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Snow White - Sex, Drugs, Hip Hop und verlorene Träume

Mix aus Liebesfilm und Drogendrama aus der Schweiz.


Snow White - Sex, Drugs, Hip Hop und verlorene Träume

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Erhältlich seit:
13.06.2008

Originaltitel: Snow White

Drama

Schweiz/Österreich 2005
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12

Julie Fournier
Carlos Leal
Zoé Miku

Regie: Samir
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Mix aus Liebesfilm und Drogendrama aus der Schweiz.

Feiern ohne Koks ist für Nico und Wanda nicht drin (Foto: Stardust) Großansicht

Feiern ohne Koks ist für Nico und Wanda nicht drin (Foto: Stardust)

Die 18-jährige, bildschöne Bankertochter Nico (Julie Fournier) verbringt ihr Leben als Züricher "Goldküstengirl" in Papas Villa mit Partys, Sex und Drogen. Freund Boris (Stefan Gubser), der die Revue- und Konzertbar Casanova betreibt, nennt sie "Schneewittchen", mit ihrer besten Freundin Wanda (Zoé Miku) heizt Nico im Club die Stimmung an.

Als sie sich in Paco (Carlos Leal), Leadsänger der Genfer Band "Menace Evasions", verliebt, will sie für den Hip-Hopper mit den sozialkritischen Texten, der Drogen verabscheut, ihr Leben ändern. Doch das ist einfacher gesagt, als in die Tat umgesetzt, und der Abstieg ist unausweichlich.

Rapper Paco hat mit Drogen nichts am Hut (Foto: Stardust) Großansicht

Rapper Paco hat mit Drogen nichts am Hut (Foto: Stardust)

Drogendrama mit Klischees

Der Mix aus Liebesfilm und Drogendrama des Schweizer Regisseurs Samir wurde mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet und kommt nun auch in die deutschen Kinos.

Leider kommt die Handlung über die Darstellung von Klischees nicht hinaus und kann dem Thema somit kaum neue Aspekte abgewinnen. Die Schauspieler, allen voran Carlos Leal als Paco, überzeugen jedoch durchweg.

Snow White - Sex, Drugs, Hip Hop und verlorene Träume

Vitales experimentelles Märchen um ein Schweizer "Schneewittchen" zwischen Partylaune, Drogenszene, Absturz und Happy End.

Seit dem Drogenkrimi "Strähli" und der Büchner-Verfilmung "Lenz" wartet die Schweiz wieder mit international gefragten Filmen auf. Regisseur Samir ("Forget Baghdad") schrieb mit "Strähli"-Autor Michael Sauter das Drehbuch für diese experimentierfreudige Temporeise mit der 18-jährigen bildschönen Bankertochter Nico (Julie Fournier), die ihr Leben als Züricher "Goldküstengirl" in Papas Villa mit Partys, Sex, Drogen und süßem Leben verbringt. Freund Boris (Stefan Gubser), der die Revue- und Konzertbar Casanova betreibt, nennt sie "Schneewittchen", mit ihrer besten Freundin Wanda (Zoé Miculezky) heizt Nico im Club die Stimmung an. Als sie sich in Paco (Carlos Leal), Leadsänger der Genfer Band "Menace Evasions", verliebt, will sie für den Hip-Hopper mit den sozialkritischen Texten, der Drogen verabscheut, ihr Leben ändern.

Der federleichten Romanze zwischen idealistischem Arbeitersohn und launischer Kapitalistentochter, die auf dem Dach des Fernheizwerks Sex haben, folgt der tiefe Fall der Prinzessin. Während Paco mit der Band tourt, nimmt Nico ihren Lebensstil wieder auf. Sie lässt sich für "kranke" Mode-Fotos aufnehmen, wird drogenabhängig, verscherbelt der Schulden wegen Daddys Sportwagen, wird ausgesperrt, landet mit Wanda in der Prostitution bei einem Escort Service. Als Wanda ums Leben kommt, jagt sich Nico, am Ende ihrer Kraft, eine Kugel in den Kopf, überlebt wie durch ein Wunder und stürzt buchstäblich ins Happy End.

Über die wilde Art, Romanze, Märchen und Großstadtrealismus zu verbinden hinaus, überrascht Samirs rasant unterhaltende Zürich-Ballade mit formellen Experimenten und einer Vielfalt an Filmstilen. In verschiedenen Formaten und mit unterschiedlichem Material - 35mm, Digitalkamera, Super-8 - gedreht, mit Multiple Screen, asynchronem Ton, mal Dogma-Kino, mal strahlende TV-Welt des Melodrams, verfolgt Samir Schneewittchens Odyssee mit vitalem Erzählergestus, lässt Nico (nicht umsonst durch den Vornamen mit der Band Velvet Underground assoziiert) und Paco, die auch als Off-Erzähler fungieren, gewandt an Klischeeklippen vorbeischrammen und bietet freches modernes Erzählkino. ger.

Snow White - Sex, Drugs, Hip Hop und verlorene Träume

Die Partyqueen Nico ist ein reiches Luxusgirl von der noblen Züricher "Goldküste". Ihr Vater spekuliert mit
Aktienpaketen, ihre Mutter pflegt Neurosen. Mit ihren schwarzen Haaren und dem hellen Teint sieht Nico zwar aus wie
Schneewittchen, den Spitznamen "Snow White" verdankt sie aber eher ihrem Kokainkonsum. Jeden Abend zieht Nico mit
Ihrer Freundin Wanda durch das Züricher Nachtleben und feiert bis zum Abwinken. Bis sie in ihrem Lieblingsclub Paco
begegnet, einem coolen Rapper aus der Arbeiterklasse. Paco ist es ernst mit seinen sozialkritischen Texten - und ernst
mit Nico. Die beiden werden ein Liebespaar und Nico verspricht, ihren Lebensstil radikal zu ändern. Eine Zeit lang sind
sie glücklich, doch dann geht Paco mit seiner Band auf Tournee. Nico beginnt wieder Gefallen an ihrem alten Leben zu
finden - mit dramatischen Folgen...

Quelle: AL!VE

- Interview mit Regisseur Samir
- Trailer
- Cast & Crew
- Outtakes
- Videoclip
- Making of
- Fotogalerie

Quelle: AL!VE

Darsteller:  Julie Fournier   als Nico
  Carlos Leal   als Paco
  Zoé Miku   als Wanda
  Stefan Gubser   als Boris
  Sunnyi Melles   als Nicos Mutter
  Benedict Freitag   als Nicos Vater
  Stefan Kurt   als Theater-Regisseur
  Tony Mpoudja   als Vince
  Xaver Hutter   als Bobby
  Wolfram Berger   als Herr Caminada
  Pascal Ulli   als Greg
  Martin Rapold   als Pfister
  Patrick Rapold   als Brandenberger
  Karin Pfammatter   als Maxime
  Liliana Heimberg   als Frau Christen
  Beatrice Kessler   als Ärztin
 
Regie:  Samir  
Buch:  Samir  
  Michael Sauter  
Musik:  Walter W. Cikan  
  Marnix Veenenbos  
  Michael Saxer  
Kamera:  Hans Meier  
  Andreas Hutter  
  Michael Saxer  
Produzent:  Susann Rüdlinger  
  Samir  
  Dr. Wolfgang Ramml  
 

Snow White - Sex, Drugs, Hip Hop und verlorene Träume in der Fotoshow

 

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