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Sophies Entscheidung

Meryl Streep in ihrer Oscar-prämierten Rolle als Auschwitz-Überlebende, die ihre Erlebnisse dort nicht verarbeiten kann.


Sophies Entscheidung (Oscar-Edition)

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Erhältlich seit:
01.02.2007

Originaltitel: Sophie's Choice

Drama

USA 1982
Laufzeit: 151 Min.
FSK: ab 16

Meryl Streep
Kevin Kline
Peter MacNicol

Regie: Alan J. Pakula
Universal Pictures Germany

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Sophies Entscheidung (Oscar-Edition)

Nach dem Zweiten Weltkrieg findet die polnische Auschwitz-Überlebende Sophie in New York durch die Liebe zu dem amerikanischen Juden Nathan neuen Lebensmut. Doch das Verhältnis ist nicht ungetrübt, da Nathan vom Holocaust besessen ist und immer mehr zu schizophrenen Anfällen neigt. Beide lernen den Nachwuchsschriftsteller Stingo kennen, dem sich Sophie schließlich öffnet und ihm auch erzählt, was sie Nathan nicht offenbarte: vor welche schreckliche Entscheidung sie in Auschwitz gestellt wurde.

Erschütterndes Drama von Alan J. Pakula ("Die Unbestechlichen"), in dem Meryl Streep in einer großartigen Darbietung ihre Seele bloßlegt. Streep soll vor Pakula buchstäblich auf Knien um die Rolle gebettelt haben, für die sie sich einen polnischen Akzent aneignete und auch Deutsch lernte. Die Mühe hat sich gelohnt: Für ihre Leistung wurde Streep mit dem Oscar und dem Golden Globe als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Neben Streep liefert auch Kevin Kline als ihr geistig verstörter Geliebter eine respektable Vorstellung ab.

Sophies Entscheidung (Oscar-Edition)

New York, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges: Der junge Schriftsteller Stingo (Peter MacNicol) freundet sich mit den Exil-Polen Sophie (Meryl Streep) und Nathan (Kevin Kline) an. Stingo ist fasziniert von dem Paar, doch er spürt, dass die beiden etwas verbergen. Vorsichtig versucht er, die freundliche Fassade zu durchdringen und erfährt schließlich die schreckliche Wahrheit: Nur gegen einen leidvoll hohen Preis konnte Sophie dem Tod im Konzentrationslager Auschwitz entkommen - eine Entscheidung, die sie für immer verfolgt. Und auch Nathan umgibt ein dunkles Geheimnis ...

Erschütterndes, einfühlsam inszeniertes Drama von Regie-Ikone Alan J. Pakula ("Die Akte", "Die Unbestechlichen"), in dem Meryl Streep in einer großartigen Darbietung ihre Seele bloßlegt. Streep soll vor Pakula buchstäblich auf Knien um die Rolle gebettelt haben, für die sie sich einen polnischen Akzent aneignete und auch Deutsch lernte. Die Mühe hat sich gelohnt: Für ihre Glanzleistung wurde Streep mit dem Oscar[r] und dem Golden Globe als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet. Neben Streep liefert auch Kevin Kline als ihr geistig verstörter Geliebter eine respektable Vorstellung ab.

Quelle: Universal Pictures

- Original-Trailer
- Trailershow

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Meryl Streep   als Sophie Zawistowski
  Kevin Kline   als Nathan Landau
  Peter MacNicol   als Stingo
  Rita Karin   als Yetta
  Stephen D. Newman   als Larry
  Josh Mostel   als Morris Fink
  Günther Maria Halmer   als Rudolf Hoess
  Katharina Thalbach   als Wanda
  Karlheinz Hackl   als SS-Arzt
  Greta Turken   als Leslie Lapidus
  Marcell Rosenblatt   als Astrid Weinstein
  Moishe Rosenfeld   als Moishe Rosenblum
  Robin Bartlett   als Lillian Grossman
  Eugene Lipinski   als polnischer Professor
  John Rothman   als Bibliothekar
  Joseph Leon   als Dr. Blackstock
  David Wohl   als Englischlehrer
  Ulli Fessl   als Frau Hoess
  Melanie Pianka   als Emmi Hoess
 
Regie:  Alan J. Pakula  
Buch:  Alan J. Pakula  
Musik:  Marvin Hamlisch  
Kamera:  Nestor Almendros  
Produzent:  Alan J. Pakula  
  Keith Barish  

Streep: "Die Oscars sind reine Politik"

Neid kann es nicht sein: Meryl Streep hat schon zwei Oscars im Schrank stehen und kann sich wahrscheinlich auf die Nominierungen Nummer 13 und 14 freuen. Ihr Kommentar zu den am 23. März anstehenden Academy Awards ist dennoch vernichtend:

<br />Kritisch beäugt Madame Streep die jährliche Oscar-Stimmungsmache

<br />Kritisch beäugt Madame Streep die jährliche Oscar-Stimmungsmache

"Ich finde es erschreckend: Die Stimmungsmache im Vorfeld der Oscars ist fast schon wie Wahlkampf. Das ist geschmacklos! Wahrscheinlich dauert es nicht mehr lange, und die Studios kaufen Fernsehspots, die ihr Machwerk als Kandidaten für den Besten Film anpreisen, den Besten Hauptdarsteller und was weiß ich sonst noch."

Starker Tobak aus dem Mund der exzellenten Schauspielerin. Um so überraschender, da sie als gesetzt für zwei weitere Nominierungen gilt, wenn am 11. Februar die offizielle Bekanntgabe erfolgt: Als Beste Hauptdarstellerin im Frauendrama "The Hours" (bei uns ab 27. März) und als Beste Nebendarstellerin in der schrägen Hollywood-Satire "Adaption" (13. März).

Zudem teilt sich Meryl Streep ohnehin schon mit Katharine Hepburn den Rekord für die meisten Nominierungen (12) - nicht zu vergessen die zwei Oscars, die sie für das Scheidungsdrama "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", in dem sie die Überlebende einer KZ-Haft spielt, dann auch verliehen bekam.

Ob sich die ehrenwerten Grandsigneurs in der Academy davon derart beeindrucken lassen, dass sie die Klartext redende Lady außen vor lassen, oder ihr vor lauter Schreck gar einen weiteren Goldjungen zusprechen - das wird der 23. März zeigen.

 

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Meryl Streep

Sie hatte als Tania Blixen die bekannteste Farm in Afrika und spielte wie ihre norwegische Kollegin Liv Ullmann die differenziertesten...

 

Star

Kevin Kline

Er pendelt erfolgreich zwischen Theater und Film, wechselt ernste mit komischen Rollen ab und hat seit 1983 ("Der große Frust") fünf Mal für...