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Sofies Welt

Aufwendige Verfilmung von Jostein Gaarders Bestseller, die halb abenteuerliche Zeitreise, halb Initiationsfilm ist.


Sofies Welt

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Erhältlich seit:
04.12.2008

Originaltitel: Sofies Verden

Abenteuer

Norwegen 1999
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 6

Silje Storstein
Tomas von Brömssen
Andrine Saether

Regie: Erik Gustavson
Highlight Communications (Deutschland)

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Sofies Welt

Sokrates, Epikur, Hobbes, Nietzsche und Sartre... All diesen berühmten Denkern, Schriftstellern und Philosophen begegnet die junge Sofie, geführt von ihrem Lehrer Alberto Knox, persönlich und am Ort ihres Wirkens. Dass sie selbst allerdings gar nicht wirklich lebt, sondern nur als Fantasiefigur in einem Roman existiert, ist eine Entdeckung, die ihr die Auswirkungen von scheinbar abstrakten Themenkreisen wie Selbstachtung oder Selbsterkenntnis auf gänzlich unerwünschte Art und Weise schmerzlich bewusst machen.

Seit "Der Name der Rose" hat kein philosophischer Roman das Publikum so begeistert wie Jostein Gaarders "Sofies Welt" - über 15 Millionen Exemplare wurden seit dem Erscheinen 1991 verkauft. Ebenso gelungen ist auch Erik Gustavsons Spielfilm; keine spröd belehrende Buchadaption, sondern ein vitales Fantasyabenteuer voller überraschender technischer Effekte und märchenhafter Bildkompositionen. In der Titelrolle dieser Zehn-Millionen-Dollar-Produktion, der bisher teuersten der norwegischen Filmgeschichte, glänzt die 14-jährige Newcomerin Silje Storstein. Ein vergnüglicher Volkshochschulkurs für Jung und Alt.

Sofies Welt

Rund 15 Millionen Mal ging Jostein Gaarders Weltbestseller des Jahres 1995 "Sofies Welt" über den Ladentisch. Erik Gustavson verfilmte die packende und philosophische Reise durch Raum und Zeit als Familienfilm über die Mysterien des Lebens.

Heldin von Roman und Leinwandadaption ist die 14jährige Sofie, die durch ihren geheimnisvollen Freund Alberto Knox die Geschichte der abendländischen Philosophie kennenlernt. Das Mädchen lebt mit ihrer Mutter in einem norwegischen Städtchen, der Vater ist als Schiffskapitän nur selten zu Hause, einzig ihrer Freundin kann sie sich anvertrauen. Eine rätselhafte Postkarte im Briefkasten katapultiert sie in eine Welt der Phantasie, in der es um drei Fragen geht: Wer bin ich? Wer bist Du? Woher kommt die Welt?. Mit Alberto Knox unternimmt sie eine Reise durch die Jahrhunderte, begegnet Größen wie Sokrates, Bacon und Shakespeare. Phantasie und Realität vermischen sich. Aber irgendwie scheinen sie nur Marionetten in der Vorstellungskraft eines anderen zu sein, der ungeachtet ihrer Empfindungen die Strippen zieht.

Der Stoff, der auch Grundlage für ein Musical und eine CD-Rom bildete, wurde "dramatisert". Bestand das Buch zu 70 Prozent aus philosophischen Elementen und zu 30 Prozent aus einer eigenen Geschichte, wurde das Verhältnis jetzt umgekehrt. Die aufwendige Inszenierung arbeitet mit sehr viel Spezial-Effekten. Beim Renaissance-Teil agierten Unmengen von Statisten vor der Blue-Screen, dann wurden die Modellbauten gefilmt und die Szenen übereinander kopiert. Rund 110 Tage dauerten die Dreharbeiten, die 10 Millionen Dollar sieht man dem bisher teuersten norwegischen Film an. Aber all die imposanten Bilder können nicht den Mangel an wirklichen Emotionen vergessen lassen. Man kann sich bei der häppchenweise verabreichten Historien-Dosis des Eindrucks nicht erwehren, daß Gustavson permanent die parallel entstehende zehnteilige Fernseh-Serie im Sinn hatte. Es fehlt der große erzählerische Spannungsbogen. Der rasante Ritt durch die Philosophie-Geschichte vermittelt fein genormtes Reader's Digest-Wissen zum schnellen Verbrauch, ohne wirklich auf kindliche Träume und Wünsche einzugehen. Die Kenner des Romans sind sicherlich ein potentielles Publikum, dennoch bleibt die Zielgruppe des Films diffus. Für sehr junge Mädchen könnte die Heldin jedoch eine Identifikationsfigur darstellen. mk.

Sofies Welt

Die 14-jährige Sofie (Silje Starstein) entdeckt ein Tor zu einer anderen Welt und bekommt immer wieder
Briefe und Gegenstände, die für ein anderes Mädchen gedacht sind, das ihr gleicht, wie ein Ei dem anderen.
Sie spricht darüber mit ihrem Philosophielehrer Alberto Knox (Tomas von Brömssen), der sie zu Sokrates und
Leonardo da Vinci begleitet und ihr verrät, dass sie nur eine Figur in einem Buch ist.

Der norwegische Regisseur Erik Gustavson verfilmte 1999 den Bestseller von Jostein Gaarder und schuf ein
aufwändiges Fantasy-Abenteuer.

Quelle: Highlight

Interviews (ca. 7 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 4 Min.), Darsteller-Infos

Quelle: Highlight

Darsteller:  Silje Storstein   als Sofie Amundsen
  Tomas von Brömssen   als Alberto Knox
  Andrine Saether   als Sofies Mutter
  Bjørn Floberg   als Major Albert Kann
  Edda Trandum Grjotheim   als Jorunn
  Arne Haakenasen Dahl   als Georg
  Nils Vogt   als Lehrer Jacobsen
  Silje Storstein   als Hilde Møller Knag
  Minken Fosheim   als Hildes Mutter
  Sullivan Lloyd Nordrum   als Jørgen
  Ingar Helge Gimle   als Herr Johnsen
  Kjersti Holmen   als Frau Johnsen
  Hasse Alfredsson   als Sokrates
  Giorgos Floros   als Meletos
  Sven Henriksen   als Platon
  Rocco Petruzzi   als Dante Spinotti
  Mark Tandy   als William Shakespeare
  Kåre Konradi   als Hamlet
  Ola Otnes   als Nikolaus Kopernikus
  Espen Skjønberg   als Leonardo da Vinci
  Eindride Eidsvold   als Michelangelo
  Finn Schau   als Johannes Gutenberg
  Vanessa Borgli   als George Berkley
  Christian Skolmen   als Robespierre
  Jesper Christensen   als Kierkegaard
  Pjotr Sapegin   als Russischer Offizier
  Lars Arentz-Hansen   als Offizier
 
Regie:  Erik Gustavson  
Buch:  Peter Skavlan  
  Erik Gustavson  
Musik:  Randall Meyers  
Kamera:  Kjell Vassdal  
Produzent:  Oddvar Bull Tuhus  
  John M. Jacobsen  
 

Sofies Welt in der Fotoshow

 

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