DVD (OmU) Kaufvideo

Sonatine

Der Yakuza Murakawa soll mit einer Truppe von Grünschnäbeln in Okinawa für Recht und Ordnung sorgen, wo sich zwei verfeindete Familien bekriegen. Dritter abendfüllender Spielfilm von "Beat" Takeshi Kitano: ein strahlend schöner, meditativer Trip in eine fremde, knallharte Welt ohne "Good Guys".


Sonatine (OmU)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
20.01.2012

Action/ Drama

Japan 1993
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Takeshi Kitano
Tetsu Watanabe
Susumu Terajima

Regie: Takeshi Kitano
Rapid Eye Movies HE

Bild 1 von 1

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Sonatine (OmU)

Unterwelt-Bigshot Murakawa soll im Auftrag seines Bosses im fernen Okinawa geschäftliche Unstimmigkeiten klären. Dort liegen zwei verfeindete Familien im Streit, eine Partei davon pflegt beste Kontakte zur Yakuza-Familie in Tokio und bittet um Hilfe durch die Mutterorganisation. Scheinbar. Begleitet von einer Truppe unmotivierter Anfänger reist Murakawa nach Okinawa und gerät unversehens zwischen die Fronten intriganter Unterweltclans. Ein blutiges und offensichtlich auswegloses Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Endlich erreicht das Frühwerk von Nippon-Superstar Takeshi Kitano ("Brother"), der in diesem schaurig-schönen Gangsterepos für Regie, Drehbuch und Hauptrolle verantwortlich zeichnet, auch Deutschland. Kopfüber taucht man ein in sein wendungsreiches, virtuos inszeniertes Intrigenspiel, das, sollte man mit Yakuza-Gepflogenheiten nicht vertraut sein, allein durch die atemberaubende Kameraarbeit begeistert. Die poetischen Bilder lenken jedoch keineswegs ab von der ultra-brutalen Story, die vor allem Fernost-Fans anziehen wird.

Sonatine (OmU)

In seinem dritten abendfüllenden Spielfilm und vorläufigen Meisterwerk taucht Nippons Überflieger "Beat" Takeshi Kitano tief ins Yakuza-Gemüt und hält für "Good Guys" nicht mal mehr Statistenrollen bereit. Ergebnis ist ein strahlend schöner, meditativer Trip in eine fremde Welt, die Rarität eines fernöstlichen Genrefilms, der nicht nur höchsten künstlerischen Ansprüchen genügt, sondern auch den direkten Zugang zur Wessi-Seele findet.

Zuerst sieht alles nach einem ganz normalen Auftrag aus. Yakuza-Unterboß Murakawa (Takeshi) wird zum Paten beordert, um in dessen Auftrag eine Unstimmigkeit im fernen Okinawa zu bereinigen. Dort, in der US-Army-Stadt, wo amerikanische Waffen und Drogen im Überfluß zu finden sind, liegen zwei verfeindete Familien im Streit, von denen die eine nicht nur beste freundschaftliche Beziehungen zu Tokio unterhält, sondern auch umgehend um tatkräftige Hilfe bittet. Zumindest behauptet man das in Tokio. Begleitet von einer Truppe spärlich motivierter Grünschnäbel macht sich Murakawa auf den Weg nach Okinawa, geradewegs in ein Abenteuer, von dem es, wie er genau weiß, kein Zurück mehr gibt.

Wie meistens bei Takeshi ist die Story zweitrangig, wenngleich die Geschichte vom unbequemen Gangster im Zielfernrohr intriganter Kollegen kaum virtuoser und wendungsreicher entwickelt sein könnte. Die Konzentration auf Handlungsdetails bedingt allerdings ein gewisses Einfühlungsvermögen in die Befindlichkeiten japanischen Gangstertums in all seiner Ehr- und Traditionstümelei, was wohl nicht nur uns Ortsunkundige, sondern selbst den einen oder anderen japanischen Normalbürger sachte überfordern dürfte. Besser ist es, sich voll und ganz einer rauschhaft schönen Inszenierung hinzugeben, die in diesem Jahrzehnt (und wohl nicht nur dort) ihr cineastisches Beispiel sucht. Die gute Tradition japanischer Filmemacher - jede Einstellung ein Gemälde - harmoniert in voller Pracht mit lakonischem Witz und einem inszenatorischen Einfallsreichtum, von dem sich Quentin Tarantino (der "Sonatine" in Amerikas Kinos brachte und Takeshi schon seit zehn Jahren zuschaut) möglicherweise mehr Anregungen holte als aus dreißig Jahren modernem Hollywoodkino. Sehen und staunen. ab.

Sonatine (OmU)

Der müde gewordene Yakuza Murakawa wird von seinem Boss nach Okinawa geschickt, um eine Bandenfehde zu schlichten. Lustlos geht er mit seiner Gang dem Job nach. Als ihr Eingriff misslingt, beschließen sie unterzutauchen und verbringen einen Kurzurlaubam Strand. Bis Murakawa realisiert, dass der Auftrag nur ein Hinterhalt war, um ihn auszuschalten. Er bewaffnet sich - ein letztes Mal...

Schauspieler, Regisseur, Autor und Komiker: Takeshi Kitano ist das weltweit bekannteste japanische Film-Multitalent. Sonatine ist ein Yakuza-Drama voller explodierender und realistischer Gewalt.

Quelle: Rapid Eye Movies

- Kinotrailer

Quelle: Rapid Eye Movies

Darsteller:  Takeshi Kitano   als Murakawa
  Tetsu Watanabe   als Uechi
  Susumu Terajima   als Ken
  Masanobu Katsumura   als Ryoiji
  Aya Kikumai   als Miyuki
  Ren Osugi   als Katagiri
  Tonbo Zushi   als Kitajima
 
Regie:  Takeshi Kitano  
Buch:  Takeshi Kitano  
Musik:  Joe Hisaishi  
Kamera:  Katsumi Yanagishima  
Produzent:  Hisao Nabeshima  
  Takio Yoshida  
  Masayuki Mori  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Takeshi Kitano

In Japan ist er ungeheuer populär und vielbeschäftigt. Der Regisseur, Autor, Kolumnist, Poet, Stand-Up-Comedian, Entertainer, Maler und...