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Soul Plane

Afroamerikanische Antwort auf die Kultkomödie "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug".


Soul Plane

Kaufvideo

Erhältlich seit:
26.04.2005

Komödie

USA 2004
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 12

Kevin Hart
Tom Arnold
Method Man

Regie: Jessy Terrero
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Take Off für den Lila Party-Jet, zum Entjungferungsflug für Snoop Dogg und andere Rap-Giganten.

Rock da House mit eigenem Videoclip (Foto: Solo Film) Großansicht

Rock da House mit eigenem Videoclip (Foto: Solo Film)

Nashawn Wade (Kevin Hart) verklagt erfolgreich eine Airline auf Schmerzensgeld und gründet von den 100 Millionen zugestandenen Dollar die erste Fluggesellschaft in Besitz eines Schwarzen.

Er heuert die schlechteste Crew der Welt samt einem kiffenden Käpt'n mit Höhenangst (Snoop Dogg) an und rüstet den Jumbo mit allem aus, was in der Hood Bedeutung hat: Casino, Club und Hydrauliklifts. An Bord befindet sich außerdem eine einzige weiße Mittelklassefamilie und nicht zu vergessen neben Luxus-Business- und Touristenklasse die sogenannte "Low Class", deren Einrichtung inklusive Bierwerbung einem abgenutzten Großstadtbus gleicht.

Vertrauenserweckend und sympathisch: Die beiden Herren übernehmen das Kommando (Foto: Solo Film) Großansicht

Vertrauenserweckend und sympathisch: Die beiden Herren übernehmen das Kommando (Foto: Solo Film)

Unbekanntes Flugobjekt

Schon sehr bald wird klar, dass niemand den Jungfernflug unbeschadet überstehen wird, denn das rauschende parodistische Gelage, bei dem jeder sein Fett abkriegt, nimmt seinen unweigerlichen Lauf.

24 Jahre nachdem die turbulente Zucker/Abrahams/Zucker-Produktion "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" in den Kinos landete, schickt MGM jetzt mit dieser flott-schlüpfrigen Dauerparty mit funky Hip-Hop-Soundtrack eine afroamerikanische Variante des Kultklassikers an den Start.

Soul Plane

24 Jahre nachdem die turbulente Zucker/Abrahams/Zucker-Produktion "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" in den Kinos landete, schickt MGM jetzt eine afroamerikanische Variante des Kultklassikers an den Start. Mit Rapper Snoop Dogg ("Starsky & Hutch") am Steuer als verkiffter Flugkapitän Mack präsentiert sich eine vulgär-krude Tiefflieger-Komödie, die angestrengt möglichst oft die Schallmauer des guten Geschmacks zu durchbrechen versucht. Dabei hebt der vorrangig um Rassenstereotype, sexuelle Stimulation und Verdauungsfunktionen kreisende Humor in seiner krassen Plumpheit allerdings kaum so recht ab.

Eine ähnliche Story kennt man bereits aus "Next Friday", in dem Rapper Ice Cube und seine schwarze Filmfamily in eine weiße Vorstadt ziehen und das Aufeinanderprallen der Kulturen für Heiterkeit sorgen soll. Im Fall von "Soul Plane" spielt sich das sketchhafte Geschehen fast ausschließlich im metalliclila glitzernden Titelflugzeug (mit Hydrauliklifts wie ein Zuhältermobil aufgemotzt) ab. Hier findet sich eine weiße Familie (mit Tom Arnold als geplagten Patriarch) unter den fast ausschließlich schwarzen Passagieren in der Minderheit wieder. Sie sind an Bord beim Jungfernflug der NWA-Fluggesellschaft, die Besitzer Nashawn Wade (Kevin Hart) mit ihm zugestandenen 100 Mio. Dollar Schmerzensgeld gegründet hat. In der Ersten Klasse ist alles vom Allerfeinsten, es folgt eine bescheidenere Business-Klasse und schließlich eine "Low Class", deren Einrichtung inklusive Bierwerbung einem abgenutzten Großstadtbus gleicht. Die Filmemacher sind bei ihren politisch bemüht unkorrekten Spitzen bemüht, Gleichberechtigung walten zu lassen, auf dass jede Zielscheibe (seien es Schwarze, Weiße, Blinde, Schwule oder Araber) gleichermaßen ihr parodistisches Fett abbekommen soll. Debütregisseur Jesse Terrero, der seine Musikvideo-Erfahrung zeitfüllend zweimal einbringt (das Sicherheitsvideo ist eine Parodie auf den Destiny's-Child-Clip "Survivor", und im Partyraum wird ein klischeeüblicher Clip gedreht) springt hektisch-abgehackt von einem Gag zum nächsten. Während der Captain nur sein nächstes High im Sinn hat, scheinen alle anderen fast ausschließlich mit dem Ausleben ihrer sexuellen Fantasien beschäftigt zu sein. Atempausen gönnt sich Terrero mit zwei dramatischen Einlagen, in denen Nashawnes Ex-Verlobte und die rebellische Teentochter von Arnolds Mr. Hunkee das Handlungsruder übernehmen. Ein kommerzieller Take Off darf eher vom genretypischen Rap und HipHop Soundtrack, denn von dieser etwas platten Black Urban Comedy erwartet werden. ara.

Darsteller:  Kevin Hart   als Nashawn
  Tom Arnold   als Mr. Hunkee
  Method Man   als Muggsy
  Snoop Dogg   als Captain Mack
  K.D. Aubert   als Giselle
  Godfrey   als Gaeman
  Brian Hooks   als DJ
  D. L. Hughley   als Johnny
  Arielle Kebbel   als Heather Hunkee
  Loni Love   als Shaniece
  Mo'Nique   als Jamiqua
  Ryan Pinkston   als Billy Hunkee
  Missi Pyle   als Barbara
  Sommore   als Cherry
  Sofía Vergara   als Blanca
  Gary Anthony Williams   als Flame
  John Witherspoon   als Blinder Mann
  Stephen Keys   als Riggs
  Angell Conwell   als Tamika
  Robert Isaac Lee   als Richter Pong
  Dwayne Adway   als Jerome
  Terry Crews   als Flugbegleiter Thug
  Karl Malone   als Karl Malone
 
Regie:  Jessy Terrero  
Buch:  Bo Zenga  
  Chuck Wilson  
Musik:  RZA  
  Christopher Lennertz  
Kamera:  Jonathan Sela  
Produzent:  David Scott Rubin  
  Jessy Terrero  
 

Soul Plane in der Fotoshow

 

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Snoop Dogg

Snoop Dogg erblickt unter dem bürgerlichen Namen Calvin Broadus 1971 in Long Beach die Sonne Kaliforniens. "Snoop" nennt ihn seine Mutter, den "...