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So was wie Liebe

Ashton Kutcher und Amanda Peet in einer Romantikkomödie mit Anleihen an "Harry und Sally".


So was wie Liebe

Leihvideo

Erhältlich seit:
17.11.2005

Originaltitel: A Lot Like Love

Komödie

USA 2005
Laufzeit: 103 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Ashton Kutcher
Amanda Peet
Kathryn Hahn

Regie: Nigel Cole
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Romantik-Komödie mit Hollywoods neuem Traumpaar Ashton Kutcher und Amanda Peet.

Freundschaft oder Liebe? Oliver und Emily sind sich nicht sicher (Foto: Buena Vista) Großansicht

Freundschaft oder Liebe? Oliver und Emily sind sich nicht sicher (Foto: Buena Vista)

Manchmal geht es schon verflixt zu mit der Liebe auf den ersten Blick. Da begegnen sich zwei Menschen immer wieder und kapieren nicht, dass sie doch eigentlich zusammengehören. Erstmals erblickt der brave Oliver die Punkerin Emily am Flughafen von Los Angeles beim Zoff mit ihrem Musiker-Freund.

Der überraschende One-Flight-Stand im Flugzeugklo erwischt Oliver kalt und der coole Abschied der forschen jungen Frau verwirrt ihn total. Gott sei Dank gibt es noch Zufälle. Und so stolpern die beiden nachmittags in New York übereinander und landen in einer schummrigen Bar. Zum Abschied gibt ihr Oliver seine Telefonnummer.

Die Liebe kann überall zuschlagen, auch in der größten Menge (Foto: Buena Vista) Großansicht

Die Liebe kann überall zuschlagen, auch in der größten Menge (Foto: Buena Vista)

Liebe auf Umwegen

Immerhin, drei Jahre später an Silvester klingelt es und Emily, von ihrem neuen Partner gerade schnöde verlassen, verbringt eine amüsante Nacht mit ihm. Dass er am nächsten Tag nach San Francisco ziehen muss, um mit ein paar Kumpeln einen Windelversand per Internet zu gründen, ahnt sie nicht.

Zwei Jahre später leidet der inzwischen erfolgreiche Business-Typ unter Liebeskummer und weint sich an ihrer Schulter aus. Aber erst im siebten Jahr macht es endgültig klick und sie wissen, es ist "So was wie Liebe".

Bei Nigel Coles ("Kalender Girls") Beziehungs- und Städtehopping stand "Harry und Sally" Pate, die Mutter aller Romantik-Komödien. Zwischen Ashton Kutcher und Amanda Peet sprühen die Funken, auch wenn sie die gleichen Fehler begehen wie alle, die Schmetterlinge im Bauch haben. Das macht sie so sympathisch.

So was wie Liebe

Die amerikanischen Fans von "Punk'd"-Star Ashton Kutcher dürften sich derzeit im siebten Himmel befinden. Kurz nach dem Start von "Guess Who" ist bereits eine weitere Romantikkomödie mit ihm angelaufen. Seine Filmpartnerin ist diesmal die energievolle Amanda Peet aus "Keine halbe Sachen", mit der sich eine "Harry und Sally"-inspirierte Lovestory entwickelt. Mit dessen Unterhaltungswert kann die federleichte Neuvariante zwar nicht mithalten, doch der vertraute Genre-Cocktail aus Sehnsucht, Sex, Humor und Herzschmerz sollte dennoch den Geschmack des Publikums treffen.

Während sich die zum modernen Klassiker avancierte Beziehungskomödie von Rob Reiner über einen Zeitraum von zwölf Jahren abspielt, beschränkt sich diese Lovestory mit Hindernissen aus der Feder von Colin Patrick Lynch auf einen sieben Jahre. Den Auftakt bildet das erste Zusammentreffen von Oliver und Emily am Flughafen von Los Angeles. Er ist ein braver Bubi im Grunge-Look, sie wird als rebellische Punkerin eingeführt. Zu Olivers grenzenlosem Erstaunen geht ihm Emily beim gemeinsamen Flug nach New York auf der Toilette wenig zimperlich und zielstrebig an die Wäsche. Doch er kann sich kaum über seine Aufnahme in den Mile-High-Club freuen, da sie eine nähere Bekanntschaft ablehnt. Sie treffen sich wenig später zufällig wieder, Oliver gibt ihr seine Telefonnummer. Die ruft sie drei Jahre später an (Peets unvorteilhafte Langhaarperücke soll ihr Wachstum zur gesetzteren Frau anzeigen), als sie Liebeskummer hat und ein Silvester-Date braucht. Sie verbringen einen vergnüglichen Abend und die Nacht miteinander, doch am nächsten Morgen bricht Ollie nach San Francisco auf, um sein Internet-Business (ein Windel-Versand!) aufzubauen. Zwei Jahre später geht es bei ihrem nächsten Zusammentreffen weiter. Diesmal hat er eine gescheiterte Beziehung hinter sich und sie machen einen Roadtrip ins Death Valley.

Dies nutzt Regisseur Nigel Cole ("Kalendar Girls") für eine denkwürdige (Nackt)Szene unterm Nachthimmel mit Sternschnuppen. Originelle Einlagen dieser Art sind allerdings relativ dünn gesät. Dennoch zeigt der Brite Cole auch hier ein Flair für kauzig-charmante Menschlichkeit, die sich neben den beiden Protagonisten auch bei den kleinen Nebenrollen wie Ollies gehörlosen Bruder oder Emilys bester hochschwangerer Freundin findet. Natürlich wird ausführlich palavert (erwartungsgemäß vor allem über Beziehungen) - tiefgründigere Beobachtungen à la "Before Sunset" braucht man nicht zu erwarten. Dafür stimmt die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Auch wenn das Gros des Publikums für die episodenhafte Komödie nicht gleich die große Liebe empfinden wird, könnte es einem kleinen Flirt jedoch nicht abgeneigt sein. ara.

Darsteller:  Ashton Kutcher   als Oliver
  Amanda Peet   als Emily
  Kathryn Hahn   als Michelle
  Kal Penn   als Jeeter
  Ali Larter   als Gina
  Taryn Manning   als Ellen Geary
  Gabriel Mann   als Peter
  Jeremy Sisto   als Ben Miller
  Aimee Garcia   als Nicole
  Ty Giordano   als Graham Martin
  Melissa van der Schyff  
 
Regie:  Nigel Cole  
Buch:  Colin Patrick Lynch  
Musik:  Alex Wurman  
Kamera:  John de Borman  
Produzent:  Armyan Bernstein  
  Kevin J. Messick  
 

So was wie Liebe in der Fotoshow

 

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