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Source Code

Actionthriller über einen Soldaten, der mit Hilfe revolutionärer Technologie die letzten Minuten vor einem Terroranschlag wiederholt miterleben und damit den Bomber ermitteln kann.


Source Code

Leihvideo

Erhältlich seit:
11.10.2011

Thriller/ Science Fiction

USA 2011
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 16

Jake Gyllenhaal
Michelle Monaghan
Vera Farmiga

Regie: Duncan Jones
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Source Code

Gerade war US-Soldat Colter Stevens noch im Kriegseinsatz, plötzlich findet er sich in einem Zug nach Chicago wieder - an der Seite einer jungen Frau, die ihn kennt, er sie aber nicht. Kurz darauf explodiert der Zug, und eine Stimme instruiert Stevens, dass er wieder zurück muss. Dank einer revolutionären Technologie kann er im Körper eines Passagiers die letzten acht Minuten vor der Explosion wiederholt miterleben, damit den Bomber ermitteln und dessen nächsten Terroranschlag noch am gleichen Tag verhindern.

Auch der zweite Kinofilm von Duncan Jones spielt sich zentral im Kopf des Protagonisten ab. Ungenutzte Kapazitäten des Gehirns sind die Prämisse für einen Thriller, der Action und Effekte gut dosiert einsetzt und seinen Plot, der sich bei einigen Hits der jüngeren Filmgeschichte bedient, ohne dramaturgische Ärgernisse kontinuierlich spannend und smart entwickelt. "Source Code" ist stärker dem Mainstream zuzuordnen als "Moon" und doch der beste Beweis, dass sich kopfgesteuert und kommerziell nicht ausschließen müssen.

Source Code

Dass sich kopfgesteuert und kommerziell nicht ausschließen müssen, zeigt Duncan Jones' smarter und spannender Actionthriller mit Sci-Fi-Touch.

Der menschliche Verstand als Spannungsfeld von ungenutzten Kapazitäten und unberechenbaren Verstörungen ist auch im zweiten Kinofilm von "Moon"-Regisseur Jones zentraler Schauplatz. Nun aber im Rahmen einer Geschichte, die sich vor dem Unterhaltungskino verbeugt, ohne sich diesem, jeden Anspruch opfernd, völlig zu ergeben. Die Prämisse verknüpft Elemente von "Und täglich grüßt das Murmeltier", "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit" oder "Matrix" und wird trotz pseudowissenschaftlichem Technobabble akzeptiert, weil dieser Film sie einmal ohne ärgerliche dramaturgische Nebenwirkungen präsentiert. Zusammen mit Protagonist Stevens (Jake Gyllenhaal) erarbeitet sich auch der Zuschauer die Antwort auf die zentralen Fragen zur Situation des Helden und der Menschen, die er unter extremem Zeitdruck retten muss.

In einem Zug mit Ziel Chicago taucht Stevens erstmals im Bild auf - ratlos, wie er hierhergekommen ist, warum Christina (Michelle Monaghan) vom Sitz gegenüber ihn kennt, er sie jedoch nicht. Ein Blick in den Spiegel zeigt, dass er im Körper eines Fremden steckt, eine fürchterliche Explosion, dass die Zugfahrt jäh beendet ist. An einem unbekannten Ort isoliert, versucht der Kriegsveteran sich an seinen letzten Einsatz zu erinnern, bevor ihn Carol (Vera Farmiga), über eine Bild- und Tonleitung mit ihm verbunden, aus der Desorientierung holt und ihn auf seine Aufgabe einschwört. Dank einer revolutionären Technologie kann Stevens den Körper eines Mannes in Besitz nehmen, der im Zug mit vielen anderen Passagieren Opfer eines Terroranschlags wurde. Acht Minuten bleiben ihm, um den Bomber ermitteln und damit dessen geplanten zweiten Anschlag in Chicago verhindern zu können, bevor er nach Ablauf dieses Zeitfensters mit der Explosion wieder auf Ausgangsposition zurückgefahren wird - und alles von vorne beginnt. Bei jedem dieser Kurzeinsätze gibt es kleine actiongestützte Variationen, erweitert sich das Blickfeld auf Bombe und Täter, aber auch die emotionale Bindung zu Christina.

Kontinuierliche Spannung und eine charmante angebahnte Lovestory sind damit garantiert, werden ergänzt von Fragen nach ethischen Grenzen für eine futuristische Technologie, die räumliche Grenzen überwindet - zu parallelen Welten. Kristallklar und in der Lichtsetzung bestechend von Don Burgess fotografiert und von Duncan Jones mit sparsamem Effekteinsatz ohne übertriebene Mätzchen inszeniert, ist "Source Code" die Ausnahme von der Regel. Ein Actiondrama mit Mainstream-Anbindung, das den Kopf nicht narkotisiert und das Herz schneller schlagen lässt. kob.

Darsteller:  Jake Gyllenhaal   als Colter Stevens
  Michelle Monaghan   als Christina Warren
  Vera Farmiga   als Colleen Goodwin
  Jeffrey Wright   als Dr. Rutledge
  Michael Arden   als Derek Frost
  Cas Anvar   als Hazmi
  Russell Peters   als Max Denoff
  Brent Skagford   als George Troxel
  Craig Thomas   als Manager mit Golduhr
  Gordon Masten   als Schaffner
  Susan Bain   als Krankenschwester
  Paula Jean Hixson   als Frau mit Kaffeebecher
  Lincoln Ward   als Sudokospieler
  Kyle Gatehouse   als Student
  Albert Kwan   als Mann mit Limonade
  Anne Day-Jones   als Büromanagerin
  Clarice Byrne   als Sekretärin
  James A. Woods   als Mann mit Pilotenbrille
  Joe Cobden   als Labortechniker
  Tom Tammi   als CNN-Moderator
  Matt Holland   als Techniker
  Jasson Finney   als Militärpolizist
  Kyle Allatt   als Helfer
  Frédérick de Grandpré   als Reflektion Sean Fentress
  Pierre Leblanc   als Zug-Offizieller
  Raynald Lapierre   als Arzt
  Scott Bakula   als Colters Vater
 
Regie:  Duncan Jones  
Buch:  Ben Ripley  
Musik:  Chris P. Bacon  
Kamera:  Don Burgess  
Produzent:  Mark Gordon  
  Philippe Rousselet  
  Jordan Wynn  
 

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