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Solo

Bei einer fehlgeschlagenen Militäraktion kann ein Android, der als Geheimwaffe eingesetzt werden sollte, flüchten. Einzige Möglichkeit, den Androiden zu eliminieren, ist einen weiteren zu aktivieren. Kleiner Plot und viel Action.


Solo

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Erhältlich seit:
02.08.1999

Science Fiction/ Action

USA 1996
Laufzeit: 90 Min.
FSK: nicht unter 18

Mario van Peebles
Barry Corbin
William Sadler

Regie: Norberto Barba
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Bei einer Militäraktion gegen terroristische Rebellen im Dschungel Mittelamerikas soll eine neue Geheimwaffe erprobt werden: Solo, ein Android, der als perfekte Kampfmaschine konstruiert wurde. Doch der Auftrag schlägt fehl, da die Programmierung Solo verbietet, unschuldige Zivilisten zu gefährden. Als die Militärs Solo neu programmieren wollen, flieht dieser mit einem Hubschrauber in den Urwald. Als auch ein Spezialkommando den immer menschlicher handelnden Androiden nicht zurückholen kann, wird ihm ein skrupelloser Artgenosse auf die Spur gesetzt.

Geradliniger "Terminator"-Epigone, in dem sich New Black Cinema-Star Mario Van Peebles ("New Jack City"), sichtlich unterfordert, als wortkarger "Universal Soldier" gegen mörderische Guerillas und verbrecherische Militärs behaupten muß. Der recht simple Plot und die naiv-menschelnde Attitüde des Drehbuchs werden indes nur allzu anspruchsvollen Actionfans das Vergnügen trüben. Alle anderen werden an dem Sperrfeuer aus Schießereien, Faustkämpfen und Explosionen ihre wahre Freude haben.

New-Black-Cinema-Vertreter Mario Van Peebles, der zuletzt mit seinem historischen Dokudrama "Panther" für kontroversen Gesprächsstoff sorgte, schlüpft in dem auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten SciFi-Actioner in die Rolle der titelgebenden Kampfmaschine mit menschlichen Emotionen. Die Regie der äußerst kostengünstig wirkenden Triumph-Films-Produktion wurde von Norberto Barba ("Blue Tiger") übernommen.

Der Low-Budget-Eindruck macht sich an allen Fronten breit: Das auf dem Roman "Weapon" basierende Drehbuch von David Corley bedient sich aller erdenklicher Roboter-Klischees und nimmt insbesondere Anleihen bei "Predator" und "Terminator", die Rahmenhandlung erinnert an "Die sieben Samurai", und verbrämt wurde das Ganze mit der obligatorischen morallastigen Message. Die einzelnen Charaktere wurden dabei nach typischen Rollenstereotypen modelliert: Solos Schöpfer ist ein gutmütiger, bebrillter Wissenschaftler-Nerd (Adrien Brody), derDrahtzieher ein undurchsichtiger General (Barry Corbin), der Oberbösewicht ein gemeiner, niederträchtiger Colonel (William Sadler), und Solos Schützlinge sind hilflose lateinamerikanische Dorfbewohner, allen voran ein pausbäckiger Junge names Miguel (Abraham Verduzco) und seine heranknospende Schwester (Seidy Lopez). Die sich entfaltende Action ist selbst in Anbetracht des amerikanischen PG13-Ratings mehr als schwachbrüstig ausgefallen und die Thrills werden hauptsächlich vom mehrfach entblößten Oberkörper des durchtrainierten Protagonisten erzeugt.

Der für zwei Milliarden Dollar entwickelte Kampfroboter Solo ist zehnmal schneller und fünfzehnmal stärker als ein Normalsterblicher und zudem Gewehrkugeln gegenüber unempfindlich. Als er bei einem seiner Aufträge auch unschuldige campesinos ausschalten soll, melden sich Skrupel. Er entflieht von der Militärbasis und hilft den Dorfbewohnern schließlich sich gegen ihre militärischen Unterdrücker zu verteidigen. Doch Colonel Madden und ein neuer Kampfprototyp sind auf der Lauer, um den desertierten Solo zu terminieren.

In den USA fanden sich lediglich begrenzt Zuschauer für das etwas flaue Future-Dschungelabenteuer, in Deutschland wird für den funktionsgestörten Roboter-Actioner kein Weg daran vorbeiführen, direkt aufs Videoregal abkommandiert zu werden. ara.

Darsteller:  Mario van Peebles   als Solo
  Barry Corbin   als Gen. Clyde Haynes
  William Sadler   als Col. Frank Madden
  Adrien Brody   als Bill Stewart
  Seidy Lopez   als Agela
  Abraham Verduzco   als Miguel
  Jaime Gomez  
  Damian Bechir  
  Joaquín Garrido  
 
Regie:  Norberto Barba  
Buch:  David Corley  
Musik:  Christopher Franke  
Kamera:  Christopher Walling  
Produzent:  Joseph Newton Cohen  
  John Flock  
 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Adrien Brody

Hochgewachsen, mit flinken, listigen und ständig lachenden Augen sowie kaum zu bändigenden schwarzen Locken und einem betont schlaksig lässigen...