny Depp und Christina Ricci im morbiden Mörder-Mystery-Menuett, das sich auf aufregende Weise vor den Horrorklassikern des Hauses Hammer verbeugt.
Das Drehbuch stammt von Andrew Kevin Walker, der bereits "Sieben" und "8mm" morbide-sinistren Schliff verpaßte und auch hier stilvoll reichlich blood, guts & gore zum Einsatz bringt. Elemente von Horror, Fantasy und Romantik wurden mit dem Over-the-top-Humor der guten alten Hammer-Filme der 50er und 60er Jahre vermengt. Einer der Veteranen von Hammer, "Dracula" Christopher Lee, mimt den Richter, der Johnny Depps Figur Ichabod Crane in die verschlafene Gemeinde Sleepy Hollow schickt, um dort eine grauenvolle Mordserie aufzuklären. Constable Crane will zunächst nicht glauben, daß es sich beim Schuldigen um den legendären kopflosen Reiter handeln soll, wie ihm alle Einwohner eindringlich versichern. Doch als er mit eigenen Augen Zeuge wird, wie der Magistrat einen Kopf kürzer gemacht wird, wird das Wertesystem des rationalen Kopfmenschen Crane gründlich auf den Kopf gestellt. Gleichzeitig hat ihm die okkult bewanderte Dorfschöne Katrina Van Tassel (Ricci) den Kopf verdreht, was ihn nicht hindert, ihren Vater (Michael Gambon), den reichsten Mann des Orts, als Auftraggeber des eifrig weitermordenen kopflosen Reiters (fast jede Enthauptung hat ihren eigenen einfallsreichen Twist) zu verdächtigen. Doch ganz so offensichtlich sind die Dinge nicht.
Depp, der nach "Edward mit den Scherenhänden" und "Ed Wood" zum dritten Mal mit Burton zusammenarbeitet, orientierte seinen Kriminalisten Crane, der bizarre Apparaturen zur Spurensicherung verwendet, an schrulligen Detektivrollen von Roddy MacDowell und sogar Angela Lansbury. Crane ist eine Figur voller Gegensätze. Er ist zugleich arrogant, überheblich, herablassend, mißtrauisch, ängstlich, mutig und romantisch. Der berittene Schlächter wird in seiner bekopften Version von Christopher Walken in einer seiner besonders skurrilen Performances gespielt. In seiner kopflosen Inkarnation befinden sich unter dem wallend-vermodernden Kostüm - entsprechend exquisite Arbeit von Peter Owen - bei den fabelhaft choreographierten Kampfsequenzen Ray Park (Darth Maul in "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung"), und beim Erde erbebenden Galopp ist Rob Inch tätig. Eine Reihe von zuverlässigen Nebendarstellern, die von Jeffrey Jones, Miranda Richardson und "Starship Trooper" Casper Van Dien reichen, sind zuständig für den Lokalkolorit. Gefilmt wurde vor allem in England, wo auf Soundstages insgesamt über 50 verschiedene detailverliebte Sets - vom Produktionsdesigner als "stilisierter Naturalismus" bezeichnet - kreiert wurden. In seinem atmosphärischen Ambiente gleicht der cineastische Joyride "Bram Stokers Dracula" von Francis Ford Coppolas, der hier als einer der ausführenden Produzenten fungierte. Die hervorragende Kameraarbeit geht auf das Konto des Mexikaners Emmanuel Lubezki (Oscar-Nominierung für "A Little Princess"). Die Farbpalette wurde monochrom gehalten, was den Darstellern einen bleich-wächsernen Teint verleiht und das Rot des häufig spritzenden Blutes umso stärker hervorstechen läßt. Lediglich Cranes verstörende Traumsequenzen über seine Mutter (Burton-Lebensgefährtin und Muse Lisa Marie), die von seinem Vater als angebliche Hexe zu Tode gefoltert wird, leuchten in satten Primärfarben. Den passend dunklen Score liefert Burtons Langzeit-Komponist Danny Elfman, der in dieser düsteren Reise ins Übernatürliche ganz in seinem Moll-Element ist. In den USA ließ die humorvoll-hypnotische Horrorfantasie mit adrenalinanheizenden Actioneinlagen am Startwochenende nicht nur die Köpfe, sondern mit einem Einspiel von über 30 Mio. Dollar an den Kinokassen auch den Rubel rollen. ara.
Ichabod Crane (Johnny Depp) ist Polizist in New York 1799. Er wird in die Kleinstadt Sleepy Hollow geschickt,
um die hier geschehenen Morde aufzuklären. Die Einwohner des kleinen Städtchens glauben, der Täter sei
ein kopfloser Reiter, der aus seinem Grab auferstanden ist. Der rational denkende Crain verwirft diese Mutmaßung
zunächst als Hirngespinst - doch er wird bald eines besseren belehrt werden...
Quelle: Highlight
Sleepy Hollow - Behind the Legend (ca. 22 Min.), Interviews (ca. 30 Min.), Darstellerinfos
Quelle: Highlight
| Darsteller: | Johnny Depp | als Ichabod Crane | |
|---|---|---|---|
| Christina Ricci | als Katrina Van Tassel | ||
| Miranda Richardson | als Lady Van Tassel | ||
| Michael Gambon | als Baltus | ||
| Casper Van Dien | als Brom | ||
| Jeffrey Jones | als Reverend Steenwyck | ||
| Ian McDiarmid | als Dr. Lancaster | ||
| Michael Gough | als Notary Hardenbrook | ||
| Christopher Lee | als Burgomaster | ||
| Christopher Walken | als Headless Horseman | ||
| Richard Griffiths | als Magistrate Phillipse | ||
| Lisa Marie | als Lady Crane | ||
| Marc Pickering | als Young Masbath | ||
| Steven Waddington | als Killian | ||
| Claire Skinner | als Beth Killian | ||
| Alun Armstrong | als High Constable | ||
| Mark Spalding | als Jonathan Masbath | ||
| Jessica Oyelowo | als Sarah | ||
| Regie: | Tim Burton | ||
| Buch: | Andrew Kevin Walker | ||
| Kevin Yagher | |||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Kamera: | Emmanuel Lubezki | ||
| Produzent: | Scott Rudin | ||
| Adam Schroeder | |||
Sleepy Hollow in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts 5.1, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 16:9
Extras: Behind the Scenes, Interviews, Bio- und Filmografien
Sleepy Hollow - Behind the Legend (ca. 22 Min.), Interviews (ca. 30 Min.), Darstellerinfos
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