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Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.03.2012
Deutschland 2003
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 12
Matthias Schweighöfer
Nora Tschirner
Oliver K. Wnuk
Regie: Gregor Schnitzler
Concorde Home Entertainment

Frei nach Motiven von Benjamin von Stuckrad-Barres Bestseller "Soloalbum" aus dem Jahre 1998 inszeniert Regisseur Gregor Schnitzler ("Was tun wenn's brennt?") eine lockere Comedy über männlichen Liebeskummer und seine vertrackten Folgen. Dabei verzichtet er größtenteils auf die im Buch starken Beobachtungen zur Popkultur, macht aus dem Narziss einen Sprücheklopfer, der im Großstadtrevier nach Anerkennung jagt und dabei nur an die Verflossene denkt, die ihm per SMS den Laufpass gegeben hat.
Als 23-Jähriger begeisterte Benjamin von Stuckrad-Barre mit seinem semibiografischen Bestseller nicht nur das Feuilleton, 300 000 Leser verschlangen seinen umstrittenen Einblick in die Szene. Kein leichtes Unterfangen, den Abgesang auf die Popkultur unterhaltend auf die Leinwand zu bringen. Gregor Schnitzlers Filmversion beschränkt sich auf das Thema Liebeskummer und Beziehungsstress. Held Ben ist cooler Redakteur im angesagtesten Berliner Musikmagazin und sonnt sich im Ruhm: Ein Daumenheben oder -senken von Mr. Wichtig beeinflusst ganze Musikerkarrieren. Als er seine Freundin Katharina an ihrem Geburtstag versetzt und statt dessen sich mit einem Partyluder amüsiert, schickt sie ihm per SMS das Aus, verziert mit einer Songzeile von den Smashing Pumpkins: "The killer in me is the killer in you". Erst einmal zieht sich der Egomane beleidigt in seine vermüllte Wohnung zurück, redet sich später ein, Katharina sei sowieso ein Fehlgriff und treibt's mit verschiedenen Damen. Dazwischen mal als Kick ein Fläschchen Hustensaft vom Feinsten. Doch irgendwann kapiert der Solist, er liebt das Weib. Und übt sich in nicht gerade subtilen Methoden der Rückgewinnung.
Die Aufwertung von Bens Kumpel - der ständig neue Drogencocktails mixende Alf und der verklemmte Oasis-Experte Christian - dämpfen die Egozentrik der ursprünglichen Romanfigur, der sich in Selbstmitleid suhlende Film-Ben zieht wenig Sympathie auf sich, Jungmime Matthias Schweighöfer wirkt gegen die flott aufspielenden 26-jährigen Oliver Wnuk und Christian Näthe gar seltsam blass. In zehn Kapiteln bzw. unter zehn schematischen Regeln (von Nr. 1: "Liebeskummer bloß nicht zulassen", bis Regel Nr. 10 "Den Tiefpunkt zum Wendepunkt machen!") stolpert der Verlassene durch sämtliche Stationen unglücklicher Liebe und Eifersucht. Die Lacher sind programmiert, wenn das Frustbündel dem vermeintlichen Nebenbuhler ins Auto pinkelt und dabei sein bestes Teil einklemmt, welches auch schon mal bei der falschen Frau den Dienst verweigert oder bei einer anderen nur ziemlich ramponiert aufersteht.
Wie bei einer Sitcom folgen die Sketche Schlag auf Schlag, leider manchmal auch ins Wasser. Das sollte ein junges Zielpublikum aber nicht von diesem harmlosen Vergnügen abhalten. Da der Buchautor und frühere Gagschreiber von Harald Schmidt kurz vor Kinostart seine Trennung von Anke Engelke öffentlich verkündet und sich so wieder ins Gespräch gebracht hat, steigt auch der mediale Aufmerksamkeitsfaktor. Vom provozierenden Kultroman der Popliteratur ist zwar nicht viel übriggeblieben, aber bei Liebeskummer kann jeder mitleiden. Und mit der Musik von Oasis bis zum Titelsong "Ans Ende denken wir zuletzt" der Sportfreunde Stiller punktet "Soloalbum" zusätzlich. Einem Kassenerfolg steht also potenziell nichts im Wege. mk.
Ben (Matthias Schweighöfer) ist umjubelter Musikredakteur, Dauergast auf den coolsten Partys der Stadt und mit den Stars der Branche auf Du und Du. Doch die Herrlichkeit verblasst schlagartig, als Freundin Katharina (Nora Tschirner) Schluss mit ihm macht! Per SMS!!! Eine solche Abfuhr geht sogar am selbstverliebten Ben nicht spurlos vorüber. Unterstützt von seinen zwei besten Freunden Christian und Alf versucht er alles Mögliche und Unmögliche (Musik, Alkohol und diverse "Soloprojekte"), um Katharina zu vergessen - oder wieder zurückzugewinnen ...
Quelle: Concorde
Castingszenen, Outtakes, Hinter den Kulissen, Musikvideo von "Sportfreunde Stiller", Interviews mit Darstellern & Crew, Audiokommentar von Matthias Schweighöfer und Nora Tschirner, Audiokommentar von Gregor Schnitzler und Christoph Müller, Kinotrailer
Quelle: Concorde
| Darsteller: | Matthias Schweighöfer | als Ben | |
|---|---|---|---|
| Nora Tschirner | als Katharina | ||
| Oliver K. Wnuk | als Alf | ||
| Christian Näthe | als Christian | ||
| Lisa Maria Potthoff | als Nadja | ||
| Sandy Mölling | als "Anastacia" | ||
| Thorsten Feller | als Friedrich Unger | ||
| Leander Haußmann | als Chefredakteur | ||
| Jens-Frederik Otto | als Sanitäter | ||
| Regie: | Gregor Schnitzler | ||
| Buch: | Jens-Frederik Otto | ||
| Christian Zübert | |||
| Musik: | Fetisch & Meister | ||
| Kamera: | Gero Steffen | ||
| Produzent: | Christoph Müller | ||
Soloalbum in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 MA
Tonformat: dts HD 5.1 MA
Bildformat: 1:2,35/1080p
Extras: Featurettes, Outtakes, Behind the Scenes, Musikvideo, Interviews, Audiokommentar, Trailer
Castingszenen, Outtakes, Hinter den Kulissen, Musikvideo von "Sportfreunde Stiller", Interviews mit Darstellern & Crew, Audiokommentar von Matthias Schweighöfer und Nora Tschirner, Audiokommentar von Gregor Schnitzler und Christoph Müller, Kinotrailer
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