
Eine unheimliche Mordserie hält Unna in Atem. Zugleich wird die junge Maria von schaurigen Albträumen heimgesucht, in denen sie scheinbar durch die Augen eines Mörders an furchtbaren Verbrechen teilnimmt. Als Anna entdeckt, dass die Bilder in ihrem Kopf mit Details der Mordserie übereinstimmen, wendet sie sich an die Polizei. Dadurch allerdings könnte die einzige Zeugin selbst in Gefahr geraten. Zum Glück ist wenigstens der vor acht Jahren spurlos verschwundene Stiefbruder ohne jede Erklärung zurück gekehrt und kann ihr das Händchen halten.
Andreas Pape, deutscher Garagenfilmer ("Kettensägen-Zombies") auf dem Weg zum Fernsehhandwerker mit Schwerpunkt Kameraarbeit, wandelt für seinen jüngsten und wieder mal für den berühmten Appel und das Ei entstandenen Regiestreich auf den Spuren von "Die Augen der Laura Mars". Im Gegensatz zu Kollegen wie Schnaas und Ittenbach wuchert er dabei nicht mit Blutfontänen und Splatterexzessen, sondern setzt auf psychologische Spannung und jene schleichende Schrecken, was ihm sogar einen Kinostart einbrachte. Für Horrorvielseher.